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GP Russland

Formel 1 Sotschi 2020: Der Freitag in der Chronologie

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Mehrere Dreher und Unfälle +++ Stefano Domenicali neuer Formel-1-Boss +++ Mercedes in Russland wieder in eigener Welt +++

11:55 Uhr

Hamilton: Fehler auf der schnellsten Runde

Laut James Allison war FT1 keine gute Session für Mercedes. Bei 'Sky' verrät er zudem, warum Hamilton so weit hinten gelandet ist. "Sotschi ist einer dieser außergewöhnlichen Orte, an denen man unheimlich leicht ein stehendes Rad hat und damit den Reifensatz für die komplette Session zerstört. Das ist heute unseren beiden Fahrern passiert", berichtet Allison.

"Deshalb haben wir im Prinzip gar nichts aus den Medium- und Hard-Reifen gemacht, zumindest nicht, was wir daraus machen wollten. Lewis hatte obendrein Schwierigkeiten auf seinem Soft-Run. Auch hier ist der Fehler passiert, dass das Rad gestanden ist, und damit war der Versuch im Eimer. Keine großartige Einheit für uns, ganz und gar nicht", so Allison.


12:09 Uhr

Roberts "stolz" auf Übergangsjob

Wenn du dich fragst, wer dieser Simon Roberts ist, der gerade in der PK sitzt: Er ist seit dem Abschied von Frank und Claire Williams übergangsweise Teamchef bei Williams, bis man eine permanente Lösung gefunden hat. Er verrät, dass er "stolz" sei, dass man ihn gefragt habe, die Aufgabe zu übernehmen. Der Job sei aber auch "ziemlich anstrengend". Wir sind natürlich gespannt, wer Claire Williams dauerhaft beerben wird.


12:17 Uhr

Domenicali kommt gut an

Der ehemalige Ferrari-Mann soll Chase Carey beerben und neuer Formel-1-Boss werden. In der Pressekonferenz gibt es von Abiteboul, Seidl und Roberts nur lobende Worte für ihn. Bisher haben wir noch niemanden gefunden, der sich negativ über Domenicali geäußert hat. Gleichzeitig erinnert man in der PK aber auch daran, dass es bisher nur Spekulationen seien, und dass Carey aktuell noch immer CEO der Königsklasse sei. Auch der US-Amerikaner bekommt eine Menge Lob für seine Arbeit.


12:27 Uhr

Sotschi: Strecke nicht mehr wie 2014

2014 fuhr die Formel 1 zum ersten Mal in Russland. Damals war die Strecke in Sotschi noch komplett neu - und damit auch der Asphalt. "Der Asphalt wird von Jahr zu Jahr rauer", erklärt James Allison bei 'Sky' und berichtet: "Als wir zum ersten Mal hier waren, da war der Boden ganz glatt. Mit der Zeit aber wird es schwieriger für die Reifen. Das merkt man Jahr für Jahr. Deshalb dürfte es schwierig werden, [im Rennen] einen konstant guten Stint mit dem Soft-Reifen zu fahren." Er erinnert zudem daran, dass es in diesem Jahr auch noch "heißer" als sonst sei. Werden die Reifen am Sonntag für Mercedes zum Problem?


12:36 Uhr

Horner hofft: "Alles kann passieren!"

Red Bull stand in Sotschi noch nie auf dem Podium. Das ist durchaus ungewöhnlich. Teamchef Christian Horner erklärt in der PK, dass das Rennen auch 2020 wieder eine "Herausforderung" für die Bullen werde. Er sagt aber auch: "Alles kann passieren!" Klar ist aber, dass man sich in Russland nicht die besten Chancen ausrechnet, Mercedes zu schlagen. Danach kommen laut Horner aber wieder Strecken, die Red Bull deutlich mehr in die Karten spielen.


12:42 Uhr

Weichere Reifen als 2019

Darüber haben wir hier im Ticker gestern schon gesprochen. Mit den Mischungen C3 bis C5 kommen die drei weichsten Mischungen von Pirelli zum Einsatz. 2019 waren es noch C2 bis C4. Warum der Wechsel? Mario Isola erinnert daran, dass sich im vergangenen Jahr alle Teams auf die Mischungen C3 und C4 konzentriert haben. Der C2-Reifen kam gar nicht zum Einsatz. Zudem fuhren im Rennen fast alle Fahrer mit einem Stopp durch. Laut Isola werde es in diesem Jahr durch den C5-Reifen "hoffentlich" auch einige Zweistopper geben. Mal schauen, ob der Plan aufgeht.


12:47 Uhr

Red Bull: Keine Eile bei Fahrerbekanntgabe

Neben Verstappen hat Red Bull noch keinen Fahrer für 2021 bestätigt. "Unsere Absicht ist es, Alex [Albon] zu behalten", betont Horner in der PK. Warum wartet man dann mit der Bekanntgabe noch ab? Horner erinnert daran, dass alle Fahrer - also auch die AlphaTauri-Piloten - einen Vertrag mit Red Bull haben. Daher habe man keine Eile, wolle aber "später im Herbst" zu einer Entscheidung kommen. Jedenfalls deutet weiter alles darauf hin, dass man mit Albon weitermachen wird - auch wenn das offiziell noch nicht bestätigt ist.


Fotostrecke: Formel 1 2021: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel


12:53 Uhr

Horner: Keine Angst vor Newey-Abgang

Zuletzt kamen Gerüchte auf, dass Stardesigner Adrian Newey Sebastian Vettel zu Aston Martin folgen könnte. Wir haben in der PK einmal bei Red-Bull-Teamchef Horner nachgefragt. Und der hat keine Angst vor einem Newey-Abgang zur Konkurrenz. Newey sei noch immer "motiviert", und er könne garantieren, dass Newey auch 2021 weiterhin bei Red Bull an Bord sei. Wäre das also erst einmal vom Tisch.

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