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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Zukunft von Mick Schumacher weiter offen

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Zukunft von Mick Schumacher weiter offen +++ Wie stehen seine Chancen bei Haas? +++ Tsunoda auch 2023 bei AlphaTauri +++

08:18 Uhr

Zukunft von Mick Schumacher weiter offen

Haas-Teamchef Günther Steiner hat den Kollegen von 'RTL' ein Interview gegeben und verraten, dass es bei der Frage, ob man für 2023 einen jüngeren oder erfahreneren Piloten verpflichten werde, auch auf sein "Bauchgefühl" ankommen werde.

"Das ist eben diese entscheidende Frage, die ich im Moment selbst noch nicht beantworten kann", so Steiner, der betont: "Wir wollen als Team besser werden." Die Frage sei daher: "Was ist der beste Weg mit welchem Fahrer?"

Dazu habe es zuletzt einige Gespräche mit Teambesitzer Gene Haas gegeben. Allerdings sei es dabei "weder in eine Richtung noch in die andere gegangen", so Steiner. Der Rennstall sei aktuell noch immer dabei, "Informationen zu sammeln."

Interessant: Ein Fahrer wie Nico Hülkenberg sei dank seiner "Erfahrung" ebenfalls ein möglicher Kandidat für Haas. Grundsätzlich habe man laut Steiner aber sowieso fast alle Fahrer mit einer Superlizenz erst einmal auf der Liste.

Wir müssen also weiter abwarten, wie die Entscheidung des Teams ausfällt.

08:09 Uhr

"Fahrerwechsel"

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers. Da ist man einen Tag mal nicht da, und schon wird der Kalender für die Saison 2023 veröffentlicht! Mal schauen, ob wir auch heute wieder mit ähnlich großen News überrascht werden ...

Ruben Zimmermann übernimmt heute auf jeden Fall wieder den Ticker. Bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube, und für Fragen steht euch zudem unser Twitter-Hashtag #FragMST zur Verfügung.

Hier gibt es unseren Liveticker mit Stefan Ehlen vom Mittwoch noch einmal zum Nachlesen!


08:36 Uhr

Zweites Wochenende ohne Formel 1

Weil der Russland-GP ersatzlos gestrichen wurde, findet auch an diesem Wochenende kein Formel-1-Rennen statt. So eine Situation wird es im Jahr 2023 planmäßig übrigens kein einziges Mal geben!

Nimmt man die Sommerpause einmal raus, haben die Teams während der gesamten Saison immer maximal ein freies Wochenende, bevor es weiter zum nächsten Grand Prix geht.

Tatsächlich gibt es mit Bahrain, Saudi-Arabien, Australien, China, Kanada und Katar auch nur sechs Rennen die komplett für sich stehen. Dazu kommen sechs Back-to-back-Rennen und zwei Triple-Header.

Wie auch schon in diesem Jahr hat es dabei vor allem die Schlussphase der Saison ziemlich in sich. Die letzten fünf Rennen werden nämlich innerhalb von sechs Wochen ausgetragen ...


Fotostrecke: Neue Formel-1-Strecken seit 2000


08:53 Uhr

Erster Arbeitstag

Aston Martin hat sich bekanntlich die Dienste von Formel-2-Champion Felipe Drugovich gesichert. Nun hatte der Brasilianer seinen ersten Arbeitstag in Silverstone. Unter anderem hat er bereits in Simulator gesessen.

Außerdem wurde sein Sitz für das echte Auto angepasst. Denn Drugovich soll noch in diesem Jahr im AMR22 sitzen! Er soll im ersten Training beim Saisonfinale in Abu Dhabi Stammpilot Lance Stroll vertreten.


09:04 Uhr

AlphaTauri bestätigt Tsunoda für 2023

Schlechte Nachrichten für alle Fahrer, die sich Chancen bei AlphaTauri ausgerechnet haben: Das Team hat gerade Yuki Tsunoda offiziell für 2023 bestätigt. Damit sind jetzt beide Plätze dort vergeben.

Mehr dazu gleich im Ticker.


09:18 Uhr

Nur noch vier Cockpits frei

Damit sind offiziell jetzt nur noch vier Cockpits für die Saison 2023 frei: je eines bei Alpine, Alfa Romeo, Haas und Williams. Franz Tost begründet die Entscheidung übrigens damit, dass sich Tsunoda während dieser Saison "stark verbessert" habe.

"Die Pace, die er zuletzt gezeigt hat, ist klarer Beweis einer steilen Lernkurve, was zeigt, dass er einen Platz in der Formel 1 verdient hat. In den verbleibenden sechs Rennen 2022 erwarte ich noch einige starke Ergebnisse von ihm", so Tost.

"Ich sage immer, dass ein Fahrer mindestens drei Jahre braucht, um sich voll an die Formel 1 zu gewöhnen. Daher bin ich glücklich, dass man ihm die Zeit gibt, sein volles Potenzial zu zeigen", betont der Österreicher.

Zudem zeige es, dass das Nachwuchsprogramm von Red Bull funktioniere.


Fotostrecke: Die Formel-1-Fahrer 2023


09:32 Uhr

Was passiert jetzt mit de Vries?

Zur Erinnerung: Nyck de Vries wurde zuletzt ebenfalls mit einem Cockpit bei AlphaTauri in Verbindung gebracht. Bedeutet die Tsunoda-Verlängerung jetzt, dass er damit raus ist? Nein! Der Niederländer hat weiterhin eine Chance.

Hintergrund ist, dass Alpine nach wie vor an einer Verpflichtung von Pierre Gasly interessiert ist. Und sollte Red Bull den Franzosen freigeben, könnte de Vries das dann wieder freie Cockpit bei AlphaTauri übernehmen.

Der Fahrermarkt bleibt also weiter spannend!


09:59 Uhr

Apropos Tsunoda ...

Da fällt mir doch gleich noch diese Fotostrecke ein! Ein echter Klassiker. Wer wohl der nächste Nachwuchsfahrer wird, der es in diese Liste schafft ...?


Fotostrecke: Red-Bull-Junioren in der Formel 1


10:26 Uhr

Masepin: Formel-1-Rückkehr denkbar - aber nicht zu Haas

Der Russe hat seinen Traum von der Formel 1 noch nicht komplett aufgegeben. Er stellt laut 'grandprix.com' im Gespräch mit dem russischen 'AvtoRadio' aber klar: "Ich würde nicht [zu Haas] zurückkehren, [...] weil ich nicht um jeden Preis in der Formel 1 sein will."

"Menschliche Qualitäten sind für mich auch wichtig", so Masepin, für den deshalb keine Zusammenarbeit mit Haas mehr möglich sei. Es gebe allerdings noch "neun andere Teams", mit denen er sich durchaus Gespräche vorstellen könne.

Aktuell befindet sich Masepin in einem Rechtsstreit mit Haas. "Zunächst einmal schulden sie mir das Gehalt für das vergangene Jahr", erklärt er und betont, es handle sich um eine Summe "mit fünf oder sechs Nullen."

Auch weitere Zahlungen seien ausgeblieben. Der größte Verlust sei aber, dass Haas ihn um seinen Platz in der Formel 1 gebracht habe. "Ich wollte mein ganzes Leben lang in der Formel 1 sein", so Masepin, der sich eine Rückkehr weiterhin vorstellen kann.

Nur eben nicht mehr bei Haas.


10:44 Uhr

Madrid-Update

Bereits vor einigen Monaten hat sich Madrid ganz offiziell um ein Formel-1-Rennen beworben. Inzwischen konkretisieren sich die Pläne. So soll die Königsklasse ab 2026 nach Jarama zurückkehren. Das berichtet die spanische 'Marca'.

Laut Streckendesigner Jarno Zaffelli wäre es "technisch" möglich, den in die Jahre gekommenen Kurs wieder Formel-1-tauglich zu machen. Das sei auch deutlich günstiger, als eine komplett neue Strecke zu bauen.

Der Kostenpunkt soll demnach bei 40 bis 50 Millionen Euro liegen. Mal schauen, ob das Projekt tatsächlich realisiert wird, oder ob die Pläne am Ende wieder in der Schublade verschwinden. Wäre ja in der Formel 1 nicht das erste Mal ...


10:53 Uhr

Formel-1-Strecken, die nie gefahren wurden

Passend dazu verweise ich gerne noch einmal auf dieses Video. In der Geschichte der Königsklasse gab es nämlich viele geplatzte Grand-Prix-Träume - teilweise erst ganz kurz vor dem ersten Rennen!

In manchen Fällen war die Strecke bereits fertig gebaut, ein Formel-1-Auto ist dort aber nie gefahren. Aber seht einfach selbst:


Sechs Formel-1-Strecken, die nie gefahren wurden

2022 umfasst 23 Strecken. Trotzdem gibt es Grands Prix, die eigentlich längst Teil des Terminkalenders sein sollten, es aber nie geschafft haben. Weitere Formel-1-Videos


11:15 Uhr

Binotto: Niemand ist perfekt!

Ferrari stand in diesem Jahr schon mehrfach in der Kritik. Mal war das Auto nicht zuverlässig genug, mal war die Strategie schlecht, mal machten die Fahrer Fehler. Mattia Binotto stellt sich allerdings demonstrativ vor sein Team.

"Ich denke, dass das Team insgesamt einen fantastischen Job dabei gemacht hat, das aktuelle Auto zu entwickeln", betont er. Der Teamchef gesteht zwar auch: "Um Titel zu gewinnen, muss man ohne Frage zuverlässig sein."

Gleiches gelte auch für Strategie, Boxenstopps und Co., wo man sich ebenfalls verbessern müsse. Er stellt aber auch klar, dass "Fehler" immer passieren können. "Es ist fast unmöglich, perfekt zu sein", erklärt Binotto.

Insgesamt habe man "ein großartiges Team", betont der Teamchef, der seine Truppe für die kommenden Jahre gut aufgestellt sieht.


11:35 Uhr

Alfa Romeo kündigt Ankündigung an

Solche Posts liebe ich ja ... Jedenfalls hat Alfa Romeo angekündigt, dass es am 27. September Neuigkeiten geben wird. Das ist am kommenden Dienstag. Verkündet man da womöglich den zweiten Fahrer? Oder den Audi-Einstieg?

Es darf spekuliert werden! Falls sich etwas Spannendes ergeben sollte, dann erfahrt ihr das natürlich bei uns. Denn auch am nächsten Dienstag sind wir selbstverständlich mit einem Ticker am Start!


11:52 Uhr

Heute vor drei Jahren ...

... gewann Sebastian Vettel für Ferrari den Großen Preis von Singapur 2019. Was damals noch niemand wusste: Es sollte sein Vettels 14. und letzter Grand-Prix-Sieg für die Scuderia sein.

Und was damals noch weniger Leute ahnten: Es wird wohl sogar Vettels letzter Formel-1-Sieg überhaupt gewesen sein - sofern ihm in den letzten sechs Rennen 2022 keine Sensation mehr gelingt.

Mit 53 Siegen liegt Vettel in der ewigen Bestenliste übrigens weiterhin auf P3 hinter Lewis Hamilton (103) und Michael Schumacher (91). Mehr Statistiken findet ihr in unserer umfangreichen Datenbank!


12:04 Uhr

Die Formel-1-Karriere von Sebastian Vettel ...

... könnt ihr in dieser Fotostrecke übrigens noch einmal in aller Ausführlichkeit Revue passieren lassen. Perfekt für die Mittagspause. Klickt euch durch!


Fotostrecke: Die Formel-1-Karriere von Sebastian Vettel


12:23 Uhr

#FragMST

Sven möchte wissen, was passiert, wenn ein Team die Freitagsfahrerregel nicht erfüllen sollte. Das ist im Reglement nicht genau festgelegt. Es wäre also sowohl eine finanzielle als auch eine sportliche Strafe denkbar.

Zur zweiten Frage: Es wäre natürlich gegen den Gedanken der Regel, wenn ein Freitagsfahrer dann gar nicht zum Einsatz kommen würde. Genau festgeschrieben ist das im Sportlichen Reglement allerdings nicht.

In Artikel 32.5 heißt es im Wortlaut: "On one (1) occasion in each car entered for the Championship during each Championship, each Competitor must use a driver who has not participated in more than two (2) Championship races in their career. This driver may only participate in FP1."

Eine Mindestdistanz ist dort nicht vorgeschrieben. Vermutlich also eine Frage der Interpretation der Regel, falls es einmal zu so einem Fall kommen sollte.


12:40 Uhr

Apropos Strafen

Immer wieder bekommen wir auch Fragen, welche Strafen bei einer Überschreitung der Budgetobergrenze drohen. Das kann ja im Zweifel sogar bis zum WM-Ausschluss gehen. Allerdings sind die Regeln auch hier nicht konkret formuliert.

Und bei Ferrari zweifelt man beispielsweise sowieso an der Überprüfbarkeit. "Die FIA und die Teams brauchen Zeit, um es zu verstehen, zu interpretieren, zu klären, zu überwachen und zu kontrollieren", erklärt Teamchef Mattia Binotto.

Seine kompletten Aussagen gibt es hier!

Jetzt zum Livestream!