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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Verstappen: "Auf normalen Strecken ist Mercedes stärker"

Das war heute im Formel-1-Liveticker los: +++ Verstappen: Hätte WM-Führung in Baku gerne noch weiter ausgebaut +++ Die engsten WM-Duelle nach sechs Rennen +++

09:51 Uhr

Verstappen: Hätte WM-Vorsprung gerne ausgebaut

"Manchmal ist dieser Sport sehr hart, wenn solche Dinge passieren", stellte Max Verstappen nach seinem Ausfall in Baku fest. Er hätte seinen dritten Saisonsieg am vergangenen Sonntag feiern können, doch stattdessen platzten alle Siegträume im wahrsten Sinn des Wortes in Runde 45. "Ich denke nicht, dass irgendjemand eine Chance hatte, uns im Rennen gefährlich zu werden." Er weiß: "Das hätte ein komfortabler Sieg werden sollen."

Stattdessen hat sich der WM-Stand bei den Fahrern an der Spitze nicht verändert: Es steht weiterhin 105:101 für Verstappen. "Ich wollte den Abstand noch ein wenig vergrößern, bevor wir wieder auf anderen Strecken fahren." Denn der Niederländer weiß: "Mercedes ist stärker auf normalen Strecken. Sie hatten Schwierigkeiten auf Straßenkursen, aber man konnte schon in Barcelona sehen, dass sie extrem schnell waren im Rennen." Nachsatz: "Sie haben ein sehr gutes Auto, auch wenn sie das manchmal nicht sagen."

16:56 Uhr

Schönes Wochenende!

Wir beenden den Formel-1-Liveticker heute mit einem Geburtstagsgruß: Jackie Stewart feiert heute seinen 82. Geburtstag! Wir gratulieren der Legende sehr herzlich. Der dreimalige Weltmeister konnte in seiner aktiven Karriere 27 Grand-Prix-Siege, 17 Polepositionen und 43 Podestplätze einfahren. Mehr dazu in unserer Datenbank!

... und damit sind wir auch schon am Ende dieser Woche angekommen. Maria Reyer bedankt sich fürs Mitlesen und wünscht Dir ein schönes Wochenende. Wir sind am Montag wieder für Dich da. Bis dann!

Jackie Stewart  ~Jackie Stewart ~

16:34 Uhr

Statistik: Die Mercedes-Dominanz in einer Zahl

Mercedes hat die Hybridära der Formel 1 seit 2014 bislang nach Belieben dominiert. Das zeigt auch eine Zahl: die Siegquote. Mercedes konnte 50,64 Prozent aller Rennen, an denen die Mannschaft teilgenommen hat, auch gewinnen.

Zum Vergleich: Ferrari liegt bei 23,5 Prozent, Red Bull bei 21,7 Prozent!

- F1-Datenbank: Die Siegquoten aller Teams im Überblick!


16:24 Uhr

Zandvoort: Regierung erlaubt volles Haus

Meine niederländischen Kollegen haben soeben erfahren, dass die niederländische Regierung die Corona-Restriktionen in den kommenden Wochen abbauen wird. Ab 30. Juni dürfen Events im Außenbereich mit bis zu 25.000 Personen stattfinden. Ab 28. Juli gibt es für Veranstaltungen keine Beschränkungen mehr (Voraussetzung dafür sind Zugangstests oder ein Impfnachweis). Der Grand Prix der Niederlande wird Stand heute also vor vollen Tribünen stattfinden können! Die Veranstalter haben erst kürzlich erklärt, dass sie mit 105.000 Fans pro Tag rechnen.


15:52 Uhr

Gordon: "Der Berg war zu hoch für mich"

"Wenn ich die Möglichkeit in einem richtigen Auto bekommen hätte, wäre es schwierig gewesen, nein zu sagen." Das hat US-Motorsportlegende Jeff Gordon im Formel-1-Podcast 'Beyond the Grid' ausgeplaudert, als er auf seine Chancen in der Königsklasse angesprochen wurde. Er hatte 2003 von Williams die Chance bekommen, den FW24 von Juan Pablo Montoya zu testen.

Danach gab es sogar Gespräche mit Teamchef Frank Williams. "Ich war aber der Meinung, dass der Berg für mich zu hoch sei." Die ganze Story lesen!


15:47 Uhr

Power-Unit: Was dürfen die Fahrer noch einstellen?

Immer wieder hört man am Boxenfunk, wie Fahrer von ihren Renningenieuren Anweisungen erhalten, um Einstellungen am Antrieb zu ändern. Nun hat die FIA im Vorjahr auf die "Party-Modi" reagiert und beschlossen, dass die Teams mit denselben Einstellungen in Qualifying und Rennen antreten müssen. Dennoch gibt es weiterhin Freiheiten, wie uns McLaren-Teamchef Andreas Seidl erklärt hat.

"Im Vorjahr haben wir die neue Technische Richtlinie erhalten. Darin steht detailliert beschrieben, welche Parameter wir noch verändern dürfen, und welche nicht - welche zwischen Qualifying und Rennen gleich bleiben müssen. Die Richtlinie beschreibt vor allem, wie man den Verbrennungsmotor verwenden darf, wo man so ziemlich gar keinen Spielraum mehr hat", klärt der Deutsche auf. In anderen Bereichen, etwa bei der Batterie, gibt es hingegen noch mehr Freiheiten für die Teams.


15:07 Uhr

"Pride Month": Vettel sendet klare Botschaft

Juni ist "Pride Month", also jener Monat, in dem die Vielfalt der Gesellschaft besonders in den Fokus rückt, damit verbunden aber auch die bestehenden Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen von Menschen aus der LGBTQ-Community.

Sebastian Vettel wurde am Rande des Baku-Wochenendes darauf angesprochen, was er jenen Personen sagen möchte, die aus dieser Community kommen und Fuß im Motorsport fassen möchten. Seine klare Botschaft: "Ich bin glücklich, in einer Welt zu leben, in der gewisse Themen mehr und mehr Aufmerksamkeit bekommen. Jede Form von Diskriminierung [...] ist falsch."

Aus seiner Sicht sollte zum Beispiel die sexuelle Orientierung eines Menschen "keine Rolle" spielen. "Ich kann nur sagen: Sei stolz darauf, wer oder was du bist und was du magst, und stehe dafür ein. Für alle Menschen, die eine andere Meinung dazu haben, tickt schön langsam die Zeit. Die werden bald aussterben."


14:47 Uhr

Aston Martin: Vettel hat frischen Wind reingebracht

"Sebastians Debriefings dauerten ungefähr zwei Stunden - nach einer halben Stunde hat er gerade mal die Formationsrunde beendet und seine Getränkeflasche getestet", plauderte Red-Bull-Teamchef Christian Horner im Podcast 'F1 Unscripted' im Vorjahr über die Zusammenarbeit mit Sebastian Vettel aus. Aston-Martin-Kollege Otmar Szafnauer kann diesen Eindruck nach wenigen Monaten nur bestätigen.

"Sebastian hat die Art und Weise, wie wir die Dinge angehen, erweitert", erklärt er. "Die Art und Weise, wie wir jetzt an Debriefings herangehen, hat sich ein wenig verändert."


14:37 Uhr

Statistik: Nur fünf Formel-1-Fahrer ...

... können eine Ausfallquote von unter zehn Prozent vorweisen! Mit 5,26 Prozent hält Alexander Albon (laut unserer Datenbank) den Rekord für die niedrigste Quote. Ebenso gut dabei sind Max Chilton, Roberto Merhi, Valtteri Bottas und Lewis Hamilton!

- F1-Datenbank: Die Ausfallquote aller Piloten!


14:27 Uhr

Norris: So hat er den Restart in Baku erlebt

"Das war ziemlich intensiv", schildert Lando Norris angesprochen auf die letzten Rennrunden in Baku. "Man hat einfach so viel mehr Grip - wenig Sprit, neue Reifen. Wie ein Rennen im Qualifying", beschreibt er das Sprintrennen über zwei Runden. Er konnte sich nach dem Restart noch zwei Positionen erarbeiten. "Ich denke, daher bin ich glücklich."

Norris positionierte sich auf der Außenbahn in Kurve 1 und konnte an Yuki Tsunoda vorbeigehen. Außerdem kämpfte er gegen Charles Leclerc und Pierre Gasly um den letzten Podestplatz. "Ich konnte vor [Yuki] bleiben und einen Angriff auf Charles wagen, er hat sich recht aggressiv verteidigt. Am Ende konnte ich P5 einfahren."


13:41 Uhr

Alles Gute, Jean Alesi!

Jean Alesi feiert heute seinen 57. Geburtstag! Der Franzose hat auf den Tag vor 26 Jahren außerdem seinen einzigen Grand-Prix-Sieg in Kanada geholt. Mit dem Ferrari 412T2 siegte zum letzten Mal in der Formel 1 übrigens ein Fahrzeug mit Zwölfzylinder!

Und wie das Schicksal so mitspielt, überquerte Alesi mit Startnummer 27 die Ziellinie auf dem Circuit Gilles Villeneuve - also genau mit jener legendären Nummer von Gilles Villeneuve!

- Kanada 1995: Premieren-Sieger Alesi weinte bereits vor dem Zieleinlauf!

Jean Alesi Ferrari Ferrari F1 ~Jean Alesi ~

13:33 Uhr

McLaren steigt in die Extreme E ein

McLaren steigt 2022 in die Extreme E ein, das wurde soeben bekannt. Das werde das Engagement in der Formel 1 aber keinesfalls beeinträchtigen, betont Geschäftsführer Zak Brown. "Wir haben einen Filter, wenn man so will, wenn wir uns neue Rennserien anschauen", erklärt er. "Sie muss kommerziell rentabel sein, zu unserer Marke passen und neue Fans anziehen. Sie muss für unsere kommerziellen Partner attraktiv sein und sie darf unser Formel-1-Team nicht stören."

"Es muss eine Bereicherung für unser Formel-1-Team sein", ergänzt Brown. Er hat McLaren bereits in die IndyCar geführt und nun also auch in die Extreme E, wo unter anderem Lewis Hamilton oder auch Nico Rosberg ein eigenes Team am Start haben.


12:43 Uhr

"Project Pitlane": F1-Technik in der Medizin

Die Formel 1 macht in der Pandemie nicht nur Rennstrecken frei, damit diese als Impfstraße genutzt werden können. Im Zuge des "Project Pitlane" haben sich die Teams zusammengetan, um ihr Wissen für die Medizin in dieser herausfordernden Zeit zu bündeln. Daraus ist unter anderem "MedicCom" entstanden. In Zusammenarbeit mit Tim Coats, Professor für Notfallmedizin und stellvertretender Dekan für klinische Datenwissenschaft an der Universität von Leicester, hat Alpine dieses Kommunikationsgerät entwickelt.

Der von der britischen Regierung mitfinanzierte "MedicCom"-Prototyp nutzt ein Kehlkopfmikrofon, um den Ton aufzunehmen und zu verstärken, so dass die Patienten das medizinische Personal, das sie betreut, besser hören können. Gleichzeitig erleichtert es außerdem die Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegepersonal und auch Angehörigen.

"Die Zusammenarbeit mit den Formel-1-Ingenieuren war brillant. Wir konnten ihre Expertise in fortschrittlicher Elektrotechnik und ihre Einrichtungen für Rapid Prototyping nutzen, um in sechs Monaten ein Gerät herzustellen, das normalerweise Jahre dauern würde", erklärt Coats.


12:17 Uhr

Masepin stellt Militär-Gerüchte richtig

Noch einmal zurück zu Nikita Masepin. Der Russe hat am Rande des Rennwochenendes in Baku auch Gerüchte über seinen Militärdienst in Russland klargestellt. Vergangene Woche tauchten online Berichte auf, wonach der Rookie in seinem Heimatland womöglich seinen Militärdienst ableisten müsse, nachdem sich sein Vater Dmitri dazu geäußert hatte. Der Militärdienst in Russland umfasst in der Regel einen Zeitraum von einem Jahr für Männer im Alter zwischen 18 und 27 Jahren, wenn auch mit Ausnahmen.

Darauf angesprochen meint der Haas-Pilot, dass er sich der Diskussion bewusst sei. "Von meiner Seite aus ist die Situation sehr klar", sagte er. Denn es gibt in Russland zwei Möglichkeiten, dem Militär zu dienen. Entweder man absolviert nach der Universität ein Jahr normalen Dienst. Oder man entscheidet sich für eine Art Eliteabteilung, Voraussetzung dafür sind aber gute Studien- und Fitnessergebnisse. Er hat sich für die zweite Option entschieden.

"Das mache ich jetzt schon seit zwei Jahren. Und ich werde natürlich noch ein Jahr weitermachen, um hoffentlich meinen Abschluss als Reserveoffizier zu erlangen."


11:31 Uhr

Kanada: Impfzentrum auf der Rennstrecke

In Kanada findet in dieser Saison erneut kein Grand Prix statt. Das Rennen hätte an diesem Wochenende ausgetragen werden sollen. Auf dem Circuit Gilles Villeneuve ist es dennoch nicht ruhig, denn das Boxengebäude wurde kurzerhand zur Impfstraße umfunktioniert. Kurzentschlossene können sich ihren Stich per Auto oder Fahrrad abholen.


11:07 Uhr

Schumacher/Masepin: "War eine Fehleinschätzung"

Wir wechseln zu einem ganz anderen Thema: Haas. Mit den Rookies gingen die Emotionen in Baku ein wenig durch. Nikita Masepin und Mick Schumacher wären nämlich auf Start-Ziel in der letzten Runde fast noch kollidiert, weil der Russe kurz nach rechts hinübergezuckt hat, als ihn der Deutsche gerade überholen wollte. "Will er uns umbringen?", brüllte Schumacher daraufhin in den Boxenfunk.

Mittlerweile scheint die Sache aber geklärt zu sein, wie Haas-Teamchef Günther Steiner gegenüber 'RTL' bestätigt. "Ich glaube, es war im Endeffekt nicht zu gefährlich. Aber die Emotion ist einfach dabei." Er habe sich nach dem Zwischenfall mit beiden Neulingen in Ruhe zusammengesetzt und darüber gesprochen. "Ich habe mit beiden gesprochen, weil solche Sachen muss man vermeiden - weil wenn es schiefgeht, dann geht's ordentlich schief. Wir haben alles geklärt."

Er hofft, dass er so eine Szene in Zukunft nie wieder mitansehen wird müssen. "Ich habe das den Jungs erklärt, was die Konsequenzen sein können, wenn so etwas nicht gut geht. Nikita hat sich entschuldigt. Bevor er die Videoaufnahmen gesehen hat, hat er das anders wahrgenommen. Das war eine Fehleinschätzung."


10:48 Uhr

#FragMST: Darf Red Bull die Piloten tauschen?

Leser Sven hat uns auf Twitter mit dem Hashtag "#FragMST" geschrieben. Er möchte wissen, ob Red Bull an einem Rennwochenende alle vier Fahrer (Verstappen, Perez, Gasly und Tsunoda) untereinander austauschen könnte in einem Training?

Wir werfen einen Blick ins Reglement: Dort finden wir die Antwort unter Artikel 26 des Sportlichen Reglements. Darin ist festgehalten, dass jedes Team vier Fahrer einsetzen darf in einer Meisterschaft. "Änderungen dürfen jederzeit vor Beginn des Qualifyings durchgeführt werden", steht dort geschrieben. Also rein theoretisch könnte Red Bull die Fahrer durchtauschen. Weil die Freien Trainings aber meist für Set-up-Arbeit mit dem jeweiligen Piloten genutzt werden, würde das aber wohl nur wenig Sinn ergeben.

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