Lando Norris hat sich in dieser Saison ein wenig den zweifelhaften Ruf gesichert, in der ersten Runde gerne mal einen möglichen Sieg zu verschenken, weil er insbesondere Starts von der Poleposition nicht in eine Führungsrunde ummünzen konnte. Mit dem Großen Preis von Singapur scheint dieser Fluch gebrochen zu sein und Andrea Stella hat erklärt warum:
"Wir haben als Gruppe, einschließlich Lando, eine kleine Analyse gemacht und sind jeden einzelnen Start und jede einzelne erste Runde der Saison durchgegangen", dabei sind auch Momente aufgefallen, in denen man Norris in Schutz nehmen konnte.
"Ich glaube, in Zandvoort zum Beispiel hatten beide Autos kalte Reifen, weil das Team ein Problem hatte, und beide Autos hatten keinen guten Start. Ich denke, auf den ersten Blick sah es so aus, als hätte Lando dort eine große Chance gehabt. In Wirklichkeit war die Sachlage aber nicht so klar."
Wichtig ist aber ein Wort für Andrea Stella, nämlich Vertrauen:
"Man gewinnt Vertrauen. Und man wird damit vertraut, von der Poleposition zu starten und zu verstehen, was man tun muss, auch in Bezug auf die Revierverteidigung, um die Leute davon abzuhalten, [die Führung] zu übernehmen."
In Austin kann Norris dann wieder unter Beweis stellen, dass er das Thema endgültig in den Griff bekommen hat und Singapur keine Eintagsfliege war.
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