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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Protest gegen Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien!

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Imola als "Geisterrennen" +++ Ab 2023: Maximal 25 Millionen Euro für beide Fahrer pro Saison +++ Gasly bleibt +++

09:49 Uhr

Guten Morgen!

Hallo und herzlich willkommen zum Formel-1-Liveticker! Stefan Ehlen ist für Dich am Start, und unser erstes großes Thema heute steht auch schon fest: Bernie Ecclestone. Er wird heute 90 Jahre alt!

Und damit: Hinein in diesen Mittwoch!

Bernie Ecclestone  ~Bernie Ecclestone ~

10:01 Uhr

Vom Motorrad-Händler zum mächtigsten Mann im Motorsport

Du kennst Bernie Ecclestone als Formel-1-Chef. Die Rolle des Geschäftsführers der Rennserie hat er bis Januar 2017 ausgeübt. Dann haben gleich drei Personen an seiner Stelle übernommen: Chase Carey für das Tagesgeschäft, Sean Bratches für die kommerziellen Belange und der ehemalige Formel-1-Teamchef Ross Brawn für die sportliche Komponente.

Hast Du aber gewusst, dass Ecclestone in jungen Jahren erst bei den lokalen Stadtwerken im Großraum London gearbeitet hat? Um sich dann als Händler für gebrauchte Motorräder und Motorrad-Zubehör etwas extra zu verdienen? Später kamen Autos dazu, dann Rennwagen, er wurde Fahrermanager in der Formel 1 und schließlich Sprecher der Teamvereinigung. Und als er den Auftrag bekam, die TV-Rechte der Formel 1 zu vermarkten, da begann sein Aufstieg zum mächtigsten Mann im Motorsport, und die Formel 1 wurde endgültig zum Weltsport.


10:06 Uhr

Mit 89 noch einmal Vater geworden

Vielleicht hast Du es mitbekommen: Bernie Ecclestone ist dieser Tage im Alter von 89 Jahren noch einmal Vater geworden. Seine Frau Fabiana Flosi (44) hat in der Wahlheimat des Paars Ecclestones ersten Sohn zur Welt gebracht, Alexander Charles Ecclestone.

Wie viele Kinder hat Ecclestone eigentlich aus früheren Beziehungen? Und wie oft war er verheiratet? Was weißt Du vielleicht außerdem noch nicht über den Jubilar? Finde es heraus, in unserem neuen Video!


10 Dinge, die Du noch nicht über Bernie Ecclestone wusstest

Du glaubst, Du kennst Bernie Ecclestone? Wir nennen Dir zehn Fakten, die Du vielleicht noch nicht über den ehemaligen Formel-1-Boss weißt! Weitere Formel-1-Videos


10:16 Uhr

Skandale und Skandälchen

Bernie Ecclestone eckt gerne mal an, ob mit fragwürdigen Aussagen oder mit ausgefallen Ideen. In unserer Fotostrecke zeigen wir Dir Momente, in denen der heute 90-Jährige übers Ziel hinausgeschossen ist und viel Kritik geerntet hat ...


Fotostrecke: Ecclestones Skandale und Skandälchen


10:25 Uhr

Einfach Ecclestone!

Er hat die Formel 1 zu dem gemacht, was sie heute ist: ein Milliarden-Imperium. Und ja, Bernie Ecclestone ist dabei selbst zum Milliardär geworden. Warum, das geht auch aus der folgenden Fotostrecke hervor. Aber sieh einfach selbst ...


Fotostrecke: "Wir sind die Mafia"


10:53 Uhr

Ab 2023: Budgetdeckelung auch für Fahrergehälter

Mein Kollege Adam Cooper hat erfahren: Beim Treffen der Formel-1-Verantwortlichen am Montag in Portimao wurde mehr besprochen als nur der Kalenderentwurf für 2021. Ein großes Thema war offenbar auch eine Budgetdeckelung für Fahrergehälter, die ab 2023 greifen soll.

Dann können die Teams maximal 30 Millionen US-Dollar pro Jahr (umgerechnet 25 Millionen Euro) für beide Fahrer ausgeben. Sprich: Ich kann mir zwei durchschnittlich teure Fahrer leisten oder einen teuren und einen günstigen, zum Beispiel.

Spannend wird das Ganze bei den Topverdienern der Branche wie Lewis Hamilton und Sebastian Vettel, die - so ist zu hören - über 20 Millionen Euro pro Jahr verdienen sollen. Diese Dimensionen würden ab 2023 vermutlich nicht mehr durch das reine Gehalt erreicht werden, höchstens durch Extragelder von Sponsoren (zum Beispiel), was nicht in das Maximalbudget eingehen würde.


10:55 Uhr

Wichtig zu wissen für Hamilton & Co.

Was bedeutet das jetzt für Fahrer, die sich noch nicht für 2022 und darüber hinaus vertraglich gebunden haben? Vermutlich erst einmal gar nichts. Denn: Die neue Budgetdeckelung für Fahrergehälter muss erst noch vom FIA-Weltrat abgesegnet werden. Erst dann ist sie bindend. Und bis dahin können Verträge, auch die Saison 2023 und darüber hinaus betreffend, ganz normal nach den aktuellen Bedingungen abgeschlossen werden - und diese Bedingungen sehen keine Einschränkungen vor. Die Verträge blieben auch gültig, obwohl die neuen Regeln ab 2023 greifen. Das könnte ein Schlupfloch für all diejenigen sein, die wie Lewis Hamilton noch keinen neuen Vertrag unterzeichnet haben.


11:16 Uhr

Was Hamilton zu seiner Situation sagt

Lewis Hamilton ist bekanntlich nur noch 2020 an Mercedes gebunden und hat noch keinen Vertrag für die Zeit ab 2021. Wie er selbst dazu steht? Zuletzt sagte er (und das vor der nun getroffenen Entscheidung zur Deckelung der Fahrergehälter ab 2023): "Ich möchte bleiben." Aber auch: "Ich habe noch keine Entscheidung getroffen." Er könne sich in jedem Fall vorstellen, "noch eine ganze Weile zu bleiben".

Ob er sich auch einen Wechsel vorstellen könnte? Hamilton: "Ich habe bisher nicht mit jemand anderem gesprochen und das habe ich auch nicht vor." Klare Ansage.

Eben so klar ist laut Toto Wolff: "Wir haben eine Deadline. Bis zum Jahresende müssen wir das Thema aussortiert haben. Niemand von uns will in die Weihnachtsferien gehen, ohne zu wissen, [wie es weitergeht]. Das ist die Situation."


11:27 Uhr

Noch mehr zur "Silly Season" ...

... erfährst Du übrigens in der aktuellen Meldung meines Kollegen Christian Nimmervoll, der sich dafür unter anderem mit Red-Bull-Sportchef Helmut Marko unterhalten hat. Ergebnis: Es ist vielleicht nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint im Formel-1-Fahrermarkt für 2021! Mehr dazu im folgenden Artikel - hier abrufen!


11:33 Uhr

Fahrerbekanntgabe von AlphaTauri

Und in diesem Moment erreicht uns die Nachricht von AlphaTauri, dass Pierre Gasly auch 2021 für das Team aus Faenza antreten wird. Überrascht uns nicht, das hatten wir so erwartet. Aber: Ein weiteres Cockpit ist damit fix vergeben!

Wer sein Teamkollege wird, das ist noch offen. Es deutet aber vieles darauf hin, dass es Formel-2-Fahrer Yuki Tsunoda sein wird, ein Honda-Nachwuchsfahrer.


11:48 Uhr

Was wir bisher über 2021 wissen

Mit der Neuigkeit zu Pierre Gasly haben wir nun also ein weiteres Teil unseres großen Fahrer-Team-Puzzles für 2021 erhalten. Höchste Zeit also, dass wir eine Zwischenbilanz ziehen und uns anschauen, wie denn das aktuelle Gesamtbild aussieht. Das kannst Du in dieser ausführlichen Zusammenstellung tun, oder anhand unserer Fotostrecke zum Durchblättern.


Fotostrecke: Formel 1 2021: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel


12:28 Uhr

Apropos 2021 ...

Wir wissen nun also schon ein Stück mehr darüber, wer nächstes Jahr fährt. Aber wo eigentlich? Auch dazu haben wir diese Woche schon etwas erfahren. Falls Du es noch nicht mitbekommen hast: Im Anschluss an das Teamchef-Treffen mit den Formel-1-Funktionären vom Montag haben uns erste Eckdaten zum Formel-1-Kalender 2021 erreicht. Du kannst sie hier abrufen!


12:42 Uhr

Wie Gasly und AlphaTauri den Verbleib begründen

Nochmals zurück zu Pierre Gasly: Meine Kollegin Juliane Ziegengeist hat sich mit AlphaTauri und dem Verbleib des Monza-Siegers im Team befasst und die aktuellen Äußerungen zusammengetragen. Du kannst die Zitate in dieser News nachlesen!

Richtiger Schritt für Gasly und AlphaTauri? Oder ganz verkehrt? Was ist Deine Meinung dazu? Schreib es mir gerne auf Twitter unter @stefan_ehlen und werde hier im Ticker mit Deinem Statement genannt!


12:50 Uhr

Warum Gasly keine zweite Chance bekommt

Falls Du Dich gefragt haben solltest, weshalb Pierre Gasly keine zweite Chance bei Red Bull im A-Team bekommt, dazu hat sich Teamchef Christian Horner dieser Tage schon geäußert – vor der Bekanntgabe Gaslys bei AlphaTauri.

Er sagte: "Nicht vergessen, dass Alex [Albon] vergangenes Jahr Pierre deutlich nach Punkten geschlagen hat und besser war. Wenn wir nun also zurücktauschen, warum sollte es dann anders sein?"

Gasly sei bei AlphaTauri bestens aufgehoben. "Dort leistet er klasse Arbeit, fährt wirklich sehr gut, fühlt sich wohl im Auto. Und das vermutlich bei weniger Druck und geringeren Erwartungen. Das passt für beide Seiten, für Pierre und das Team", so meint Horner.


13:01 Uhr

Und damit: Es geht nach Imola!

Wie kriegen wir jetzt die Kurve von Gasly/AlphaTauri zum anstehenden Rennwochenende in Imola? Vielleicht mit der Tatsache, dass Imola wirklich "naheliegend" ist als nächstes Thema: Es liegt nur gut 20 Autominuten entfernt von der AlphaTauri-Teamzentrale in Faenza! ;-)

Und wie Du wahrscheinlich weißt, wird in Imola ein verkürztes Wochenend-Format verwendet. Die erste Fahreinheit gibt's nicht am Freitag, sondern erst am Samstag. Details dazu findest Du hier!

Nun ist auch klar, dass die Vorab-FIA-Pressekonferenz ebenfalls von Änderungen betroffen sein wird. Statt am Donnerstag wird am Freitag geplaudert. Die Teamchef-PK am Folgetag wird ganz gestrichen: In Imola sitzen die jeweiligen Teamchefs gleich bei ihren Fahrern dabei. So kommt jeder zu Wort und wahrt gleichzeitig die geltenden Corona-Bestimmungen.


13:16 Uhr

Imola: Mit Vor-Ort-Fans oder nicht?

Aus Italien schreibt mein Kollege Giacomo Rauli gerade, dass aufgrund einer neuen Coronavirus-Bestimmung das Formel-1-Rennen in Imola am Wochenende wohl ohne Vor-Ort-Zuschauer stattfinden wird. Ursprünglich hätten 13.000 Fans auf den Tribünen am Autodromo Enzo e Dino Ferrari sitzen sollen.


13:23 Uhr

Statement der Formel 1

Ein Formel-1-Sprecher hat auf Nachfrage gerade bestätigt, dass Imola ohne Fans auskommen muss. Seine Aussage: "Wir hatten gehofft, an diesem Wochenende vor Zuschauern fahren zu können. Wir verstehen aber die Entscheidung der Behörden und können sie nachvollziehen. Hoffentlich genießen unsere Fans das Rennen trotzdem und von zuhause."

Formula Imola, das Unternehmen hinter der Rennstrecke, bemüht sich nun um eine Lösung für die Ticketinhaber, die ihre Eintrittskarten nun doch nicht einlösen können. Ob das Kartengeld zurückgezahlt oder ob es zum Beispiel Gutscheine oder anderweitige Vergütungen geben wird, das ist noch unklar.


13:32 Uhr

Erste Reaktion des Streckenchefs

Eigentlich wollte Imola-Streckenchef Uberto Selvatico Estense die Formel-1-Rückkehr mit knapp 13.000 Vor-Ort-Fans feiern, doch daraus wird nichts. Mein Kollege Adam Cooper hat ihn für eine Stellungnahme erreicht. Und die ersten Worte von Selvatico Estense sprechen Bände. Sie lauten: "Verdammte Scheiße!"

Denn damit ist auch das Imola-Hygienekonzept hinfällig, in das viel Vorarbeit investiert worden war: Insgesamt 1.000 Fans hätten zusammen eine "Blase" bilden sollen, inklusive eigener Großbildleinwand vor der entsprechenden Tribüne sowie Verpflegung und Toiletten, dazu ein separater Streckenzugang.


13:42 Uhr

Mercedes: In Imola gilt's von Anfang an

Nur ein 90-minütiges Freies Training, dann direkt das Qualifying: Das ist die besondere Herausforderung für die Teams in Imola unter dem einmalig verkürzten Wochenend-Format. Dazu sagt Mercedes-Sportchef Toto Wolff: "Wir gehen von einem arbeitsreichen Training aus, in dem die Teams so viel wie möglich fahren werden, um sich bestmöglich auf das Qualifying und Rennen vorzubereiten. Dabei kommt es darauf an, das schnellstmögliche Lerntempo zu erzielen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit für das Qualifying und Rennen voll auszuschöpfen."

Könnte also ein lebhaftes Freies Training werden, zumal Imola zuletzt 2006 von der Formel 1 angesteuert wurde. Das ist schon eine ganze Ecke her ...


13:57 Uhr

So lange liegt das letzte Imola-Rennen zurück

Nur, um den Gedanken von eben noch einmal aufzugreifen und zu verdeutlichen: Imola 2006, das liegt schon sehr weit zurück.

McLaren-Fahrer Lando Norris sagt dazu schlicht: "Als die Formel 1 zum bisher letzten Mal in Imola gefahren ist, da war ich gerade mal sechs Jahre alt!"

Aber keine Sorge: Norris kennt Imola schon aus den Nachwuchsserien. "Tolle Strecke", meint er. "Ich bin echt gespannt, wie sie sich im Formel-1-Auto fahren lässt."


14:17 Uhr

Imola wollte Ausnahmegenehmigung erwirken

Imola-Streckenchef Uberto Selvatico Estense hat meinem Kollegen Adam Cooper erklärt, er habe alles dafür getan, am Wochenende doch Zuschauer vor Ort zu haben. "Der Präsident [der Region Emilia-Romagna] hat sich heute mit dem Gesundheitsminister unterhalten. Man hat aber abgelehnt, eine Ausnahme zu machen."

Es sei angesichts der Kurzfristigkeit "nicht einfach, den Fans zu erklären, dass die Regierung ihre Meinung geändert hat", meint der Streckenchef weiter. "Vor einer Woche hatten die Behörden ja noch gesagt, es sei völlig in Ordnung, Fans an der Strecke zu haben. Deshalb haben wir noch einmal viel Geld in die Hand genommen, um bereit zu sein. Und jetzt, vier Tage vor dem Beginn der Veranstaltung, ist nicht mehr viel Zeit, um den Leuten zu sagen, dass sie nicht kommen dürfen."

Stelvatico Estense erklärte außerdem, man werde die bereits gekauften Tickets zurückerstatten. Imola wollte eigentlich rund 13.000 Fans zum Rennen zulassen.


14:32 Uhr

Jetzt ist Imola noch "ehemalige" Formel-1-Strecke, aber ...

... das ändert sich ja am Wochenende. Nutzen wir also die Gelegenheit und befassen uns mal damit, was aus anderen ehemaligen Formel-1-Strecken geworden ist. Du wirst überrascht sein ...


Fotostrecke: Was wurde aus alten Formel-1-Strecken?


14:43 Uhr

Und dann war da natürlich noch ...

... das Rennen, von dem viele bis heute schwärmen: Imola 2005. Fernando Alonso im Renault gegen Michael Schumacher im Ferrari, ein Gigantenduell!

Und hier kannst Du noch einmal eine kleine Zeitreise unternehmen:


Fotostrecke: Imola 2005: Alonsos Lehrstunde für Michael Schumacher


14:58 Uhr

Das Imola von einst ...

... gibt es heute übrigens nicht mehr. Nach dem bisher letzten Formel-1-Rennen wurde die Strecke für Monate zugesperrt. Das alte Boxengebäude riss man ab und ersetzte es durch einen Neubau, und auch an der Strecke selbst wurde umgestaltet. Bilder davon findest Du hier:


Umbauarbeiten in Imola


15:19 Uhr

Video: Das aktuelle Imola

Ferrari ist hin und wieder mit seinen älteren Formel-1-Autos in Imola unterwegs. Bei einer solchen Gelegenheit entstanden diese Onboard-Aufnahmen des F2007 mit Testfahrer Marc Gene. Also schau Dir mal an, wie Imola jetzt aussieht. Aber: Im dritten Sektor bitte nicht erschrecken ...


Onboard: Eine Runde in Imola

Ferrari-Fahrer Marc Gene im F2007 aus der Formel-1-Saison 2007 und mit der Cockpitperspektive für eine fliegende Runde in Imola Weitere Formel-1-Videos


15:34 Uhr

Und wer ist wohl Favorit?

Kurze Antwort: Mercedes. Etwas ausführlichere Antwort: Lewis Hamilton.

Aber, da ist natürlich auch noch dessen Teamkollege Valtteri Bottas, der weiterhin beteuert, nicht aufgeben zu wollen. Die Erfolge von Hamilton seien für ihn "eine Motivation", sagt Bottas. "Ich will es nicht einfach haben. Es ist die größte Motivation, ihn zu schlagen. Das ist schwierig, aber möglich, und genau darauf kommt es an."


15:45 Uhr

Max Verstappen denkt ganz ähnlich

Nein, Valtteri Bottas ist nicht frustriert, weil Lewis Hamilton von Erfolg zu Erfolg fährt und er selbst meist nur Zweiter wird. Und auch Max Verstappen kann sich damit offenbar arrangieren. "Du musst deine Situation akzeptieren, sonst wirst du ein verbitterter Mensch", meint Verstappen.

"Natürlich: Jeder liebt gewinnen. Deshalb machen wir die ganze Sache. Wenn es aber nicht möglich ist, dann ist es nicht möglich."

Motorsport sei auch zumindest zum Teil "Glückssache", betont Verstappen und erklärt, es komme auch darauf an, "im richtigen Moment im richtigen Team zu sein". Er verzweifle aber nicht. "Ich habe noch ein paar Jahre vor mir. Hoffentlich ändern sich die Dinge noch!"


16:04 Uhr

Wo wir gerade von Favoriten sprechen

Lewis Hamilton, Valtteri Bottas und Max Verstappen. Diese drei Fahrer waren gerade das Thema hier im Liveticker. Wie passend: Denn sie sind die drei einzigen Formel-1-Protagonisten, die in diesem Jahr noch Weltmeister werden können, zumindest rein rechnerisch.

Ein Blick auf den aktuellen WM-Zwischenstand sagt aber auch: Der Titel ist Hamilton praktisch kaum mehr zu nehmen. Die Chancen stehen gut, dass er schon vor dem Finalrennen in Abu Dhabi alles klarmacht.

Der Vollständigkeit halber: In der Konstrukteurswertung gibt's wahrscheinlich schon in Imola die Entscheidung.


16:19 Uhr

Amnesty International protestiert gegen F1-Kalender

Jetzt müssen wir doch recht abrupt das Thema wechseln, zurück zum Formel-1-Rennkalender 2021, der als Entwurf bereits vorliegt. Und: Amnesty International - eine Organisation, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzt - hat nun dagegen Protest eingelegt. Konkret: gegen das geplante Rennen in Saudi-Arabien.

In einem Amnesty-Statement heißt es: "Ein Grand Prix würde dazu beitragen, die schändliche Menschenrechtsbilanz des Landes durch Sportevents reinzuwaschen." Die Regierung in Saudi-Arabien versuche damit, ihre Reputation aufzupolieren.

Deshalb fordert Amnesty International: "Wenn das Rennen wirklich stattfindet, dann sollte die Formel 1 mindestens darauf pochen, dass bei allen Verträgen für Zulieferer streng auf Arbeitsstandards geachtet wird. Und dass alle Rennveranstaltungen für jedermann zugänglich sind, ohne Diskriminierung."

Außerdem seien "alle Formel-1-Fahrer, Besitzer und Teams" dazu angehalten, "über die Menschenrechtslage in [Saudi-Arabien] zu sprechen".


16:30 Uhr

So war das auch in der Vergangenheit

Falls Du glaubst, Amnesty International nimmt die Formel 1 erstmals ins Visier, dann liegst Du falsch: Schon seit Jahren versendet die Organisation Protestnoten und verweist dabei regelmäßig auf die Rennen in den arabischen Golfstaaten, bisher also Bahrain und Abu Dhabi. In Bahrain wird seit 2004 gefahren, in Abu Dhabi seit 2009.

Spannend wird nun sein, ob die Formel 1 in irgendeiner Weise auf dieses neuerliche Statement reagiert. Schließlich wurde zu Saisonbeginn die Formel-1-eigene Kampagne #WeRaceAsOne ins Leben gerufen. Damals, im Juni 2020, hieß es dazu unter anderem: "[Die Kampagne] wird die Strategie der Formel 1, einen konkreten Unterschied in unserem Sport und der Gesellschaft zu machen, unterstreichen."

Für die Formel 1, so sagte es Serienchef Chase Carey, sei jetzt ein "Zeitpunkt [gekommen], an dem man die Probleme, die größer als ein Sport oder ein Land sind, anerkennen sollte".


16:47 Uhr

Das Rennen in Saudi-Arabien

Hier noch ein paar Hintergründe zum geplanten Stadtrennen in Saudi-Arabien. Als Schauplatz wurde dort die zweitgrößte Stadt gewählt, Jeddah. Weitere Details dazu liest Du in diesem Beitrag!


17:09 Uhr

Und damit: Schluss für heute!

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit bis hierher. An dieser Stelle endet unser Formel-1-Tagesticker an diesem Mittwoch, aber schon morgen früh geht's weiter. Und damit over & out von Stefan Ehlen - bis demnächst!

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