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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Ecclestone: Hamilton hätte mit Vettel "kein Problem"

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Ecclestone über Vettel/Hamilton bei Mercedes: "Wäre großartiges Team" +++ Ricciardos emotionalste Rennen +++

10:46 Uhr

Servus!

Feiertag ist Tickertag! Herzlich willkommen im Formel-1-Liveticker an diesem Donnerstag. Maria Reyer darf dich heute durch den Tag begleiten. Schön, dass du mit dabei bist. Am Wochenende hätte eigentlich der Grand Prix von Monaco stattfinden sollen, zumindest virtuell wird gefahren ...

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10:57 Uhr

Monaco-GP: Acht Formel-1-Stars am Start

Am Sonntag wird das nächste virtuelle Formel-1-Rennen ausgetragen - in Monaco. Denn der Grand Prix musste in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation ersatzlos gestrichen werden. Am prestigeträchtigen Online-Rennen werden so viele aktive Piloten wie noch nie teilnehmen:

Valtteri Bottas (Mercedes) und Esteban Ocon (Renault) haben ihre Teilnahme bestätigt und werden ihr Debüt geben. Mit dabei sind außerdem Charles Leclerc (Ferrari), Lando Norris (McLaren), George Russell (Williams), Nicholas Latifi (Williams), Alexander Albon (Red Bull) und Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo). Bei Renault wird neben Ocon außerdem Nico Prost einsteigen, bei AlphaTauri Ex-Formel-1-Pilot Vitantonio Liuzzi.

Auch einige Stars haben sich angekündigt: Arsenal-Spieler Pierre-Emerick Aubameyang wird den zweiten McLaren pilotieren, auch Belgiens Torwart Thibaut Courtois ist für Alfa Romeo wieder am Start. Surfer Kai Lenny wird für Red Bull antreten, und der Sänger Luis Fonsi für Racing Point.


11:09 Uhr

McLaren: Ricciardo ist sein Geld wert

Es ist kein Geheimnis, dass Daniel Ricciardo bei Renault gutes Geld verdient. Aus dem Rechtsstreit mit seinem Manager haben wir erfahren, dass sein Jahresgehalt bei rund 25 Millionen Euro liegt. Nun kursieren bereits erste Zahlen seiner McLaren-Gage durch das Netz. Das sind aber bislang alles nur Spekulationen.

Angesprochen auf Ricciardos Marktwert entgegnet McLaren-Boss Zak Brown im 'Sky'-Interview: "Er ist es wert, sonst hätten wir es nicht gemacht!" Die Berichte seien aber nicht "akkurat". Dennoch sei der Australier ein gut bezahlter Rennfahrer. "Ich finde, er ist sein Geld wert."

Immerhin habe Ricciardo sieben Rennen gewonnen. "Im richtigen Auto, davon bin ich überzeugt, kann er sofort eine WM gewinnen." Ein weiterer Bonus: Ricciardo lässt sich "extrem gut" vermarkten. "Aus kommerzieller Sicht ist er ein sehr aufregender Fahrer."


11:30 Uhr

Brown: Silverstone wird Formel 1 nicht aufhalten

Wie wird die Formel-1-Saison 2020 aussehen? Während die Rennen in Österreich auf Schiene sind - Red Bull erwartet noch Ende Mai eine Entscheidung - wackeln die geplanten Rennen in Silverstone. Die britische Regierung will für die Königsklasse keine Ausnahme bei den strikten Einreisebestimmungen machen. Davon soll sich die Formel 1 aber nicht entmutigen lassen, findet Zak Brown.

"Ich weiß, dass die Formel 1 und die FIA weiterhin sehr hart mit der Regierung an einer Ausnahmeregelung arbeiten. Jeder möchte in Silverstone fahren. Es wäre sehr schade, wenn wir keinen Grand Prix von Großbritannien hätten", betont er zwar im 'Evening Standard', fügt aber hinzu, dass ein Land allein die Formel 1 nicht aufhalten werde, wenn der Rest der Welt bereit dafür ist.


11:45 Uhr

Renault-Konzern in der Krise

Hat Daniel Ricciardo genau zur richtigen Zeit den Absprung geschafft? Bereits seit längerer Zeit ist bekannt, dass der Autokonzern Renault wirtschaftlich angeschlagen ist. Aufgrund der Coronakrise hat sich die Lage verschärft, vier Werke in Frankreich stehen vor der Schließung. Bereits in den vergangenen zehn Jahren hat der Konzern 25.000 Mitarbeiter abgebaut, berichtet der 'ORF'.

Die Regierung - immerhin beteiligt am Konzern - will die Standorte unbedingt halten und somit Arbeitsplätze sichern. Das hat Premierminister Edouard Philippe am Mittwoch in seiner Rede im Senat betont. Erst vor wenigen Tagen hat der Staat mit dem Konzern ein Darlehen über fünf Milliarden Euro ausgehandelt. Außerdem sollen Ende Mai Pläne bekannt gegeben werden, wie der Konzern zwei Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren einsparen wird, so 'Reuters'. Wie sich diese Ankündigung auf das Formel-1-Projekt auswirken wird, ist derzeit noch unklar.


11:55 Uhr

Wolff: "Loyalität ist unheimlich wichtig"

"Wir müssen unserer Linie treu bleiben." Diesen Satz hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff in den vergangenen Tagen bereits öfter geäußert. Gemeint ist die Strategie der Silberpfeile bei der Fahrerwahl. Im Gespräch mit 'RTL.de' meint der Österreicher außerdem: "Loyalität ist etwas unheimlich Wichtiges, Teil unserer Werte. Wir stehen loyal zu unseren jetzigen Fahrern und wollen auch nicht in Verhandlungen treten zu einem Zeitpunkt, wo die Saison noch nicht einmal losgegangen ist."

Wir werden also noch länger warten müssen. Denn Mercedes hat kein Interesse, vorschnell eine Entscheidung über die Zukunft zu treffen. Wolff gibt auch zu, dass ihn die Entwicklungen der vergangenen Woche ein wenig überrascht haben. Ob Sebastian Vettel bei Mercedes eine Chance erhalten wird? Das bleibt fraglich. Denn nicht nur Valtteri Bottas hofft auf das zweite Cockpit neben Lewis Hamilton, auch George Russell stellt sich an.

- "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

- Toto Wolff über Mercedes-Rolle: "Diskutieren wir gerade"

- Toto Wolff: Konter auf Helmut Marko wegen Kritik am Juniorteam


12:01 Uhr

Mercedes stapelt tief: "Nicht schon wieder!"

Was das Sportliche betrifft, ist Mercedes auch 2020 bestens aufgestellt. Die Weltmeister konnten bei den Testfahrten in Barcelona einmal mehr unter Beweis stellen, dass sie erneut zu den Favoriten zählen werden. Dennoch stapelt der Teamchef vor Saisonstart tief - aus der Tradition heraus. "Wir haben uns all die Jahre niemals als Favoriten gesehen", betont Toto Wolff bei 'RTL.de'.

"Manch einer mag jetzt sagen: Nicht schon wieder!" Doch das sei eben das Mindset der Silberpfeile. Das beschreibt der Wiener wie folgt: "Unsere Einstellung ist, dass es niemals reicht, denn das zwingt uns, Innovation ans Auto zu bringen und schnell Leistung abzurufen, diese skeptische Einstellung."


12:18 Uhr

Ricciardos Tagebuch: Seine emotionalsten Rennen #1

Daniel Ricciardo hat einen neuen Eintrag seines Tagebuchs öffentlich gemacht. Diesmal philosophiert der Australier über die emotionalsten Rennen seiner Karriere:

- Monaco 2018 & China 2019
Jene zwei Rennen haben in ihm das Gefühl von Genugtuung und Erleichterung hervorgerufen. "Ich werde jetzt nicht lügen, Monaco 2016 hat mich zwei Jahre lang verfolgt", schreibt Ricciardo. In jenem Rennen wurde er aufgrund eines verkorksten Boxenstopps um den Sieg gebracht. Umso schöner war der Triumph 2018. Das Rennen in China im Vorjahr gab ihm außerdem einen Schub an Selbstvertrauen nach einem schwierigen Start mit Renault.

- Ungarn 2014
"Pure Freude!" Der Sieg an diesem Tag sei einfach seiner gewesen.

- Monaco 2016
"Auch vier Jahre danach kann ich mich an diesen Tag noch so gut erinnern, als würde ein Video in meinem Kopf abgespeichert sein." Er sei nach dem verlorenen Sieg so verärgert gewesen, dass er mit niemandem sprechen wollte. "Doch dann kam Helmut in mein Zimmer, er war tief betrübt. Er sagte nur: 'Entschuldigung'. Und hat mich umarmt."


12:22 Uhr

Rückblick: Vom Sonnyboy zum Honigdachs

In dieser Fotostrecke schauen wir zurück auf die Karriere von Daniel Ricciardo - auch die Monaco-Rennen 2016 und 2018 dürfen natürlich nicht fehlen!

- Daniel Ricciardos Karriere in unserer Datenbank!


Fotostrecke: Der Sonnyboy aus Perth: Daniel Ricciardos Karriere in Bildern


12:29 Uhr

Quizfrage #1: Welche Strecke ist gesucht?

Wir kommen zur ersten Quizfrage des Tages. Diesmal reisen wir weit zurück, genauer gesagt ins erste Jahr der Formel-1-Weltmeisterschaft 1950. Heute vor 70 Jahren feierte ein fünffacher Weltmeister nämlich seinen ersten Sieg ...

Auf welcher Strecke feierte Juan Manuel Fangio am 21. Mai 1950 seinen ersten Formel-1-Sieg?
a) Silverstone
b) Monaco
c) Bremgarten
d) Spa-Francorchamps

In rund einer halben Stunde gibt's wie gewohnt die Auflösung hier im Ticker. Bis dahin kannst du dir die Zeit mit weiteren Fragen in unserem Formel-1-Quiz vertreiben!


12:52 Uhr

Marko: Niki fehlt in der Coronakrise

Gestern hat sich die gesamte Formel-1-Szene an Niki Lauda erinnert. Gestern vor einem Jahr starb der Wiener. Auch sein Wegbegleiter und Freund Helmut Marko hat sich geäußert und über die besondere Art Laudas gesprochen: "Ich denke immer wieder an Niki, speziell in der Corona-Situation", meint der Grazer bei 'OE24.tv'.

Der Red-Bull-Motorsportkonsulent erinnert sich an eine Anekdote aus dem Jahr 2010, als dieser "unaussprechliche isländische Vulkan seine Asche ausgespuckt" hat (Eyjafjallajökull). Damals war der gesamte Flugverkehr lahmgelegt. "Bis es Niki zu blöd wurde, er sich hineingesetzt hat allein in einen Jet und bewiesen hat, dass diese ganzen Maßnahmen also doch nicht zielführend waren. So hätte er sicher auch bei Corona agiert, es nicht sofort akzeptiert. Er hätte sich seine eigenen Gedanken [gemacht] und seine eigenen Strategien gehabt."


12:57 Uhr

Quizfrage #1: Die Auflösung!

Heute vor exakt 70 Jahren hat Juan Manuel Fangio sein erstes Formel-1-Rennen gewonnen, in den engen Gassen von Monaco! Antwort b ist also richtig. Nach einer Massenkarambolage konnte er seinen Vorsprung deutlich ausbauen und souverän vor Alberto Ascari und Louis Chiron triumphieren.

Jetzt gleich weitere Fragen in unserem Formel-1-Quiz beantworten!

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13:13 Uhr

Ferrari liebäugelt mit Indy-Einsatz

"Ich kann bestätigen, dass wir uns die IndyCar-Serie ansehen." Mit diesem Satz hat Ferrari-Teamchef Mattia Binotto für Aufsehen gesorgt. Die Italiener evaluieren aktuell einen Einstieg in der US-Serie, wohl neben dem Formel-1-Engagement. Einen Fürsprecher hat Binotto bereits: Piero Ferrari, Enzo Ferraris Sohn.

"Ich würde die Roten gerne in Indianapolis sehen", meint der bald 75-Jährige in der 'Gazzetta dello Sport'. Doch dafür müssten zunächst die Regeln geändert werden, Ferrari würde dann im Duell gegen Dallara antreten - jene Firma, die aktuell die Einheitschassis baut.

"In den 1980er-Jahren haben wir ein IndyCar gebaut, als Signal an FIA und FOCA, aber damit sind wir nie einen Kilometer gefahren. Tief in seinem Inneren hätte mein Vater dort gerne gewonnen." Konkret 1986 ordnete Ferrari selbst den Bau des IndyCars an, weil er mit dem Reglement der Formel 1 unzufrieden war. Der Ferrari 637 von Gustav Brunner kam nie zum Einsatz.


13:15 Uhr

Rückblick: Das IndyCar von Ferrari

In dieser Fotostrecke blicken wir auf die Geschichte der Ferrari-Ausstiegsdrohungen zurück - unter anderem spielt dabei auch das IndyCar, der Ferrari 637, eine Rolle ...


Fotostrecke: Alle Jahre wieder: Chronologie der F1-Ausstiegsdrohungen von Ferrari


13:35 Uhr

McLaren: Nie ernsthaft mit Vettel gesprochen

Als das Fahrerkarussell sich in der Vorwoche zu drehen begonnen hat, rechneten viele Experten Sebastian Vettel gute Chancen auf das McLaren-Cockpit von Carlos Sainz aus. Manche Medien vermeldeten die Verpflichtung gar exklusiv - nur kam es dann doch anders. Verblüfft nahmen nach der Ricciardo-Bekanntgabe einige zur Kenntnis, dass McLaren gar nie mit Vettel gesprochen habe. Zumindest erzählte das Teamchef Andreas Seidl.

Zak Brown stellt nun gegenüber 'Sky' klar: Es gab nie ernsthafte Gespräche mit Vettel. "Seb ist ein großartiger Fahrer, ein viermaliger Weltmeister", streut er ihm Rosen, betont aber auch: "Wir waren im Winter schon sehr weit und wussten, dass entweder Daniel oder Carlos für uns fahren würde. Abgesehen von den beiden haben wir nie ernsthaft mit jemandem gesprochen."


14:28 Uhr

Ecclestone: Hamilton hätte mit Vettel kein Problem

Ein einflussreicher Berater von Sebastian Vettel ist bekanntlich Bernie Ecclestone. Der Deutsche schätzt den Rat des 89-Jährigen sehr. Und was der Ex-Zampano zu sagen hat, ist dieser Tage besonders interessant. Im Interview mit 'RTL.de' hat Ecclestone darüber philosophiert, wie es wäre, würde Vettel tatsächlich eine Chance bei Mercedes an der Seite von Lewis Hamilton erhalten.

"Ich würde ihn gerne im Mercedes sehen - gegen Lewis Hamilton. Das wäre gut für die Formel 1, für den Sport und die Fans", weiß der ehemalige Formel-1-Chef. "Ich glaube, dass beide miteinander ohne Probleme auskommen. Da geht es nicht um ihre Egos." Dass sich Hamilton und Vettel schätzen und respektieren, das konnte man im Fahrerlager schon des Öfteren beobachten.

"Das wäre einfach ein großartiges Team. Außerdem glaube ich nicht, dass Lewis damit ein Problem hätte. Und ich weiß, dass Sebastian diese Gelegenheit lieben würde, gegen ihn zu fahren." Womöglich rät Ecclestone dem Heppenheimer ja zu dem Sensationswechsel. Fraglich bleibt dann aber noch, ob auch Mercedes Interesse am vierfachen Weltmeister hat. Wie Toto Wolff heute bereits anklingen ließ, dürften sich die Silberpfeile noch länger Zeit lassen.

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