Test Bahrain

Formel-1-Liveticker: Der dritte Testtag in Bahrain live!

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Der dritte Testtag in Bahrain +++ Antonelli fährt Wochenbestzeit im Mercedes ... +++ ... verpasst aber wieder 90 Minuten +++

Zusammenfassung + Analyse

-Wieder rote Flagge durch Cadillac in der ersten Stunde
-Bottas anschließend fast zwei Stunden in der Garage
-Antonelli fährt Wochenbestzeit auf C3-Reifen (1:33.669)
-Mercedes verpasst wieder 90 Minuten am Nachmittag
-Auch Aston Martin mit Problemen nach der Mittagspause (Motor)
-Rote Flagge wenige Minuten vor Ende durch Hamilton

Hier geht es zur Videoanalyse zum dritten Testtag in Bahrain!

Feierabend

Wir sind am Ende dieser Testwoche angekommen. Die gute Nachricht: Am nächsten Mittwoch geht es in Bahrain schon weiter! Dann stehen die nächsten drei Testtage in der Wüste an, und wir sind auch da wieder täglich mit einem Ticker für euch am Start.

Bis dahin geht es auf unserem Portal natürlich ganz regulär weiter. Habt noch einen schönen Abend, kommt gut ins Wochenende und bis dann!


Williams: Haben noch immer Rückstand

Das Team fuhr in dieser Woche 422 Runden - und damit zusammen mit McLaren die meisten aller Rennställe. Allerdings deutet Carlos Sainz an, dass der verpasste Shakedown in Barcelona Williams noch immer nachhängt.

"Insgesamt war es gut, das Auto in den letzten Tagen gründlich zu testen und so viele Runden wie möglich zu fahren. Wir müssen in einigen Bereichen noch Aufholarbeit leisten, aber dank der über 210 Runden habe ich nun ein viel besseres Verständnis dafür, was wir in diesem Jahr erwarten können", so der Spanier.

"Es ist noch zu früh, um die Leistung im Detail zu diskutieren und uns mit unseren direkten Konkurrenten zu vergleichen. Aber es ist klar, dass der Abstand zwischen den Teams nicht so gering ist wie im letzten Jahr, zumindest derzeit noch nicht", hat auch er beobachtet.

Sein Fazit: "Als Team liegt noch viel Arbeit vor uns, daher dürfen wir keine Zeit verlieren."


Alonso: Verstehe Verstappens Kommentare

Nach Max Verstappens Abrechnung mit den neuen Formel-1-Regeln erklärt Fernando Alonso: "Wir müssen ein paar Rennen abwarten, um zu sehen, wie diese Regeln funktionieren, wenn wir alle zusammen sind, und wie sich das Rennen entwickelt."

Er ist allerdings skeptisch und nennt ein Beispiel: "Hier in Bahrain war die Kurve 12 historisch gesehen eine sehr anspruchsvolle Kurve. Man wählte also früher den Abtrieb so, dass man Kurve 12 mit Vollgas nehmen konnte."

"Jetzt sind wir in Kurve 12 etwa 50 km/h langsamer, weil wir dort keine Energie verschwenden wollen", sagt Alonso und erklärt, statt mit 260 fahre man jetzt nur noch mit 200 km/h durch die Kurve.

"Der Chefkoch kann das Auto in Kurve 12 bei dieser Geschwindigkeit fahren", sagt er etwas spöttisch und erklärt: "Ich verstehe also Max' Kommentare, denn als Fahrer möchte man in der Kurve den Unterschied machen."

Das sei aktuell nicht der Fall. Aber man müsse jetzt erst einmal die ersten Rennen abwarten.


Permane: Topteams noch weiter weg

Wir haben ja vorhin schon darüber gesprochen, dass die vier Topteams in diesem Jahr einen noch größeren Vorsprung zu haben scheinen. Alan Permane von den Racing Bulls ist davon nicht überrascht.

"Ich glaube nicht, dass das eine Überraschung ist. Bei jeder größeren Regeländerung werden die Topteams weiter nach vorne kommen und die kleineren Teams zurückfallen", erklärt er.

In den vergangenen Jahren hätten die kleineren Teams durch den Kostendeckel und das stabile Reglement die Lücke schließen können. Jetzt sei es ganz normal, dass diese wieder weiter aufgehe.


Russell: Red Bull ist vorne

Das muntere Weiterschieben der Favoritenrolle geht weiter. George Russell sagt zur aktuellen Situation: "Natürlich fährt während der Tests niemand mit maximaler Performance, und man lernt noch dazu."

"Aber die Wahrheit ist, dass sie (Red Bull) einen weitaus besseren Start hingelegt haben als jedes andere Team. Und wenn wir uns nicht nur mit Red Bull, sondern auch mit Ferrari vergleichen, sehen sie ebenfalls gut aus", warnt Russell.

"Ich denke, wir haben dieses Jahr ein sehr starkes Auto abgeliefert", sagt er zwar, "aber natürlich drehten sich alle Gespräche über unsere Wettbewerbsfähigkeit in dieser Saison um den Antrieb."

Und momentan sei Red Bull "in diesem Bereich das Team, das es zu schlagen gilt."


Rundentabelle

Mercedes hat bekanntlich die Testbestzeit gesetzt. Die meisten Kilometer hat man aber nicht geschafft - im Gegenteil. Hier die komplette Rundentabelle der ersten Testwoche in Bahrain:

1. McLaren (422)
1. Williams (422)
3. Ferrari (421)
4. Haas (390)
5. Audi (354)
6. Red Bull (343)
7. Racing Bulls (327)
8. Cadillac (320)
9. Alpine (318)
10. Mercedes (282)
11. Aston Martin (206)


Leclerc: Mercedes und Red Bull vorne

Wie üblich möchte keiner Favorit sein. Mercedes nicht, Red Bull nicht - und auch Ferrari nicht. Charles Leclerc sagt über die beiden anderen Teams: "Ich würde erwarten, dass vor allem diese beiden etwas vor uns liegen."

"McLaren ist etwas schwieriger einzuschätzen, aber aus meiner Sicht liegen Red Bull und Mercedes vorne und dann kommen wir. Aber der Abstand scheint derzeit nicht allzu groß zu sein", so der Ferrari-Pilot.

Er geht vor allem davon aus, dass Mercedes aktuell noch nicht alles gezeigt hat.


Colapinto fast gecrasht

Was war das denn? Die Fahrer absolvieren noch einen Probestart - und Colapinto hätte den Alpine dabei fast weggeworfen. Der Argentinier lässt die Hinterreifen bei seiner Anfahrt auf den Startplatz durchdrehen und dreht sich dabei fast in die Mauer.

Nur mit viel Mühe kann er einen peinlichen Abflug noch verhindern. Zu allem Überfluss muss er den Alpine in Kurve 1 nach dem Probestart dann auch noch abstellen.


Systemchecks

Es folgen noch weitere Tests der Rennleitung, weshalb sich an der Reihenfolge definitiv nichts mehr ändern wird. Heißt: Mercedes "gewinnt" diese erste Testwoche in Bahrain mit den Plätzen eins und zwei.

Hier im Ticker wollen wir euch gleich noch ein paar Stimmen aus der Wüste liefern.


Weiter geht's!

Hamilton hat direkt an einem Notausgang geparkt, daher kann die Session doch noch einmal gestartet werden. Allerdings gibt es jetzt noch einen VSC-Test. Heißt: Keine schnellen Runden mehr.


Rote Flagge

Hamilton ist kurz vor Schluss ausgerollt. Stolze 151 Runden hat er geschafft, jetzt hat der Ferrari schlapp gemacht. Das könnte es damit auch für heute schon gewesen sein. Mal schauen, ob die Session noch einmal freigegeben wird.


Perez P14

Der Mexikaner verbessert sich mit einer 1:37.465 auf P14. Es bleibt dabei: Cadillac macht für ein neues Formel-1-Team einen guten Job - auch wenn man natürlich nicht vorne mitmischen kann. Aber das hat auch niemand erwartet.


Hadjar biegt falsch ab

Witziger Zwischenfall in der Boxengasse: Hadjar kommt an die Box und fährt aus Versehen zunächst bei Mercedes ran. Auch er muss sich wohl noch an seinen neuen Arbeitgeber gewöhnen ...


Piastri kommt rein

Die Rennsimulation ist abgeschlossen. Piastri kommt rein - und hat damit wohl Feierabend. Den hat er sich nach 156 Runden auch verdient. Auch Hamilton liegt mit 143 Umläufen aber nicht weit dahinter. Colapinto mit 140 ebenfalls nicht.


Verbremser

Piastri hat sich jetzt bereits mehrfach in Kurve 1 verbremst. Eine andere "beliebte" Stelle für einen Verbremser ist weiterhin Kurve 10. Sehen wir hier in den letzten Minuten noch einmal einen Angriff auf die Bestzeit? Sieht eher nicht danach aus.


Neuer Rekord

Piastri steht dank seiner Rennsimulation inzwischen bei 153 Runden. Das ist das erste Mal in dieser Woche, dass ein Team an einem Tag mehr als 150 Umläufe absolviert hat. Fast drei Renndistanzen hat Piastri inzwischen abgespult.