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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Claire Williams: "Habe Kondolenzschreiben erhalten"

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Formel 1 bestätigt acht Europa-Rennen +++ Kuriose Namen für Doppelrennen +++ Erinnerung an Bruce McLaren +++

16:27 Uhr

Kubica bereut Saison 2008 noch heute

Wir reisen noch einmal in die Vergangenheit. Konkret ins Jahr 2008. Damals hat Robert Kubica mit BMW-Sauber seinen bis heute einzigen Sieg in der Formel 1 einfahren können, ein Jahr nach seinem schweren Unfall in Kanada. Durch diesen Erfolg führte der Pole die Weltmeisterschaft sogar kurzzeitig an. Am Ende des Jahres wurde er WM-Vierter.

Noch heute ist er der Auffassung, dass BMW einen Fehler begangen hat, indem man die Entwicklung des 2008er-Autos zu früh eingestellt und sich zu sehr auf die neuen Regeln für 2009 konzentriert hat. "Ich habe immer noch die exakt gleiche Meinung wie auch schon vor zwölf Jahren", schildert er in der Juni-Ausgabe unseres Schwestermagazins 'GP Racing'.

"Ich hatte das Gefühl, dass wir eine Chance im Kampf um die Weltmeisterschaft haben." Zwar habe er nicht das schnellste Auto gehabt, dennoch konnte er die WM-Tabelle anführen. Er wollte diese Chance nicht so einfach aus der Hand geben und selbst einige seiner Mechaniker bereuen die Entscheidung von BMW heute noch, erzählt er. "Sie bereuen es, weil wir schließlich keine zweite Chance bekommen haben." 2009 wurde nämlich bekannt, dass BMW aus der Formel 1 aussteigt.


15:53 Uhr

Trotz Geisterrennen nicht mehr Formel 1 im Free-TV

Die acht Grands Prix, die von der Formel 1 heute bestätigt wurden, werden wie üblich im deutschen Sprachraum auf RTL, Sky, ORF und SRF zu sehen sein. In unseren Breiten stellt sich die Frage nach mehr Free-TV-Übertragungen demnach nicht. In Großbritannien etwa schon, dort hat Sky alle Exklusivrechte gekauft. Trotz Geisterrennen sollen dennoch nicht mehr Grands Prix frei empfangbar sein.

Nur der Grand Prix von Großbritannien selbst wird auch auf dem Privatsender Channel 4 übertragen. Da nun zwei Rennen in Silverstone gefahren werden, wird nur ein Rennen - der offizielle Großbritannien-GP - auch im Free-TV zu sehen sein.

Liberty Media argumentiert diese Entscheidung wie folgt: "Die Formel 1 hat bestehende Verträge für die Übertragung, und es ist richtig, dass wir diese Verpflichtungen mit unseren langfristigen Partnern einhalten. Silverstone wird zwei Veranstaltungen ausrichten, wobei eine dieser Veranstaltungen als Free-to-Air (FTA) innerhalb Großbritanniens live übertragen wird."


15:35 Uhr

Umstände werden auf der Strecke ausgeblendet

Was wird passieren, wenn die Lichter der Startampel am 5. Juli in Spielberg erlöschen? Red-Bull-Teamchef Christian Horner erwartet einen "harten Wettkampf", trotz der ungewöhnlichen Umstände ohne Fans auf den Tribünen und unter strengen Sicherheitsmaßnahmen (wie vorhin bereits skizziert). "Es wird sehr anders werden", meint er im Interview mit meinem Kollegen Jon Noble.

"Aber wenn die Lichter ausgehen, dann geht es nur mehr darum, was auf der Strecke passiert", weiß der Brite. Dann wird die Formel 1 wieder in gewohnte Normalität verfallen. "Der Wettkampf wird so hart wie zuvor sein und jeder wird sich darauf fokussieren."


15:24 Uhr

Was macht eigentlich ... Nico Hülkenberg?

Der Ex-Formel-1-Fahrer hat auf dem Nürburgring in einem Lamborghini Huracan GT3 eine Probefahrt mit dem Team mcchip-dkr absolviert. Wir haben für dich Bilder von dem Test in dieser Fotostrecke aufbereitet - klick dich durch!

- Nico Hülkenberg: Geheimer Test im Lamborghini!


Fotostrecke: Nico Hülkenberg im Lamborghini Huracan GT3


15:09 Uhr

Hamilton kritisiert US-Präsident Trump

Lewis Hamilton hat das Thema Rassismus in der Formel 1 aufs Tapet gebracht. Der Brite kritisierte das Stillschweigen vieler Kollegen, nachdem in den USA die Debatte nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd entbrannt ist. Mittlerweile haben viele Formel-1-Stars auf Social Media ihren Mund aufgemacht und sich mit Hamilton solidarisiert.

Der Weltmeister hat auf Instagram noch mehr zu dem Thema gepostet - unter anderem hat er Donald Trump für dessen Amtsführung kritisiert. Der US-Präsident hat am Montag gedroht, dass US-Militär gegen die Proteste einzusetzen. Als Reaktion darauf hat Hamilton ein Bild gepostet, auf dem das Weiße Haus zu sehen ist.

"Das ist jenes Bild, das Trump definieren wird. 100.000 sind gestorben, 40 Millionen arbeitslos, Städte werden von der Polizei gewaltsam attackiert. Als dieses Land einen Anführer brauchte, hat Donald Trump das Licht ausgemacht und sich in seinem Bunker versteckt."


14:26 Uhr

Tost: Zurück zur Normalität

"Es ist fantastisch, wieder Rennen zu fahren", findet auch AlphaTauri-Teamchef Franz Tost. In einer Stellungnahme bedankt er sich für die Arbeit von Red Bull. Kein Wunder, gehört doch sein Team auch dem Konzern. "Es hat viel Zeit und Mühe gekostet, die Genehmigung von der Regierung zu erhalten. Dies ist auch das Ergebnis der Verhandlungen, die Dr. Marko vor einigen Wochen mit den Behörden aufgenommen hat."

Ganz ohne Fans vor Ort werde die Atmosphäre jedoch "seltsam" sein, glaubt Tost. "Es ist schade, dass keine Zuschauer anwesend sein können, aber dies ist ein wichtiger erster Schritt, um die Formel 1 so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückzubringen."

Die Sicherheitsmaßnahmen, die ausgearbeitet wurden, seien sehr streng. "Wir haben diese Maßnahmen bereits selbst in unseren Fabriken in Faenza und Bicester angewandt, was dazu geführt hat, dass wichtiges Personal am 1. Juni wieder an die Arbeit gehen konnte, um sich auf die Saison vorzubereiten."


14:09 Uhr

Quizfrage #1: Die Auflösung!

Heute vor 24 Jahren konnte Michael Schumacher seinen ersten Ferrari-Sieg einfahren. Er gewann das Regenrennen in Spanien - Antwort d ist richtig! Mit dieser Triumphfahrt im Ferrari F310 erarbeitete er sich den Spitznamen "Regenmeister".

Michael Schumacher Ferrari Ferrari F1 ~Michael Schumacher ~

13:52 Uhr

Horner warnt vor "Buchhalter-WM"

Beschlossen wurde hingegen die neue Budgetobergrenze ab kommender Saison. Wobei noch kleine Details zu klären sind, wie Red-Bull-Teamchef Christian Horner nun verraten hat. Im Interview mit meinem Kollegen Jonathan Noble meint der Brite, dass die Topteams einen harten Einschnitt für das Wohl des Sportes in Kauf genommen haben. "Das war in manchen Bereichen schmerzhaft. Aber mit diesen Regularien wird die Formel 1 insgesamt stärker sein, obwohl noch ein paar Details finalisiert werden müssen."

Eine der größten Hürden: die Kontrolle der Teams, speziell der Hersteller. "Es geht um Detailfragen wie Wechselkursschwankungen", meint Horner. "Es handelt sich um ein kompliziertes Regelwerk, und unweigerlich wird es einige Dinge geben, über die in diesem frühen Stadium nicht nachgedacht wurde und die geklärt werden müssen." Er hofft nur, dass die Formel 1 zu keiner "Buchhalter-WM" verkommen wird. Deshalb sei es wichtig, dass die Teams der FIA als Regelhüterin vertrauen.

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