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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Alonso: "Kann noch nicht das Maximum herausholen"

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Fernando Alonso testet in Barcelona +++ Filmtag im aktuellen Renault R.S.20 +++ Erste Testfahrt vor dem Comeback 2021 +++

09:55 Uhr

Auf ein Neues!

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Newstickers! Es ist Dienstag, aber tatsächlich wird es heute ein bisschen Action auf der Rennstrecke geben, denn Fernando Alonso absolviert einen Filmtag in Barcelona. Den werden wir in den kommenden Stunden natürlich im Auge behalten. Ruben Zimmermann sitzt hier im Ticker auch heute wieder an der Tastatur, und für Fragen, Kritik und Anregungen stehen dir wie immer unser Kontaktformular und unser Twitter-Hashtag #FragMST zur Verfügung. Auf geht's!


10:04 Uhr

Alonso: Test ist ein "Neuanfang"

Zuletzt testete Alonso im April 2019 für McLaren in Bahrain. Sein Filmtag heute ist also das Comeback nach rund anderthalb Jahren. "Ich freue mich sehr. Ich denke, es wird eine Art Neuanfang sein", so der Spanier, der verrät: "Ich ist etwas ganz Besonderes, zurück in Barcelona zu sein. Ich erinnere mich an meinen ersten Test mit Benetton im Jahr 2000, der ebenfalls in Barcelona war."

Vor 20 Jahren drehte Alonso an gleicher Stelle seine ersten Runden für das Renault-Vorgängerteam. Zudem erinnert er: "Es wird eine der letzten Möglichkeiten sein, mit einem Auto zu fahren, das den Renault-Namen trägt." Denn im kommenden Jahr wird das Team als Alpine an den Start gehen. Schauen wir mal, wie er sich später nach seinen Runden äußert.


10:21 Uhr

Was genau ist ein Filmtag?

Offizielle Testfahrten während der Saison in aktuellen Autos sind bekanntlich verboten. Möglich sind aber - wie heute bei Alonso - sogenannte Filmtage mit einigen Einschränkungen. "Es sind nur 100 Kilometer [erlaubt]", erklärt der Spanier selbst. Zudem dürfen lediglich Demoreifen verwendet werden. "Daher werden wir versuchen, das Maximum aus diesen Runden herauszuholen", so der Spanier, der "mit jedem Kilometer so viel wie möglich lernen" möchte.


10:32 Uhr

Was erwartet Alonso?

Das Auto ist für ihn natürlich komplett neu, seinen letzten offiziellen Einsatz für das Renault-Werksteam hatte er in der Saison 2009. Immerhin, und das ist in der aktuellen Formel 1 sehr wichtig, kennt er den Renault-Motor bereits. Denn bei seinem letzten Formel-1-Test für McLaren vor anderthalb Jahren hatte er ebenfalls eine Power-Unit der Franzosen im Heck. Das macht es deutlich leichter. Ansonsten haben wir ja bei Nico Hülkenberg am vergangenen Wochenende gesehen, dass man immer erst einmal ein paar Runden braucht, um sich wieder an die Formel 1 zu gewöhnen.


10:45 Uhr

So sah das damals aus ...

Wir haben einmal im Archiv von Motorsport Images geschaut und unter anderem dieses Bild von Fernando Alonsos erstem Benetton-Test vor 20 Jahren gefunden, den er eben angesprochen hat.

Fernando Alonso Renault Renault F1 ~Fernando Alonso ~

11:04 Uhr

Alles Gute!

Glückwünsche gehen raus an Peter Sauber. Der Schweizer feiert heute seinen 77. Geburtstag. Auch wenn der Sauber-Name mittlerweile aus der Formel 1 verschwunden ist, lebt das von ihm gegründete Team als Alfa Romeo bis heute weiter!


11:28 Uhr

Neue Bestmarke für AlphaTauri

Von Alfa zu Alpha: Auf dem Nürburgring punktete AlphaTauri bereits im achten Rennen in Folge. Das ist eine neue Bestmarke für das Team, das 1985 als Minardi erstmals an den Start ging, 2006 von Red Bull übernommen und zunächst als Toro Rosso und seit diesem Jahr als AlphaTauri an den Start geht. Eine starke Leistung, vor allem wenn man bedenkt, wie eng es im Mittelfeld der Formel 1 in diesem Jahr zugeht!


11:49 Uhr

Marko: Mick Schumacher brauchte Red Bull nicht

Der Formel-2-Pilot ist aktueller Ferrari-Junior. Warum hat Red Bull damals nicht versucht, ihn für das eigene Nachwuchsprogramm unter Vertrag zu nehmen? Helmut Marko erklärt bei 'Sport1': "Wir sehen unsere Aufgabe darin, dass man jungen Leuten die Möglichkeit gibt, das mit unserer Hilfe zu schaffen. Der Motorsport ist bekanntlich sehr kostenintensiv."

"Bei Mick Schumacher war immer klar, dass hier die nötige Unterstützung, das Management, alles da ist. Der braucht uns nicht. Bei ihm war klar: Wenn er das Talent hat, schafft er es an die Spitze. Das hat er eindrucksvoll bewiesen. Auch sein Management hat bisher alles richtig gemacht", lobt Marko Sabine Kehm und Co.


12:13 Uhr

Neuer Asphalt in Istanbul

Im November wird die Formel 1 erstmals seit 2011 in die Türkei zurückkehren. Zu diesem Zweck wurde der Istanbul Park nun extra noch einmal neu asphaltiert, wie dieses Video zeigt.


12:34 Uhr

Abiteboul: Würde Ricciardo wieder engagieren

Zwischenzeitlich wirkte das Verhältnis zwischen den beiden etwas abgekühlt, nachdem Ricciardo bekanntgab, Renault 2021 zu verlassen und zu McLaren zu wechseln. Trotzdem erklärt Abiteboul: "Es gibt nicht so viele Möglichkeiten, einen Fahrer wie Daniel zu verpflichten, der damals auf dem Markt war. Ich denke weiterhin, dass es damals die richtige Entscheidung war."

"Das Team wäre heute ohne Daniel nicht das, was es ist", betont der Teamchef, der ebenfalls gesteht: "Ich weiß, dass unsere Kommunikation etwas negativ war, als wir erfahren haben, dass er das Team verlassen würde." Ricciardos Nachfolger Fernando Alonso dreht derweil in Barcelona übrigens weiterhin fleißig seine Runden.


12:56 Uhr

Warum Mercedes kein Interesse an Red Bull mehr hat

2016 sagte Toto Wolff noch, dass eine zukünftige Kooperation mit Red Bull vorstellbar sein. Für Motoren ab 2022 erteilte Mercedes den Bullen nun aber eine klare Absage. Warum dieser Sinneswandel? "Damals war die Idee, dass Mercedes und Red Bull beim Marketing zusammenarbeiten können", so Wolff. Man sein an Red Bull als Marke und Plattform interessiert gewesen.

"Heute ist es ganz einfach ein Problem der Kapazität", sagt Wolff und ergänzt: "Diese Power-Units sind sehr kompliziert." Mercedes hat neben dem eigenen Werksteam ab 2021 bereits drei Kundenteams, und Wolff erklärt: "Aus logistischer Sicht und aus Sicht der Kosten ist es für uns nicht möglich, Red Bull mit einem Motor zu beliefern." Ohnehin betont man bei Red Bull selbst ja auch, kein klassisches Kundenteam sein zu wollen.


13:20 Uhr

Hülkenberg fuhr mit altem Renault-Helm

Am Wochenende haben wir die Frage bekommen, ob Nico Hülkenberg mit seinem alten Renault-Helm gefahren ist. Ja, das war in der Tat so. Im Gespräch mit 'auto motor und sport' verrät er: "Das war mein letztjähriger Renault-Helm, wie man ja an den Farben sehen konnte. Die pinken Helme aus Silverstone waren leider bei mir zuhause geparkt. Ich habe ja nicht erwartet, dass die so schnell wieder zum Einsatz kommen werden."

Seinen Rennanzug habe das Team seit Silverstone "immer dabei", verrät er. "Genauso wie meinen Sitz. Das geht jetzt immer mit auf Reisen", so Hülkenberg, der zudem den Anruf von Helmut Marko bestätigt: "Freitagmorgen wurde es hektisch. Das Eisen war kurz heiß, aber dann auch ziemlich schnell wieder kalt. Ich war deswegen aber nicht vorgewarnt. Ich hatte ja keine Ahnung, dass es Lance Stroll schlecht geht."

Nico Hülkenberg Racing Point Racing Point F1 ~Nico Hülkenberg (Racing Point) ~

13:44 Uhr

Hülkenberg: Red-Bull-Chance eher gering

Im gleichen Gespräch sagt er auch, dass es "ganz schwierig" werde, 2021 ein Stammcockpit bei Red Bull zu bekommen. "Mir werden da nicht viele Hoffnungen gemacht", stellt er klar und betont: "Das war jetzt eine Ausnahmesituation. Da kann im Fahrer-Pool an einem GP-Wochenende nicht einer hin und her wechseln, weil ja AlphaTauri auch seine Fahrer braucht."

Er verrät zudem im Hinblick auf 2021: "Nach Silverstone ist es da leider nicht so vorwärtsgegangen. Ich bin noch nicht unter der Haube. Vielleicht hat die Formel 1 genug Qualitätsfahrer und braucht mich nicht mehr." Er erklärt: "Es gibt ein Überangebot an Fahrern. Es schauen sich viele um auf dem Markt. Und da sind dann auch Fahrer dabei, die wirtschaftlich attraktiv sind für gewisse Teams."


14:07 Uhr

Mick Schumacher: Sein Weg in die Formel 1

Ich persönlich glaube ja, dass wir 2021 durchaus wieder zwei deutsche Formel-1-Piloten haben werden. Der zweite Fahrer dürfte dann allerdings nicht Nico Hülkenberg sondern Mick Schumacher heißen. In dieser Fotostrecke haben wir seinen Weg in die Königsklasse begleitet.


Fotostrecke: Mick Schumacher: Sein Weg in die Formel 1


14:27 Uhr

Marko: Deswegen wird es Mick schwerer als sein Vater haben

Bleiben wir doch gleich einmal bei Mick. Auf die Frage, ob der Nachname Schumacher eher Vor- oder Nachteil sei, erklärt Helmut Marko bei 'Sport1': "Das hat zwei Seiten. Auf der einen Seite ist der Druck immens. Auf der anderen Seite garantiert der Name Schumacher, dass es in vielen Bereichen auch leichter geht. Bis jetzt ist er damit bestens zurechtgekommen. Nur: Die Formel 1 ist heutzutage anders."

"Michael ist eingestiegen in den Jordan und hat auf Anhieb eine sensationelle Trainingszeit hingelegt, in Spa war das [1991]. Wenn Mick einsteigt, dann ist es mit einem Alfa Romeo, wo diese Leistung gar nicht möglich ist. Das heißt, man muss ihm anfangs Zeit geben. Dann, glaube ich, zeigt sich, ob er in diese Fußstapfen treten kann. Aber es ist ja allein schon toll, dass er es bis in die Formel 1 geschafft hat", so Marko.


14:50 Uhr

Test abgeschlossen

In Barcelona ist derweil Feierabend für heute, Renault und Alonso haben ihren Filmtag beendet. Mal schauen, ob wir im Laufe des Nachmittags noch ein Zitat des Spaniers einfangen können.