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Singapur GP

Formel-1-Live-Ticker: Der Samstag in der Chronologie

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Strafe für Perez: Acht Strafplätze +++ Verstappen begegnet Godzilla +++ Vettel nur Letzter: Radaufhängungsbruch +++

21:04 Uhr

Bis morgen!

Und das war's auch schon von meiner Seite für heute. Maria Reyer bedankt sich für deine Aufmerksamkeit und hofft, dass du auch morgen wieder mit dabei bist. Wir werden wieder kurz nach 11 Uhr hier starten und natürlich den ganzen Tag über den Grand Prix von Singapur berichten. Alle Stimmen, alle Bilder & alle Entwicklungen erfährst du hier zuerst. Wenn dir eine Frage eingefallen ist oder du einen Hinweis für uns hast, schreib uns einfach eine Nachricht! Bis morgen!


20:48 Uhr

Es ist angerichtet

Morgen erwarten wir ein spannendes Rennen. Nico Rosberg hat die besten Karten, jedoch lauern Daniel Ricciardo, Lewis Hamilton und Max Verstappen direkt hinter ihm. Um 14 Uhr werden wir mehr wissen.

- Qualifying-Bericht
- Ergebnis
- Startaufstellung
- Mercedes-Analyse
- Red-Bull-Analyse
- weitere Statistiken


Großer Preis von Singapur


20:38 Uhr


20:34 Uhr

Verstappen erzählt von seiner Godzilla-Begegnung

Max Verstappen hatte heute im dritten Freien Training eine Begegnung der anderen Art. Er funkte plötzlich allen Ernstes: "Da ist eine Eidechse auf der Strecke. Das ist kein Scherz." Sein Renningenieur war um keine Antwort verlegen und funkte zurück: "Dann bist du tatsächlich Godzilla begegnet."

In seiner Medienrunde am Abend erklärt er dann mit einem Lächeln auf den Lippen: "Ich war sehr überrascht. Normalerweise habe ich die nur im Zoo gesehen. Ich wollte dort nicht stehenbleiben, sondern schnell weiterfahren, aber es war cool zu sehen." Er schildert die Begegnung im Detail: "Ich habe ihn gesehen, als ich aus der Kurve rausfuhr. Dann dachte ich: 'Er kommt, er kommt'. Aber dann hat er gestoppt und ich bin schnell vorbeigefahren. In meinem Spiegel habe ich dann gesehen, dass er weitergelaufen ist. Vielleicht rennt er jetzt ja hier im Paddock herum", scherzt der Holländer.


20:30 Uhr


20:19 Uhr

Hülkenberg kritisiert Perez indirekt

Nico Hülkenberg konnte auf den achten Platz fahren. Er ist aber nicht glücklich mit seinem Qualifying: "Ich hatte in Q1 technische Probleme und wir sind nur ganz knapp reingerutscht. Es gab ein paar Phasen, die nicht ganz rund liefen. Vom Gefühl im Auto wäre mehr drin gewesen, ungefähr dort wo Carlos steht", so der Deutsche. Sainz wurde Sechster. Für morgen heißt das: "In der ersten Runde muss man gut positioniert sein, das wird morgen eine Schlacht für Mensch und Maschine. Es ist extrem heiß, das geht aufs Auto, die Reifen und die Bremsen."

Einen Kommentar in Richtung seines Teamkollegen konnte er sich außerdem nicht verkneifen: "Ich habe unter Gelb viel Zeit verloren. Ich musste stark vom Gas gehen, weil Doppelt-Gelb in einer unübersichtlichen Kurve ziemlich ernst ist. Bin nicht sicher, wer sich da verbessert hat."


20:08 Uhr

Grosjean: "Wollte 200 Prozent geben"

Romain Grosjean hat sich am Abend zu seinem Abflug in Q2 geäußert. Der Franzose stellt klar: "Das ganze Wochenende habe ich schon Probleme mit dem Auto gehabt." Heute funkte er im dritten Freien Training, dass der Haas derzeit das "schlechteste Auto" sei, mit dem er seit langer Zeit gefahren ist.

"Ich wollte eine gute Runde hinlegen und bin ein bisschen über das Limit gegangen. Das Auto ist dann ausgebrochen und gegen die Bande geschlagen. Ich wollte einfach 200 Prozent geben", erklärt er den Zwischenfall. Bereits am Freitag schlug er mit dem Heck in die Bande ein und demolierte sich den Heckflügel.


20:00 Uhr

Perez über Strafe enttäuscht

"Ich bin enttäuscht, diese Strafe zu erhalten, weil ich signifikant vom Gas gegangen bin unter Gelb in Q2", stellt Sergio Perez seinen Standpunkt klar. "Das morgige Rennen wird sehr lang und die Chance, dass das Safety-Car rauskommt, ist sehr groß. Es ist eines dieser Rennen, wo man nur zu Ende fahren muss, um eine Chance auf Punkte zu haben." Er wird als 18. starten.


19:54 Uhr

Ecclestone: "Muss nur sterben und Steuern zahlen"

Bernie Ecclestone hat an diesem Wochenende eines seiner seltenen Interviews gegeben. Martin Brundle hatte die Ehre mit dem Zampano für 'Sky Sports F1' zu plaudern. In dem Gespräch ging es um den Formel-1-Verkauf und Ecclestones zukünftige Rolle. Wird er tatsächlich drei Jahre weitermachen? "Zum Glück brauche ich den Job und das Geld nicht. Wenn die Dinge nicht so laufen, wie ich es gerne hätte, dann werde ich weg sein", stellt er klar.

Interessant sind auch die Aussagen über die Zusammenarbeit mit Chase Carey, dem neuen Vorsitzenden von Delta Topco. Der Brite entgegnet: "Das Einzige, was ich tun muss, ist sterben und meine Steuern zahlen. Ansonsten muss ich überhaupt nichts", so Ecclestone. Also werden die Strecken auch zukünftig mit ihm verhandeln? "Es wird sich nur ändern, wenn ich nicht mehr da bin."


19:50 Uhr

Reifen für das Rennen

Hier gibt's die Übersicht über die verbleibenden Reifensätze der Fahrer für das Rennen morgen.


19:45 Uhr

Arrivabene ein Straftäter?

Die spanische 'Marca' berichtet, dass Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene mit dem Gesetz in Singapur in Konflikt geraten ist. Der Italiener ist bekennender Raucher und hat einen Zigarettenstummel anscheinend einfach auf die Straße geschmissen - mit schwerwiegenden Folgen. Denn das Kauen von Kaugummis oder das Wegwerfen von Zigarettenstummeln ist in der Metropole verboten. Laut dem Zeitungsbericht wurde Arrivabene sechs Stunden von der Polizei festgehalten und musste eine Strafe von 1000 Singapur-Dollar zahlen (umgerechnet rund 650 Euro).


19:29 Uhr

Strafe für Perez: Acht Plätze zurück

Sergio Perez hat eine saftige Strafe aufgebrummt bekommen. Für das zu schnelle Fahren in der Gelb-Phase bekommt er fünf Strafplätze, für das Überholen unter Gelb noch einmal drei. Außerdem werden ihm drei Strafpunkte auf seine Lizenz verbucht. Er wird damit als 18. starten.

In der Erklärung der Kommissare heißt es, dass er seine Geschwindigkeit nicht signifikant verringert hat und nicht dazu in der Lage war, das Auto zu stoppen. Die Kurven 9 und 10 wurden ihm zum Verhängnis, dort wo Grosjean in die Barrieren eingeschlagen ist. Dies seien "blinde" Kurven, daher konnte der Fahrer nicht wissen, was ihn erwartet und ob dort ein Auto steht oder Streckenposten arbeiten.


19:27 Uhr


19:07 Uhr

Rosberg: Abstimmung Schlüssel zum Erfolg

Nico Rosberg hat in seiner Medienrunde über die Unterschiede am Mercedes-Auto im Vergleich zum Vorjahr gesprochen. "Die Abstimmung ist der Unterschied. Das Auto ist nicht besser, sondern die Abstimmung. Wir haben verstanden, was wir falsch gemacht haben." Verblüffend auch dieser Nachsatz: "Wir wären im Vorjahr auch auf Pole gewesen mit der jetzigen Abstimmung."


18:58 Uhr

Brennpunkt erste Kurve

Lewis Hamilton wird in seiner Medienrunde auf die erste Kurve in Singapur angesprochen. Der Weltmeister weiß, dass es morgen nach dem Start eng werden könnte, immerhin beträgt die Distanz zur ersten Kurve nur 200 Meter: "Es ist eine schwierige und enge erste Kurve. Du verteidigst dich auf der Innenseite und Leute können außen sehr spät bremsen. Viele weiter hinten im Feld werden geradeaus fahren, um einen Zwischenfall zu vermeiden." Mal sehen, ob es auch an der Spitze eng wird...


18:47 Uhr

Button gestoppt durch Reifenschaden

"Das gesamte Wochenende bis zum Qualifying war ziemlich hart, aber im Qualifying habe ich mich eigentlich gut gefühlt", erklärt Jenson Button. "Ich habe geglaubt, dass ich das Beste aus dem Auto heraushole und die Pace war gut im Vergleich mit Fernando. Dann bin ich am Ausgang von Kurve 14 in die Mauer und hatte einen Reifenschaden", stellt er klar. Er scherzt in seiner Medienrunde: "Viele Leute sind an diesem Wochenende schon in die Mauer gefahren und nichts ist passiert - aber bei mir reicht eine kleine Berührung." Der Brite startet morgen von Platz 13.


18:36 Uhr

Alonso: McLaren "mehr oder weniger" viertbestes Team

Nachdem McLaren eigentlich erwartet hat, in Singapur vierstärkste Kraft zu sein, musste man sich heute mit den Plätzen neun und 13 zufrieden geben. "Die Pace war nicht so gut. Ein Auto war in Q2 draußen, ich wurde nur Neunter", analysiert Fernando Alonso.

Trotzdem behauptet er, dass man "mehr oder weniger" viertbestes Team sei. "Toro Rosso ist überraschend schnell hier. Sie haben ein Auto, das auf Stadtkursen gut ist - mit viel Abtrieb. Nach diesem Rennen sollten wir aber vor ihnen sein, wir streben noch immer an, am Ende des Jahres vor ihnen zu sein. Hoffentlich sind wir schon morgen vor ihnen", so der Spanier.


18:21 Uhr

Kwjat: "Balance stimmte nicht ganz"

Auch Daniil Kwjat ist froh über die Leistungssteigerung. Obwohl er verrät: "Die Balance stimmte zu Beginn der Qualifikation noch nicht ganz, wurde dann aber immer besser. Es ist schön zu sehen, dass wir wieder dort stehen, wo wir hingehören. Das Rennen ist lang, daher ist die Strategie wichtig. In Singapur kann alles passieren", weiß der Russe.


18:19 Uhr

Sainz schwärmt von Platz sechs: Gestern noch "unmöglich"

Das Toro-Rosso-Team sorgt in Singapur für eine kleine Überraschung. Carlos Sainz und Daniil Kwjat haben sich auf den Plätzen sechs und sieben qualifiziert. Der Spanier ist darüber sehr glücklich: "Das ist ein großartiger Tag für alle bei Toro Rosso. Ich kann mit der Leistung an diesem Wochenende echt zufrieden sein. Nach so vielen schwierigen Rennen war es für uns wichtig, wieder dort zu sein, wo wir hingehören. Die Topteams haben gegenüber uns so einen großen Vorteil. Daher müssen wir versuchen, unter den besten Sechs zu bleiben." Gestern hätte er die Leistung noch für "unmöglich" gehalten.

"Nun sind wir vor Force India, was vor ein paar Rennen noch unvorstellbar gewesen wäre. Wir sind jetzt näher an den Topteams dran. Die sind natürlich in einer anderen Liga." Seine Erklärung für die plötzliche Leistungssteigerung: "Unser Anpressdruck ist für eine solche Streckencharakteristik perfekt. Über die Höchstgeschwindigkeiten müssen wir uns hier nicht so viele Sorgen machen. Das Auto hat bewiesen, dass das Fahrverhalten in den Kurven sehr gut ist."


18:15 Uhr

Hamilton vertraut auf Strategie

Der Brite erklärt, warum Mercedes in Q2 nicht auch den Supersoft verwendet hat: "Ich vertraue unserem Strategen. Er macht einen tollen Job. Ich denke, wir sind auf der richtigen Strategie, aber natürlich haben sie (Red Bull; Anm. d. Red.) gute Arbeit geleistet. Sie sind auf dem härteren Reifen, also sollten sie länger draußen bleiben, aber Nico wird das Rennen kontrollieren und wird es Daniel und mir schwer machen, ihn zu überholen."


18:11 Uhr

Hamilton: Problem mit Aufhängung

Lewis Hamilton wurde in der Pressekonferenz zu seinen Bremsproblemen im Training befragt. Der Brite erklärt: "Im Qualifying war es kein Problem. Wir hatten ein Problem im Training, bei der Vorderradaufhängung hat etwas nicht gepasst. Aber sie haben es repariert und dann war es kein Problem mehr."


18:05 Uhr

Ricciardo: Supersoft in Q2 "war immer der Plan"

Daniel Ricciardo zeigt sich etwas überrascht, dass auch Mercedes mit Ultrasoft in Q2 gefahren ist. Er erklärt über den Einsatz der Supersofts: "Das war immer unser Plan, schon vor dem Wochenende. Wir haben erwartet, dass das andere Teams auch machen. Wir sind überrascht, dass wir die einzigen sind", so der Australier. In den Top 10 werden nur er und Teamkollege Max Verstappen auf Supersoft starten, da sie in Q2 ihre schnellste Zeit mit dem roten Pneu gefahren sind.


17:55 Uhr

Vettel: Problem bereits in der Aufwärmrunde aufgetreten

"Ein Teil der Hinterradaufhängung ist bereits auf der Aufwärmrunde gebrochen", bestätigt Sebastian Vettel in seiner Medienrunde. "Als ich pushen wollte, habe ich es gemerkt. Es war unmöglich, das in der Session zu reparieren. Als ich die Garage verlassen habe, hatten wir das Problem bereits. Das ist uns zum ersten Mal passiert. Warum wissen wir nicht." Nun fordert er rasche Aufklärung.

Man werde sich nun ansehen, ob man den Motor tauscht. Da man sowieso als Letzter startet, würde man dadurch eine Strafversetzung umgehen.


17:48 Uhr

Räikkönen: "Grip hat gefehlt"

Kimi Räikkönen war der einzige Ferrari in Q3, doch konnte auch der "Iceman" die Erwartungen nicht erfüllen. Der Finne wurde am Ende Fünfter, eine Sekunde hinter Mercedes. "Mir ist ziemlich egal, wie weit wir hinten sind. Wir sind Fünfter. Sie sind stark hier", erklärt Räikkönen. "Das Auto hat sich ganz gut angefühlt, uns hat nur grundsätzlich Grip gefehlt. Wir hätten aber keine großen Änderungen machen können, um plötzlich schneller zu fahren. Die Runde im ersten Versuch war gut und ich wusste, ich muss noch mehr versuchen, um noch schneller zu werden. Das hat sich nicht bezahlt gemacht."

Er wird morgen auf dem Ultrasoft starten: "Wenn wir am Start ein paar Positionen gutmachen können, wäre das gut. Aber die Gerade bis zur ersten Kurve ist nicht sehr lang. Es ist aber natürlich der einfachste Zeitpunkt, um Positionen gutzumachen. Morgen sollte das Auto gut sein", hofft Räikkönen.


17:38 Uhr

Sensationsrunde von Ricciardo, Reifenproblem bei Verstappen

"Wir haben schon erwartet, hier in der ersten Reihe zu stehen. Der Abstand zu Rosberg ist aber relativ groß", resümiert Helmut Marko das Qualifying aus Sicht von Red Bull. Teamchef Christian Horner widerspricht dem Österreicher jedoch: "Wir haben nicht mehr erwartet, in die erste Reihe zu kommen. Wir haben die Mercedes-Zeiten in Q2 gesehen und gedacht: Keine Chance! Es war trotzdem eine sensationelle Runde von Daniel. Mit Max in der zweiten Reihe ist das eine gute Ausgangssituation."

Vor allem von Ricciardo ist der Brite überrascht: "Die Runde war sensationell und schien aus dem Nichts zu kommen. Die Ultrasoft-Reifen sind hier sehr empfindlich. Sein erster Sektor war nicht berauschend. Aber dann hat er die anderen beiden gut hingekriegt und den letzten mit Bestzeit abgeschlossen."

Marko ärgert hingegen der Fehler von Verstappen: "Max war bis drei Kurven vor Schluss noch vor Hamilton und hatte dann einen Fehler drin." Der Holländer hatte Probleme beim Aufwärmen der Reifen: "Das hat man auch im Sprung in den Zeiten gesehen. Beim zweiten Mal haben wir ihn etwas früher rausgeschickt und er hat eine relativ freie Runde gehabt. Es ist hier sehr kritisch mit der Reifentemperatur. Das hat mit den Außentemperaturen relativ wenig zu tun."

Alles in allem sei man aber zufrieden. "Wir haben ja vor allem den Supersoft verwendet und ich hoffe, das gibt uns mehr Flexibilität für die Rennstrategie." Auch Horner sieht einen Vorteil in der Strategie, indem man auf dem Supersoft startet: "Wir sind in einer guten Position. Der einzige Weg, Mercedes herauszufordern, ist etwas anderes zu machen. Mit Safety-Car-Phasen, die morgen drohen, ist es wichtig, diese Flexibilität zu haben."


Fotos: Red Bull, Großer Preis von Singapur



17:29 Uhr

Perez über Gelb-Zwischenfälle: "Daten werden mir helfen"

Was sagt der vermeintliche Übeltäter selbst zu seinen Vergehen? "Es war eine schwierige Session. Ich hatte drei gelbe Flaggen auf meiner schnellen Runde, also bin ich oft vom Gas gegangen. Ich habe sechs Zehntel verloren. Esteban war wirklich langsam, ich habe meine Linie gehalten. Er hat die Ideallinie aufgemacht, dabei habe ich vier Zehntel verloren. Wir haben all die Daten, die mir helfen", glaubt Perez. "Also sollte es kein Problem geben. Die Kommissare werden die Telemetrie checken, damit habe ich kein Problem", gibt er zu Protokoll. Aus seiner Sicht ist er also nicht schuldig...


17:18 Uhr

Kwjat und Perez müssen zahlen

Daniil Kwjat und Sergio Perez waren in der Boxengasse etwas zu schnell dran und müssen jeweils 200 Euro Strafe zahlen, das haben die Rennkommissare soeben entschieden.


17:16 Uhr

Verstappen ratlos: "Keine sehr gute Startposition"

Max Verstappen konnte die gute Form von Red Bull im letzten Qualifying-Abschnitt nicht umsetzen. Der Holländer wurde Vierter. "Ich bin nicht glücklich. Das ganze Wochenende über waren wir sehr stark und dann weiß ich auch nicht. Die Balance stimmte nicht, ich konnte die Reifen nicht richtig aufwärmen und sie blockierten mir vorne oft", klagt der 18-Jährige. "Wenn man sich hier nicht wohlfühlt im Auto, wird es schwierig. Mal sehen, wie es sich morgen auswirkt. Es ist keine sehr gute Startposition, aber auch nicht die schlechteste."


17:11 Uhr

Lauda: "Vettel hat am Sonntag keine Chance"

Während Niki Lauda mit dem Qualifying von Mercedes zufrieden sein kann, kommentiert er auf 'RTL' auch das Desaster von Ferrari und Sebastian Vettel. Der Österreich erklärt: ""In den zehn Minuten, die zur Verfügung waren, ist so etwas unmöglich zu wechseln. Man kann sich vorstellen, wie sich der Maurizio und der Sebastian heute fühlen. Von ganz hinten loszufahren, das ist für Ferrari natürlich eine Katastrophe - gerade hier in Singapur, wo du im Verkehr an keinem vorbeikommst." Laut dem dreifachen Weltmeister hat Vettel keine Chance morgen im Rennen.

"Die Qualitätskontrolle ist das Wichtigste, damit so etwas nicht passiert. Da sind wir bei Mercedes mit Eifer dran. Wir hatten mit dem Turbolader zum Anfang des Jahres ja Probleme", so Lauda.


17:08 Uhr

Hamilton: "Suche keine Ausreden"

"Es könnte besser sein, aber es ist, was es ist. Ich werde mein Bestes geben", meint Lewis Hamilton nach der Zeitenjagd. "Ich suche keine Ausreden. Manche Dinge sind an diesem Wochenende nicht zusammengekommen und Nico hat einen tollen Job gemacht. Er hat das wahre Potenzial des Autos ausgeschöpft." Es gebe eben Höhen und Tiefen, meint der Brite. Er beschreibt die Saison bisher als "hart". Hamilton hatte gestern ein Hydraulikproblem am W07, heute im dritten Training ein mechanisches Problem beim Bremsen. Näher wollte er darauf jedoch nicht eingehen.


17:02 Uhr

Rosberg über Verstappen-Manöver: "War mir wuscht!"

"Das war eine besondere Runde", schildert Nico Rosberg im Interview bei 'RTL' nach dem Qualifying. "Es zeigt einfach die Stärke unseres Teams momentan, weil sie uns im Vorjahr in Grund und Boden gefahren sind. In diesem Jahr sind wir mit Abstand die Schnellsten."

Angesprochen auf das Überholmanöver von Max Verstappen vor dem letzten Versuch in Q3 meint der Deutsche: "Das fand ich etwas komisch, denn nachdem er mich überholt hat, hat er langsam gemacht. Aber er war mir wurscht, denn ich muss mein Tempo fahren. Ich schau auf meine Reifen, damit ich die für die schnelle Runde optimal vorbereite. Dann war das kein Problem."


16:56 Uhr

Wolff: Runde von Rosberg "war ein Knaller!"

"Das war eine unglaubliche Runde von Nico. Wir hätten nicht gedacht, dass wir 1:42 fahren können. Das war schon wirklich ein Knaller", erklärt Toto Wolff nach dem Qualifying. Die Leistung von Lewis Hamilton erklärt er wie folgt: "Es liegt ihm das Auto das gesamte Wochenende schon nicht. Unser Auto setzt relativ stark auf, dann hast du kein Vertrauen."

Über die Red-Bull-Strategie mit dem Supersoft meint Wolff: "Das ist eine interessante Taktik, auf Supersoft zu starten. Normalerweise kommst du ein bisschen schlechter vom Start weg. Sie können länger fahren." Die Starts von Mercedes waren zuletzt ebenfalls nicht optimal: "Wir hatten in den letzten Rennen immer wieder Starts, die nicht gut waren. Das ist unsere Achillesverse, das werde wir in diesem Jahr nicht mehr lösen. Das müssen wir in der Architektur der Kupplung im nächsten Jahr verändern."

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