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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Live-Ticker: Brundle verteidigt Hamilton: "Unsinn!"

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Haas, Red Bull und Williams testen heute für Pirelli +++ Alonso entspannt nach Marathon +++ Ferrari antwortet Hamilton +++

10:34 Uhr

Servus!

Herzlich willkommen im Formel-1-Live-Ticker an diesem Dienstag. Nach dem Triple-Header sind wir schon wieder voller Tatendrang und wollen gleich nach Silverstone blicken, wo heute gefahren wird! Maria Reyer darf Dich heute durch den Tag begleiten. Let's go!


Fotos: Grand Prix von Großbritannien



10:38 Uhr


10:40 Uhr


10:46 Uhr

Pirelli lässt in Silverstone testen

Sebastien Buemi, Romain Grosjean und Robert Kubica sind heute in Silverstone im Einsatz. Beim Pirelli-Reifentest werden Red Bull, Haas und Williams Prototypen für die kommende Saison ausprobieren. Das Wetter scheint dafür perfekt zu sein, bislang wurden nur Installationsrunden gefahren.

Pirelli-Tests 2018:
17.-18. April: Schanghai - Slicks (Force India)
19.-20. April: Fiorano - Regenreifen (Ferrari)
15.-16. Mai: Barcelona - Slicks (McLaren/Haas)
30.-31. Mai: Paul Ricard - Regenreifen (Mercedes)
14.-15. Juni: Vallelunga - Slicks (Toro Rosso)
10.-11. Juli: Silverstone - Slicks (Red Bull/Williams/Haas)
5.-6. September: Paul Ricard - Regenreifen (McLaren)
20.-21. September: Paul Ricard - Slicks (Mercedes/Ferrari)
9.-10. Oktober: Suzuka - Slicks (Renault)
30. Oktober: Mexiko - Slicks (Sauber)


10:51 Uhr

Haas im Pech

Während Romain Grosjean gerade einige Runden in Silverstone dreht, blicken wir auf eine stritte Szene des Rennens zurück. Beide Haas-Piloten waren sich in der Startphase im Weg, der Franzose hat Teamkollegen Kevin Magnussen unsanft berührt und in die Auslaufzone geschickt. Das trug nicht gerade zu einem guten Klima bei den US-Amerikanern bei. Auch Günther Steiner war von seinem Schützling wenig angetan ...


10:58 Uhr

"Leben"

Nach fünf (!) Rennwochenenden in Serie gönnt sich Fernando Alonso nun einmal eine kurze Auszeit. Mit dem Kanada-Grand-Prix Anfang Juni hat alles begonnen, danach nahm der Spanier eine Woche später an den 24 Stunden von Le Mans teil, um danach gleich wieder in Frankreich den Grand Prix zu fahren. Es folgte der Triple-Header mit Österreich und Großbritannien. Jetzt hat er mal die Pause-Taste gedrückt. Gut so!


11:03 Uhr


11:08 Uhr

Alles wieder gut?

Zwischen Ferrari und Mercedes gingen die Wogen am vergangenen Rennwochenende hoch. Lewis Hamilton und Mercedes-Teamchef Toto Wolff wollten nicht glauben, dass Kimi Räikkönen nach dem Start unabsichtlich in den Mercedes gekracht ist. Ferrari wiederum war erzürnt, dass man den Italiener Absicht unterstellen würde. Teamchef Maurizio Arrivabene war vor allem von Ex-Ferrari-Technikchef James Allison enttäuscht. Mittlerweile wurden die Wogen geglättet. Hamilton hat Räikkönens Entschuldigung angenommen, was Ferrari auf Twitter goutiert. Und Minttu Räikkönen ist ebenso froh, dass sich die Sache erledigt hat. Over and out.

Übrigens: Auch Nico Rosberg kann sich nicht vorstellen, dass der "Iceman" den Weltmeister bei dessen Heimrennen absichtlich angefahren hat!


11:22 Uhr

Irgendwann reicht's!

... dachte sich Haas-Teamchef Günther Steiner wohl am vergangenen Sonntag, als er Romain Grosjean und Carlos Sainz im Kiesbett stehen sah. Von uns bekommt der Franzose, der in Spielberg mit Platz vier noch auftrumpfte, eine glatte 6. Wer sich sonst noch besonders ausgezeichnet hat, erfährst Du in unserer Fotostrecke.

Außerdem haben wir natürlich auch Experte Marc Surer gebeten, seine Einschätzungen zum Grand Prix von Großbritannien abzugeben: Hier nachlesen!


Fotostrecke: GP Großbritannien: Fahrernoten der Redaktion


11:27 Uhr

In Deutschland wird's Lila!

Die Reifenwahl für den bevorstehenden Grand Prix von Deutschland wurde soeben von Pirelli bekannt gegeben. Die Mischungen Medium, Soft und Ultrasoft stehen zur Auswahl - damit hat man eine Stufe (Supersoft) übersprungen. Besonders beim weichsten Pneu greifen die Teams zu, am aggressivsten dabei ist Renault mit zehn Sätzen Ultrasoft. Interessant auch Ferrari und Mercedes: Hamilton und Vettel haben jeweils die gleiche Auswahl getroffen, ebenso wie Bottas und Räikkönen.


11:34 Uhr

Latifi wieder im Force India

Nicholas Latifi bekommt seine nächste Chance im Force India. Der Testpilot wird im ersten Freien Training in Hockenheim den Boliden von Esteban Ocon fahren, außerdem wird er sich die Testarbeit mit Nikita Mazepin in Budapest aufteilen. Er wird am Dienstag (31. Juli) im Auto sitzen, während der Russe am Mittwoch (1. August) übernehmen wird. Bislang ist Latifi bereits beim Barcelona-Test im rosa Renner gesessen, außerdem durfte er bei seinem Heimspiel in Kanada am ersten Freien Training teilnehmen.

Nicholas Latifi Force India Sahara Force India F1 Team F1 ~Nicholas Latifi ~

12:00 Uhr

"Zu viel Fußball-WM geschaut"

"Die Serie von Zwischenfällen in der ersten Runde ist aus meiner Sicht deshalb so hoch, weil die Konkurrenz in den Klassen A und B (nach Mercedes, Red Bull und Ferrari) derzeit so intensiv ist", schreibt TV-Experte Martin Brundle in seiner Kolumne für 'Sky Sports F1' nach dem Rennen in Großbritannien.

Die Situation mit Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton am Start kommentiert der Ex-Pilot so: "Es war sofort nach dem Rennen klar, dass Lewis und Mercedes den Kontakt von Vettel in Frankreich und Raikkonen in Silverstone für gewollt hielten. Ich glaube, sie haben zu viel Fußball-Weltmeisterschaft geschaut und versucht, den Schiedsrichter zu beeinflussen", glaubt der Brite an einen "vermeintlich klugen psychologischen Schachzug".

Mercedes rät er zu mehr Starts aus der ersten Reihe (nur in Spanien, Frankreich und Österreich schafften es beide Silberpfeile in die erste Startreihe), bessere Starts und clevere Safety-Car-Strategien. Außerdem glaubt auch der Brite nicht an Absicht bei beiden Ferrari-Mercedes-Zwischenfällen. Obwohl er auch argumentiert, dass Vettels Strafe in Frankreich zu nachlässig war.


Fotostrecke: Kollision zwischen Vettel und Bottas


12:09 Uhr

Brundle über Hamilton-Interview: "So ein Schwachsinn!"

Nach dem Rennen in Großbritannien hatte Martin Brundle auch die Ehre, die Top 3 zum Geschehen zu befragen - doch einer fehlte. Lewis Hamilton erschien nicht im Parc ferme, schlich sich gleich in den "Cool-down"-Raum und musste seine Aufholjagd erst einmal verdauen. Brundle nahm ihm das nicht übel, im Gegensatz zu vielen Fans: "Ich habe viele Kommentare gesehen, dass Hamilton die Menge und sogar mich nicht respektiert habe, weil er im Parc ferme kein Interview gab. Das ist absoluter Schwachsinn", schreibt der Brite. "Wir fordern und erhalten einen nahezu vollständigen Zugang zu den 20 Fahrern, wie ihn kein anderer Sportler tolerieren muss", verteidigt er die Piloten.

Als Interviewer bedankt er sich sogar bei ihnen, da "dieser emotionale und adrenalingeladene Moment Gold wert ist". Die Fahrer seien in dieser Hinsicht sehr höflich und großzügig, "wir sollten es als einen Bonus und eine Ehre betrachten, diesen persönlichen Moment mit ihnen zu teilen", schreibt Brundle. Der ehemalige Formel-1-Pilot konnte Hamilton verstehen. "Er war nicht glücklich und brauchte etwas Zeit zum Nachdenken. Er war ruhig und höflich, als ich ihn auf dem Podium schließlich befragte."

Lewis Hamilton Mercedes Mercedes AMG Petronas Motorsport F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) ~

12:38 Uhr

Williams vs. Villeneuve

Jacques Villeneuve ist zwar bis heute der letzte Weltmeister des Williams-Teams, dennoch ist er den Briten nicht mehr allzu eng verbunden. Bereits mehrfach hat er sich kritisch geäußert, in Silverstone fällte er jüngst ein knallhartes Urteil über Sergei Sirotkin. "Wenn man sich seinen Karriereweg bis zur Formel 1 anschaut, gibt es keinen Grund dafür, dass er hier ist. Selbst wenn er im schlechtesten Team ist, sollte er also glücklich sein", so der Kanadier. Das sitzt!

Williams war auch Thema in der Montagskolumne von Chefredakteur Christian Nimmervoll. Solltest Du seinen Beitrag gestern nicht gelesen haben, sei er Dir hier noch einmal wärmstens empfohlen!


Fotos: Williams, Grand Prix von Großbritannien



12:39 Uhr


12:41 Uhr

Silverstone-Update

Wir werfen wieder einen Blick nach Silverstone, wo heute und morgen die Reifentests von Pirelli stattfinden. Auch Robert Kubica hat wieder einmal einen Einsatz im Williams. Gemeinsam mit Romain Grosjean und Sebastien Buemi testet er Prototypen für 2019.

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