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Formel-1-Live-Ticker: Das spannendste Saisonfinale

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Als Hamilton jubelte und Massa weinte +++ Ross Brawn meldet sich zu Wort +++ Hamiltons neuer Tigertanz +++

18:00 Uhr

Feierabend

Und schon ist die Hälfte der rennfreien Woche schon wieder geschafft. Das Tickern lassen wir für heute sein. Aber morgen sind wir natürlich zur gewohnten Zeit mit allen Königsklassen-Neuigkeiten und Social-Media-Updates wieder für euch da. Bis dahin wünscht Rebecca Friese einen wunderschönen Abend!


17:53 Uhr

Rosberg und der verdiente Titel

Lewis Hamilton wurde in diesem Jahr schon das eine oder andere Mal vom Pech geschlagen. Aber würde das Nico Rosberg automatisch zu einem unverdienten Champion machen, wenn er Ende des Monates mit den meisten Punkten dasteht? Martin Brundle hält dagegen:

"Nico kann auch noch Weltmeister werden, selbst wenn Hamilton jetzt vier Siege in Folge holt. Aber für mich ist er deswegen kein 'Lucky Driver'. Nico kam zu Mercedes, als sie noch gar nicht erfolgreich waren. Er hat hart gearbeitet und war wesentlich an der Entwicklung des Teams beteiligt. Wenn er den Titel holt, hat er ihn gewonnen und da gibt es meiner Meinung nach nichts Unverdientes dran. Natürlich würde es Nicos Titel ein bisschen den Glanz nehmen, wenn Lewis die restlichen rennen noch gewinnt. Aber Lewis hat bei seinem Titel 2008 Glück in der letzten Kurve und dieser Titel wird auch nicht angezweifelt."

Derzeit liegt Rosberg mit 19 Punkten Vorsprung vor Hamilton. In den zwei Noch zu fahrenden rennen sind noch Maximal 50 Punkte zu holen. Gewinnt Hamilton beide Grands Prix, so muss Rosberg nur Zweiter werden, um vorne zu belieben. Gewinnt allerdings Rosberg in Sao Paulo, dann heißt es dort schon Game Over für Hamilton, egal wo dieser ankommt.


17:35 Uhr

Niederländischer Stolz: Ex-Pilot schießt gegen Lauda

Da ist dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Jan Lammers aber mal gehörig der Kragen geplatzt. Der 60-Jährige, der zwischen 1979 und 1992 sporadisch in der Königsklasse startete, ist stolzer Niederländer und deshalb gar nicht zufrieden damit, wie Niki Lauda über Max Verstappen abledert. Der Vorstandsvorsitzende des Mercedes-Teams hatte nach dem Mexiko-Grand-Prix gegen den Teenager geschossen, weil dieser Nico Rosberg in der ersten Kurve angegriffen hat (hier mehr dazu). Jetzt schießt Lammers - zugegebenermaßen sehr unterhaltsam, zurück.

Auf Facebook betont er, Verstappen habe sich nichts vorzuwerfen "Ja, er hat ein paar Leute verärgert", heißt es unter anderem. "Aber warum? Doch nur weil er auf brillante Weise an ihnen vorbeigekommen ist oder sie ihn aufgrund seiner cleveren Verteidigung nicht überholen konnten. Natürliche kam es dabei oft 'fast' zu Berührungen, aber das ist doch die Kunst dabei! Wie viele Mädels sind denn von Formel-1-Fahrern 'fast' geschwängert worden? Er ist außerdem NIEMALS (groß geschrieben, damit Herr Lauda das auch ohne Brille lesen kann) in jemanden reingefahren und hat noch nicht einmal ein anderes Auto beschädigt (Romain Grosjean kam in Monaco 2012 noch als Zwölfter ins Ziel, in der gleichen Runde wie der Führende). Wie viele Fahrer können das von sich in den letzten zwei Jahren behaupten? Sicher nicht ihre beiden Chorknaben, Herr Lauda!"


17:12 Uhr

Ecclestone will Brawn lieber in einer FIA-Position

Auch der noch amtierende Formel-1-Boss äußert sich jetzt zu den Gerüchten rund um seinen angeblichen Nachfolger. Dass Brawn schon etwas mit Liberty eingefädelt haben soll, hält er für Blödsinn. Und seiner Meinung nach sollten sie das auch nicht tun. Denn in der Marketing-Abteilung der Königsklasse habe Brawn nichts zu suchen.

"Ich wäre sehr erfreut, wenn er zur FIA gehen würde", schlägt ihm Ecclestone hingegen 'Autosport' gegenüber eine Rolle im Motosportverband vor. "Da würde er exzellent hinpassen. Ich habe schon lange nicht mehr mit ihm gesprochen und ich habe keine Ahnung, was er tun könnte. Mit uns jedenfalls nichts. Wir brauchen keinen Ingenieur oder jemanden in Ross' Position."


16:46 Uhr

Anschaulich erklärt

Einigen ist immer noch nicht ganz klar, warum es für Max Verstappen eine Fünf-Sekunden-Strafe für das Abkürzen der erste Kurve gab, für Lewis Hamilton, der das gleich nach dem Start gemacht hat, aber nicht. Renndirektor Charlie Whiting hatte dazu bereits gesagt: "Hamilton hatte keinen nachhaltigen Vorteil durch das Abkürzen. Er lag klar vor Rosberg und Verstappen und kam genauso klar vor ihnen wieder raus. Auch weil sich Rosberg und Verstappen berührt hatten und dadurch Zeit verloren. Hamilton wäre so oder so in Führung geblieben. Außerdem hat er noch vor dem VSC-Signal wieder etwas von seinem Vorsprung hergeschenkt."

Über Verstappens Vergehen sagt er: "Er konnte sich gegen Vettel nur verteidigen, indem er so spät gebremst und dann abgekürzt hat. Hätte Max so gebremst, dass er die Kurve geschafft hätte, wäre Vettel vorbei gewesen."

Ex-Pilot und TV-Experte Martin Brundle hat sich das noch einmal genau erklären lassen und kann es meiner Meinung nach noch verständlicher ausdrücken: "In solchen Fällen wird hauptsächlich erwogen, ob ein 'bleibender Vorteil' aus der Situation gewonnen werden kann. Die Daten, die die Rennleitung von Hamiltons Auto erreicht haben, haben aber gezeigt, dass er vom Gas gegangen ist, als er wieder auf die Strecke kam. Er hat sich also schon zurückfallen lassen, bevor das Virtuelle Safety-Car rauskam. Außerdem waren die beiden Autos hinter ihm ja sowieso in ihren eigenen Zweikampf verwickelt, wobei einer die Kurve abkürzte. Sie haben ihn gar nicht angreifen können. Deswegen wurde er nicht bestraft."


16:20 Uhr

Hamilton macht weiter Werbung

Das wird Bernie Ecclestone aber wieder in die Hände klatschen. Sein Lieblingsweltmeister ist schon wieder im amerikanischen Fernsehen zu sehen. Der Formel-1-Boss hatte sich schon dazu hinreißen lassen, Hamilton als den besseren Champion als Rosberg darzustellen. Vor dem USA-Grand-Prix war Hamilton in einer beliebten US-Talkshow zu Gast und hatte dem Publikum dort die Königsklasse näher gebracht.


15:48 Uhr

Bernie will bleiben

Nachdem gelungen Deal, mit dem Liberty Media die Kontrolle in der Königsklasse erstanden hat, war sich Ecclestone recht schnell sicher: Sein Job ist ihm vorerst noch sicher. Die Sprache war sogar von einem Dreijahresvertrag, der ihm die Rolle als Geschäftsführer sichern soll. Hier lest ihr mehr darüber.


15:29 Uhr

Brawn meldet sich zu Wort!

Die BBC ist zu dem Briten durchgedrungen und hat etwas Licht ins Dunkel um dessen angeblichen Einsatz als Ecclestone-Nachfolger gebracht. Brawn klärt selbst auf: "Liberty ist noch gar nicht soweit, irgendwelche Verbindlichkeiten zu machen. Ich berate sie ein wenig, damit sie die Formel 1 ein bisschen besser verstehen. Das ist alles."

Des Weiteren heißt es, eine zukünftige Rolle Brawns hänge von dem Einsatz Ecclestones ab, mit dem die neuen Formel-1-Eigentümer Liberty Media durchaus noch länger zusammenarbeiten wolle. Hier erfahrt ihr mehr darüber.


15:20 Uhr

Der schwarze Peter

Den Preis für die wichtigste Nebenrolle hätte Timo Glock wohl am liebsten abgelehnt. Von Massa-Fans gab es nach dem Rennen Drohungen und Massa selbst gab sich selbst sechs Jahre später noch eingeschnappt. Weil der damalige Toyota-Pilot Hamilton noch vorbei ließ, ist es erst zu dem späten Drama gekommen. So erinnert sich der heute 34-Jährige an die Geschehnisse.


15:18 Uhr


15:12 Uhr

Der tragische Held

Schlimmer als Massa kann sich Hamilton aber nicht gefühlt haben. Ausgerechnet Zuhause wurde ihm der sicher geglaubte Titel aus den Händen gerissen. Falsch gemacht hat er damals nichts, wie er selbst beschreibt. Er hat das Rennen ja gewonnen. Die Geschichte wird aber noch tragischer, wenn man sich Massas Formel-1-Karriere betrachtet.

Der Brasilianer, der bei Sauber in die Königsklasse einstieg, musste sich nach seinem Wechsel zu Ferrari zunächst als Wasserträger von Michael Schumacher. 2007 holte sein neuer Teamkollege Kimi Räikkönen den Titel. Und ein Jahr nach der 39-Sekunden-Weltmeisterschaft kam es dann zu seinem schweren Unfall in Ungarn. Mit schweren Kopfverletzungen musste er den Rest der Saison aussetzen. 2010 bekam er Fernando Alonso vor die Nase gesetzt und nahm wieder eine Wasserträgerrolle ein. Bis er schließlich zu Williams wechselte, das aber längst kein Weltmeisterteam mehr war.

In der kommenden Woche reist Massa das letzte Mal als Formel-1-Fahrer nach Interlagos. Er verabschiedet sich Ende diesen Jahres aus der Königsklasse.


15:10 Uhr


Fotostrecke: Die Formel-1-Karriere des Felipe Massa


14:58 Uhr

Der Glückliche

Na ja... so glücklich war Hamilton im Nachhinein gar nicht über seinen frühen Triumpf. Der Brite war damals erst 23 Jahre alt und das Rennen beschreibt er sogar als "schrecklichen Albtraum". Auf den jungen drosch damals jede Menge Aufmerksamkeit ein. Schließlich war er schon in seinem Rookiejahr 2007 zu Titelkandidaten geworden. Lest hier seinen Rückblick auf die Ereignisse.


14:57 Uhr


Mercedes-Wechsel: Lewis Hamiltons Werdegang

Im ersten Teil hat Lewis Hamilton über seine Kindheit gesprochen, nun gibt er Einblicke in die Entscheidung über den Wechsel von McLaren zu Mercedes Weitere Formel-1-Videos


14:40 Uhr

Ein Jahrestag, zwei Gefühle

Heute vor acht Jahren, also am 2. November 2008, hat die Königsklasse eines ihrer spannendsten Saisonfinals erlebt. Es war der Tag, an dem Lewis Hamilton zum ersten Mal Weltmeister wurde. Es war aber auch der Tag, an dem auch Felipe Massa für exakt 39 Sekunden dachte, seinen ersten Titel geholt zu haben. Lasst dieses Herzschlagfinale hier noch einmal Revue passieren.

Felipe Massa Ferrari Scuderia Ferrari F1 ~Felipe Massa (Williams) ~

14:17 Uhr

Force India: Fällt die Fahrerentscheidung schon in dieser Woche

In Silverstone soll dieser Tage ein Meeting der Teamführung geben, in der es um den Teamkollegen von Sergio Pérez in der kommenden Saison geht. Die Liste der Kandidaten scheint lang: Das Manor-Duo, Die Renault-Kollegen, Haas-Fahrer Esteban Gutierrez und Nachwuchspilot Antonio Giovinazzi wurden alle schon mit Force India in Verbindung gebracht. Doch laut dem stellvertretenden Teamchef Bob Fernley, muss es nicht zwangsläufig zeitnah zu einer Entscheidung kommt.

"Vijay Mallya (Teamchef; Anm. d. Red.), Andrew Green (Technischer Direktor) und Otmar Szafnauer (Betriebsdirektor) und ich werden die die Kandidaten einer nach dem anderen analysieren", so Fernley. "Wir werden alle unsere Meinung einbringen, wen wir am besten für unser Paket halten. Sie sollten schnell, erfahren und eine Hilfe für die Weiterentwicklung sein. Wir suchen nach einer einstimmigen Lösung, so etwas bekommt man selten im ersten Meeting hin. Ich glaube nicht, dass wir uns sofort auf einen Fahrer einigen werden."
Hier habt ihr noch einmal eine Übersicht, welche Fahrer für die kommende Saison bereits feststehen und wer noch auf Cockpitsuche ist.

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