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Formel-1-Live-Ticker: "Hamilton schmeißt nicht freiwillig hin"

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Ex-Weltmeister relativiert Kontroverse +++ Backstage beim Weltmeisterempfang in Wiesbaden +++ Erste Crashtests +++

10:23 Uhr

Winter Wonderland

Jetzt kannst Du dich mal warm anziehen... Denn während Jenson Button zum Kratzen ansetzen muss, schauen wir heute nicht nur hinter ein Türchen, sondern suchen wieder überall nach Königsklassen-Neuigkeiten und Social-Media-Updates. Rebecca Friese hat sich dafür hinter die Tickertasten geklemmt. Und wenn Du auch etwas loswerden möchtest, seien es Fragen, Anregungen oder Kritik, dann melde dich doch bitte über das Kontaktformular. Aber legen wir erst einmal los.


10:29 Uhr

Große Geste

Manche (dreimalige Champions) munkeln ja, Lewis Hamilton sei ein schlechter Verlierer. Aber allen Teamorder-Affären, Test-Kontroversen und Rücktrittsgerüchten zum Trotz machte er gestern Abend mit nur einen Social-Media-Post ganz viel wieder gut.

"Damals haben wir schon gesagt, dass wir einmal Weltmeister werden", schreibt er zu dem Bild aus ihrer gemeinsamen Jugend. "Jetzt sind wir es beide. Glückwunsch Nico, du hast alles getan, was ein Weltmeister tun muss. Wohlverdient."

Geht doch, Lewis. Hat halt ein bisschen gedauert, bis sich der erste Frust über den verlorenen Kampf gelegt hat.


10:33 Uhr


10:34 Uhr

Wenn Abschied weh tut

Zwischen Sergio Perez und Nico Hülkenberg ging es bei Force India nicht ganz so angespannt wie bei Mercedes zu, aber konkurriert haben die beiden schon um die besten Ergebnisse. Nach 21 Rennen stand der Mexikaner in diesem Jahr besser da als sein deutscher Kollege - auch wegen immerhin zwei Podestplätze. Aber Perez zeigt sich ebenfalls besinnlich und findet warme Worte für Hülkenberg, der nun zu Renault wechseln wird:

"Danke für die drei Jahre bei Force India in der wir unsere Erfahrungen teilen konnten. Viel Erfolg in deinem nächsten Team. Wir sehen uns auf der Strecke."

Auch Rentner Jenson Button blickt noch einmal auf ehemalige Teamkollegen zurück und betitelt Kevin Magnussen als "Top-Kerl". Der baldige Haas-Pilot bedankt sich. So viel Liebe unter den Fahrern... als wäre bald Weihnachten ;)


10:57 Uhr


Fotostrecke: GP Europa, Highlights 2016


10:58 Uhr

Baku wurde schon beschert

Ja war denn gestern schon Weihnachten? Während wir die traurige Gewissheit bekamen, dass wir im kommenden Jahr keinen Heim-Grand-Prix in Deutschland bekommen, knallten in Aserbeidschan die Sektkorken. Denn den Rennveranstaltern wurde jeder Wunsch erfüllt. Die haben ein neues Austragungsdatum bekommen und müssen jetzt nicht mehr mit den 24 Stunden von Le Mans konkurrieren. Und es heißt jetzt Grand Prix von Aserbeidschan und nicht mehr Grand Prix von Europa, was ein großer Marketingvorteil sein dürfte.

Dafür müssen sich Sportfans nun aber entscheiden, ob sie im Sommer lieber zum Rennen in Silverstone reisen oder zum Tennis-Klassiker nach Wimbledon. Hier erfährst Du alles über den beschlossenen Rennkalender 2017.


11:15 Uhr

2017 beginnt schon jetzt

Eigentlich hat es in der Königsklasse sogar schon vor Monaten begonnen. Denn an den neuen Boliden, die nach neuen aerodynamischen Regeln konzipiert werden mussten, wird nicht erst seit Saisonende gearbeitet. Viele Teams sind sogar schon so weit, dass sie sich bereits jetzt im Dezember zum Crashtest der FIA anmelden konnten. So tritt laut Informationen von 'Auto motor und sport' Sauber schon am 19.12. zur Chassis-Abnahme an. Auch McLaren, HaasF1und Toro Rosso haben sich schon angemeldet. Und Force India will wird am 11.01. geprüft.


11:28 Uhr

Jetzt aber schnell

Kaum stehen die Termine für die kommende Saison fest, da putzt man sich in Spa-Francorchamps schon raus. Bis zum Grand Prix von Belgien am 27. August 2017 soll dort nämlich die Boxengasse renoviert werden. Wir sind gespannt, wie das am Ende aussehen wird.


12:07 Uhr

Das Leben nach der Formel 1

Über das müssen sich jetzt Jenson Button und Felipe Massa Gedanken machen, die beide in Abu Dhabi ihren Abschied feierten. Ausgiebig ausspannen, sich in anderen Serien engagieren oder in ganz andere Abenteuer stürzen? Viele Fans hoffen ja, dass sie ihre Helden wenigstens noch öfter an den Grand-Prix-Strecken dieser Welt wiedersehen werden - vielleicht als TV-Experten? Button hat dafür schon am Sonntag geübt, als er nach dem Rennen das Mikrofon von #Sky Sports F1'-Reporter Ted Kravitz schnappte. Auch Massa kann sich eine TV-Karriere vorstellen.

"Ich werde nicht mit 'Globo' zusammenarbeiten, weil sie nicht zu den Rennen kommen', erteilt er dem brasilianischen Sender gegenüber UOL Esporte eine Absage. "Wenn ich etwas im Fernsehen machen werde, dann für jemanden, der auch an der Strecke ist. Deshalb rede ich mit anderen Leuten, außerhalb von Brasilien. Ich plane zu fünf oder sechs Rennen im Jahr zu kommen. Das ist mit Globo nicht möglich." Das klingt doch schon ganz schön konkret. Wir sind gespannt wo und wie er seine ehemaligen Kollegen bewerten wird.

Felipe Massa Williams Williams Martini Racing F1 ~Felipe Massa (Williams) ~

12:25 Uhr


Weltmeister-Empfang für Nico Rosberg


12:27 Uhr

Kann es noch besser werden?

Wir haben am Sonntag einen sehr angespannten Rosberg im Rennen erlebt, einen sehr aufgelösten Champion nach dem Grand Prix gesehen und bekommen seither einen sehr feierwütigen Mercedes-Piloten zu Gesicht. Ein Highlight war sein gestriger Besuch in seiner Geburtsstadt Wiesbaden gestern. So spontan, wie der Empfang über die sozialen Medien geplant wurde, so sympathisch war die Umsetzung.

Und nun zeigt uns der neue Weltmeister auch noch Aufnahmen von hinter den Kulissen seine Reise seit dem Titelgewinn. Mein persönliches Highlight dabei: Der Wiesbadener Chor, der sich ein besonderes Ständchen hat einfallen lassen.


Nico Rosberg: Backstage beim Empfang in Wiesbaden

Wie der Weltmeister seinen Termin mit dem Bürgermeister ausmachte und in seiner Geburtsstadt mit einem ganz besonderen Ständchen geehrt wurde Weitere Formel-1-Videos


13:03 Uhr

Schmeißt Hamilton jetzt hin?

Der dreimalige Champion, der seinen Titel als amtierenden Weltmeister am Freitag offiziell an Nico Rosberg abgeben muss, macht derzeit allerhand kontroverse Schlagzeilen. Noch immer ist nicht sicher, ob und welche Konsequenzen er für seine Befehlsverweigerung in Abu Dhabi tragen muss. Und weil gerade die Geschichte von Barcelona noch einmal hochgekommen ist, dass er schon im Mai beinahe selbst hingeschmissen hätte (hier mehr dazu), muss man sich auch jetzt wieder fragen: Wie verkraftet der Brite die aktuelle Niederlage?

Ein Ex-Pilot springt ihm jetzt zur Seite. "Wenn man ein konkurrenzfähiges Auto hat, gibt man nicht freiwillig auf", sagt Damon Hill gegenüber 'Gazzetta dello Sport'. Der Weltmeister von 1996 glaubt, da gäbe es noch ganz andere Kandidaten, die noch mehr Grund hätten, das Handtuch zu schmeißen. "Man muss sich nur Sebastian Vettel anschauen - er hat vier Titel gewonnen und man kann sehen, wie hart es für ihn jetzt ohne ein konkurrenzfähiges Auto ist."


13:50 Uhr

Thema Rennkommissare

Die einen entscheiden so, die anderen so - Das ist das Fazit das viele, aus ihrer Sicht zu Unrecht bestraften Fahrer nach dieser Saison zeihen. Die Rennleitung ist deshalb bemüht, eine Lösung für die oft subjektiv getroffenen Entscheidungen der wechselnden Rennkommissare von Strecke zu Strecke zu finden. Dafür haben sie sich bereits am Dienstag zusammengesetzt.

"Wir haben uns eine Menge regeln angeschaut und überlegt, wie wir sie zusammen mit der FIA klarer formulieren können, damit schnellere Entscheidungen getroffen werden können", sagt der Vorsitzende der Rennkommissare, Garry Connelly. "Wir haben darüber geredet, wie wir die Entscheidungen konstanter hinbekommen. Dafür sind aber noch mehr Meeting und Prüfungen vergangenen Entscheidungen nötig.

Connelly verweist auf ein deutsches Beispiel, denn der Deutsche Motor Sport Bund DMSB setzte schon jetzt auf Videokonferenzen. "Die Stewards können sich per Video verlinken, vorangegangene Entscheidungen anschauen und diskutieren, wie gehandelt werden soll", sagt er. "Wir denken, dass könnte man alle drei bis vier Rennen mal ausprobieren." Hier liest du mehr zu dem Thema.

Was die ewigen Diskussionen über das Überschreiten von Streckenbegrenzungen angeht, hat Rennleiter Charlie Whiting schon eine Idee, wie Du hier nachlesen kannst.


14:19 Uhr

"Wo sind die letzten sieben Jahre geblieben"

Na, werden wir jetzt schon sentimental? Button hat sich nach seinem 305. und letzten Formel-1-Rennen mit einem ganz besonderem geist aus seiner Vergangenheit getroffen: Seinem Weltmeisterauto aus dem Jahr 2009. Von dem Brawn BGP 001 existieren nur noch drei Modelle - eins steht im Mercedes-Museum, eines ist im Besitz von Ross Brawn selbst und fuhr in diesem Jahr beim Goodwood Festival of Speed und eins hat eben Button. Aber er gibt zu, dass er es seit Abu Dhabi 2009 gar nicht mehr gesehen hatte. Nach seinem Karriereende scheint nun die richtige Zeit.


14:49 Uhr

Gutierrez zu Manor?

Das scheint zu klappen. Denn bei dem Hinterbänklerteam rumort es gerade gewaltig. Wie Teambesitzer Stephen Fitzpatrick am Wochenende selbst bestätigte, denkt man über einen Verkauf des Teams nach. Der Verlust von WM-Platz zehn und die dadurch fehlenden Millionen haben den Preis aber gedrückt. Und genau deswegen hat Gutierrez gute Chancen auf das Cockpit neben dem, was vielleicht Pascal Wehrlein behalten wird. Schließlich bringt der Mexikaner zahlungskräftige Sponsoren mit.

Erst vor ein paar Wochen war bekannt geworden, dass Gutierrez bei Haas durch Kevin Magnussen ersetzt wird. Da waren aber alle halbwegs interessanten Cockpits bereits vergeben. Gutierrez hatte 2015 schon einmal ein Jahr aussetzen müssen und war als Testpilot für Ferrari tätig. Allerdings hat auch Sauber hat noch einen Platz zu vergeben.

Erst einmal genießt Gutierrez jetzt aber die freie Zeit mit seiner Ehefrau. Die beiden hatten sich erst Anfang November getraut und mussten die Flitterwochen noch ein wenig aufschieben.


15:20 Uhr

Akt 1 im Benzin-Krieg

Was hinter vorgehaltener Hand schon seit ein paar Wochen gemunkelt wurde, ist jetzt offizielle: Red Bull wechselt den Benzin- und Schmierstofflieferant und wird in Zukunft mit Exxon/Mobil statt Total fahren. Das bestätigte das Team soeben in einer Pressemitteilung.

Brisant ist das deswegen, weil Mobil 1 jahrelanger Partner von McLaren waren, die sich nun auf einen Deal mit BP einigen werden müssen. Hier kannst Du dir noch mehr Hintergründe abholen.