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GP Imola

Formel 1 Imola 2020: Der Freitag in der Chronologie

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Alfa Romeo auch 2021 mit Räikkönen und Giovinazzi +++ Welche Cockpits jetzt noch frei sind +++ Medientag in Imola +++

18:41 Uhr

Vettel: "Das war normalerweise nie ein Problem"

Während Charles Leclerc zuletzt in Portugal Vierter wurde, schaffte es Sebastian Vettel nur auf P10. Kein Einzelfall in diesem Jahr. "Aktuell bin ich nicht in der Lage, das gleiche wie Charles aus dem Auto herauszuholen", gesteht der Deutsche der erklärt: "In meinem Rennfahrerleben war ich bislang immer in der Lage, das Maximum herauszuholen. Dieses Jahr scheint es etwas anders zu sein."

"Ich denke nicht, dass es daran liegt, wie das Auto sich verhält. Du musst dich immer anpassen. Das gilt vom Kart bis zur Formel 1. Das war normalerweise nie ein Problem", grübelt der viermalige Weltmeister. Letztendlich bleibe ihm nichts anderes übrig, als gemeinsam mit dem Team daran zu arbeiten. Viel Zeit bleibt ihm allerdings nicht mehr. Noch fünf Rennen, dann endet seine Zeit bei Ferrari.

10:54 Uhr

Die Formel 1 ist zurück in Imola!

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers! Die Königsklasse kehrt an diesem Wochenende erstmals seit 2006 nach Imola zurück. Zunächst einmal steht heute der obligatorische Medientag auf dem Plan. An dieser Stelle versorgen wir dich in den kommenden Stunden wie gewohnt mit allen wichtigen Infos aus dem Paddock.

Und nein, wir haben uns nicht im Tag geirrt. Weil das Wochenende in Imola verkürzt wurde, fahren heute noch keine Autos. Morgen gibt es lediglich ein Training, dann geht es direkt ins Qualifying. Ruben Zimmermann wird dich hier im Ticker durch die nächsten Tage begleiten, und für Fragen, Kritik und Anregungen stehen dir wie immer unser Kontaktformular und unser Twitter-Hashtag #FragMST zur Verfügung. Starten wollen wir heute mit einem Blick auf die Topnews an diesem Vormittag.


11:02 Uhr

Wer guckt in die Röhre?

Mit der heutigen Alfa-Romeo-Bekanntgabe hat sich ein weiteres Puzzleteil für 2021 gefügt. Offiziell sind damit jetzt nur noch fünf Cockpits frei: je ein Platz bei Mercedes, Red Bull und AlphaTauri und beide Sitze bei Haas. Allerdings haben wir ein Überangebot an Fahrern. Unter anderem sind noch Lewis Hamilton, Sergio Perez, Nico Hülkenberg, Alexander Albon, Daniil Kwjat, Romain Grosjean und Kevin Magnussen ohne Vertrag für 2021.

Dazu kommen Formel-2-Piloten wie Mick Schumacher, Callum Ilott, Yuki Tsunoda oder Nikita Masepin, die ebenfalls auf einen Aufstieg in die Königsklasse hoffen. Macht also fünf freie Cockpits bei mindestens doppelt so vielen Piloten, die noch einen Platz für 2021 suchen. Logisch, dass da viele am Ende mit leeren Händen dastehen werden. Die Alfa-Romeo-Entscheidung hat die Situation für die betroffenen Fahrer noch einmal verschärft.


Fotostrecke: Formel 1 2021: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel


11:15 Uhr

Cockpit in Gefahr? Ocon drückt Russell die Daumen

Bleiben wir gleich einmal bei unserem Blick auf 2021. Offiziell hat Williams George Russell bereits vor Monaten für das kommende Jahr bestätigt. Doch zuletzt gab es Gerüchte, dass der Brite trotzdem noch durch Sergio Perez ersetzt werden könnte. Esteban Ocon drückt Russell die Daumen, dass das nicht passieren wird. "Ich hoffe wirklich, dass George in der Formel 1 bleiben kann", so Ocon.

Der Franzose weiß, wie es sich anfühlt, sein Cockpit zu verlieren. 2019 stand er ohne Drive da, weil er bei Racing Point durch Lance Stroll ersetzt wurde. Er verbrachte ein Jahr auf der Ersatzbank, ehe er mit Renault zurückkehrte. Russell mache einen "exzellenten Job bei Williams", so Ocon. Daher sei es nicht fair, wenn er seinen Platz 2021 räumen müsste. "Aber so ist die Formel 1. Manchmal kann sie grausam sein", weiß der Franzose.


11:24 Uhr

Diese Plätze sind noch frei

Hier einmal die Übersicht, welche Plätze für 2021 offiziell bereits vergeben sind:

Mercedes: Valtteri Bottas, ??
Ferrari: Charles Leclerc, Carlos Sainz
Red Bull: Max Verstappen, ??
McLaren: Lando Norris, Daniel Ricciardo
Alpine: Fernando Alonso, Esteban Ocon
AlphaTauri: Pierre Gasly, ??
Aston Martin: Sebastian Vettel, Lance Stroll
Alfa Romeo: Kimi Räikkönen, Antonio Giovinazzi
Haas: ??, ??
Williams: George Russell, Nicholas Latifi

Da man davon ausgehen kann, dass Hamilton bei Mercedes weitermachen wird, ist das zweite Red-Bull-Cockpit aktuell natürlich der begehrteste Platz. Dort will man mit Albon weitermachen, hält sich aber aktuell alle Optionen offen. Bei AlphaTauri gilt Formel-2-Pilot Tsunoda laut Helmut Marko als gesetzt. Die einzige Chance für Mick Schumacher ist jetzt noch Haas. Da scheint es aber ganz gut auszusehen. Wir bleiben natürlich dran!


11:33 Uhr

Was erwartet uns heute?

Das Programm sieht heute etwas anders als üblich aus. An die XXL-Pressekonferenz mit allen 20 Fahrern am Medientag haben wir uns ja bereits gewöhnt. Heute gibt es aber quasi die XXXL-PK, weil neben den Fahrern auch noch die jeweiligen Teamchefs dabei sind. Los geht es deswegen bereits um 13:00 Uhr. An der Reihenfolge ändert sich allerdings nichts. Den Anfang machen die Williams-Jungs, danach arbeiten wir uns Team für Team bis zu Weltmeister Mercedes nach vorne. Die wichtigsten Aussagen gibt es wie immer hier im Ticker.


11:42 Uhr

Heute vor 32 Jahren ...

... wurde Ayrton Senna zum ersten Mal Formel-1-Weltmeister. Der Brasilianer gewann den Großen Preis von Japan 1988 vor seinem McLaren-Teamkollegen Alain Prost und sicherte sich damit ein Rennen vor Schluss den Titel. Zwar lag Senna vor dem Finale in Australien nur drei Zähler vor dem Franzosen. Wegen der damaligen Regelung der Streichresultate war er an der Spitze der WM aber nicht mehr abzufangen. Es war der erste von insgesamt drei WM-Titeln für Senna.


Fotostrecke: Ayrton Senna: Die Karriere einer Legende


11:54 Uhr

Track-Limits auch in Imola ein Thema

Die Formel 1 fährt in Imola auf einer sogenannten "Old-School-Strecke". Allerdings wurde auch das Autodromo Enzo e Dino Ferrari in den vergangenen Jahren renoviert, seit die Formel 1 in der Saison 2006 zuletzt dort gefahren ist. Unter anderem sind seitdem neue asphaltierte Auslaufzonen dazugekommen. Deswegen sind leider auch an diesem Wochenende die Track-Limits wieder ein Thema. Überwacht werden sie in den Kurven 9 und 15.


12:03 Uhr

Ferrari gegen "Engine-Freeze"

Überraschend kommt das nicht. Gegenüber 'La Gazzetta dello Sport' hat Ferrari-CEO Louis Camilleri nun auch noch einmal ganz offiziell erklärt: "Wir sind dagegen, die Power-Units einzufrieren, weil es gegen den Geist der Formel 1 geht." Schlechte Nachrichten für Red Bull. Dort hofft man auf einen "Engine-Freeze" nach 2021, um 2022 weiterhin die Honda-Motoren einsetzen zu können. Die Japaner ziehen sich nach der Saison 2021 aus der Königsklasse zurück. Noch ist offen, wie es danach für Red Bull weitergeht.


12:14 Uhr

Russell an der Strecke

Über die Teilnahme von George Russell an diesem Wochenende gab es kurze Zweifel. Diese können wir aber gleich vom Tisch wischen, der Brite ist heute ganz normal an der Strecke, wie unter anderem dieses Bild beweist. Bei ihm scheint also alles in Ordnung zu sein.

George Russell Williams Williams F1 ~George Russell (Williams) ~

12:24 Uhr

Eine Runde in Imola

In diesem Video wollen wir dir einmal eine Runde in Imola zeigen. Auch am Streckenverlauf hat sich nämlich seit 2006 ein bisschen geändert. So gibt es die letzte Schikane vor Start/Ziel nicht mehr, der Abschnitt wird jetzt mit Vollgas gefahren. Dort befindet sich an diesem Wochenende übrigens auch die einzige DRS-Zone. Die Überholhilfe gab es 2006 ja noch gar nicht.


Onboard: Eine Runde in Imola

Ferrari-Fahrer Marc Gene im F2007 aus der Formel-1-Saison 2007 und mit der Cockpitperspektive für eine fliegende Runde in Imola Weitere Formel-1-Videos


12:35 Uhr

Gehaltserhöhung für Gasly

Der Franzose wird auch 2021 für AlphaTauri fahren. Helmut Marko verrät in dem Zusammenhang gegenüber 'auto motor und sport': "Gasly ist ein essentieller Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Wir können AlphaTauri nicht schwächen, gerade jetzt, wo viele gute Fahrer auf dem Markt sind. Der Gasly hat von uns eine Gehaltserhöhung bekommen und die Zusage, dass wir Ende 2021 weiterreden." Ob er aber wirklich noch einmal eine zweite Chance bei Red Bull Racing erhalten wird?


12:45 Uhr

Alonso vor Ort

Den Herren ganz links auf dem Foto kennen wir doch! Ja, Fernando Alonso ist an diesem Wochenende wie bereits angekündigt in Imola. Er wird das Renault-Team begleiten, um sich auf sein Comeback 2021 vorzubereiten. Da wird die Formel 1 zwar (voraussichtlich) nicht mehr im Imola fahren, allerdings geht es an diesem Wochenende auch eher darum, mit den Ingenieuren zu arbeiten und sich weiter im Team einzuleben.

Renault Renault F1 ~~

13:07 Uhr

Roberts stellt klar: Williams 2021 mit Russell und Latifi

Letzte Woche sorgte Simon Roberts mit seinen Aussagen in der Pressekonferenz für Verwirrung. Offenbar hat er daraus gelernt. Denn dieses Mal stellt er gleich zu Beginn der PK unmissverständlich klar, dass Williams auch 2021 mit Russell und Latifi fahren wird. Damit sollten die ganzen Spekulationen dann eigentlich ein Ende haben.


13:15 Uhr

Roberts will Perez-Gerüchte nicht kommentieren

Damit ist also klar, dass Sergio Perez 2021 nicht zu Williams wechseln wird. Simon Roberts will sich nicht dazu äußern, ob es überhaupt Gespräche mit dem Mexikaner gegeben habe. Im Paddock gebe es immer viele Gerüchte. Er könne lediglich sagen, dass man 2021 mit den beiden Fahrern weitermachen werde. Das sei auch immer der Plan gewesen. Für Perez ist damit jetzt wohl Red Bull die letzte Chance, in der Formel 1 zu bleiben.


13:25 Uhr

Williams führt Rotation beim Personal ein

Die Formel 1 soll im kommenden Jahr 23 Rennen fahren. Das wäre der größte Kalender aller Zeiten. Simon Roberts verrät in diesem Zusammenhang, dass man bei Williams deswegen eine Rotation beim Personal einführen wird. Niemand müsse alle 23 Rennen mitmachen, so ein Plan sei zu brutal. Das gelte aber natürlich nicht für die Fahrer. Logisch. Ohnehin ist der Aufwand für die Piloten aber auch viel geringer als für viele andere Mitarbeiter im Team.


13:37 Uhr

Magnussen: Kenne die Strecke aus dem TV

Der Däne ist noch nie in Imola gefahren. Deswegen musste er die Strecke erst einmal im Simulator lernen. Wobei er in diesem Zusammenhang erklärt, dass er den Streckenverlauf sowieso gekannt habe. Schließlich sei die Formel 1 lange in Imola gefahren, deswegen habe er die Strecke sowieso auswendig gekannt. Ob es für ihn trotzdem ein Nachteil sein wird, noch nie selbst dort gefahren zu sein? Viele andere Piloten kennen Imola nämlich zumindest aus diversen Nachwuchsserien schon.

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