powered by Motorsport.com

GP Spanien

F1-Talk im Video: Warum so niedergeschlagen, Mick?

Der F1-Livetalk am Sonntag: Warum Mick Schumacher viel geknickter war als sein Chef Günther Steiner und wie Sebastian Vettel unter Wert geschlagen wurde

16:23 Uhr

Hamilton gleich dran

In der vergangenen Runde hat er Verstappen zwei Sekunden abgenommen. Er ist bereits auf weniger als fünf Sekunden dran. Dauert nicht mehr lange, dann schnappt er sich die Führung. Bottas ist derweil erwartungsgemäß zurück auf P3.


16:28 Uhr

Hamilton führt!

Kein großes Problem. Wie erwartet holt der Brite sich P1 in Kurve 1 zurück. Das Ding hat Red Bull heute an der Boxenmauer verloren. Verstappen kommt jetzt auch noch einmal rein, wo der Sieg verloren ist. Hinten bahnt sich derweil eine kleine Sensation an. Russell liegt auf P11 und jagt Alonso für den letzten Punkt!


16:32 Uhr

Untersuchung gegen Stroll

Der Kanadier liegt jetzt auf P10. Allerdings könnte er den letzten WM-Punkt noch verlieren, weil er in Kurve 2 neben der Strecke war und nicht wie vorgeschrieben auf die Strecke zurückgekommen ist. Da droht eine Strafe. Mit dem Williams-Punkt wird es nichts, Russell ist jetzt zurückgefallen. Und Verstappen fährt auf frischen Reifen die schnellste Runde.


16:33 Uhr

Schon wieder Stroll ...

Jetzt gibt's auch noch eine Verwarnung für einen späten Spurwechsel gegen Gasly. Der kommt aber trotzdem vorbei. Damit ist der letzte WM-Punkt sowieso wieder weg ...


16:37 Uhr

Feierabend!

Das war's, Hamilton schnappt sich den nächsten Sieg! P2 und schnellste Runde gehen an Verstappen, Bottas steht als Dritter auf dem Podium. Leclerc wird starker Vierter vor Perez. Wieder keine Punkte für Vettel auf P13, Mick Schumacher wird 18., fast 50 Sekunden vor seinem Teamkollegen. Hier gibt's gleich die Stimmen zum Rennen. Vorher die Übersicht:

Rennbericht

Ergebnis


Fotos: F1: Grand Prix von Spanien (Barcelona) 2021



16:44 Uhr

Verstappen: Habe es kommen sehen ...

Der Niederländer ist nicht überrascht, dass ihn Hamilton noch eingeholt hat. "Es gab nicht viel, was wir hätten tun können", erklärt er. Mercedes sei auf den Mediums einfach schneller gewesen. Das habe er schon im zweiten Stint gemerkt. Und als Hamilton dann zum zweiten Mal stoppte, "da wusste ich, dass es vorbei ist", so Verstappen. Man habe Fortschritte im Vergleich zum Vorjahr gemacht, sei aber noch nicht da, wo man sein wolle.


16:48 Uhr

Bottas: Nach dem Start war es gelaufen

Der Finne erklärt, dass sein Rennen im Prinzip schon nach dem Start entschieden war. Da fiel er zwischenzeitlich hinter Leclerc zurück und kam für viele Runden nicht am Ferrari vorbei. Anschließend war die Lücke nach vorne bereits zu groß. Die konnte er dann nicht mehr schließen. In der WM liegt er jetzt bereits 47 Punkte hinter Hamilton - also fast zwei Siege.


16:53 Uhr

Hamilton: Bester Karrierestart eingestellt

Drei Siege und ein zweiter Platz aus den ersten vier Rennen. Damit hat Hamilton seinen bislang besten Start aus der Saison 2015 eingestellt! Nimmt man den Zähler für die schnellste Runde in Imola dazu, dann ist es punktemäßig sogar Hamiltons bester Start aller Zeiten. Und dabei hieß es doch in den vergangenen Jahren häufig, dass der Saisonstart eine Schwäche des Weltmeisters sei ...


17:02 Uhr

Hamilton: Haben gut gezockt!

Der Weltmeister erklärt im Hinblick auf seinen zweiten Stopp: "Wir haben gut gezockt. [Es war] wirklich eine tolle Strategie." Man habe am ganzen Wochenende geplant, zwei Mediums für das Rennen aufzusparen. Das zahlte sich heute aus. Zur Erinnerung: Verstappen hatte nur noch einen Medium fürs Rennen.

"Auch wenn ein Einstopper [auf dem Papier] vielleicht besser aussieht, weiß ich aus der Erfahrung, dass es hier sehr, sehr schwer ist, ihn zum Funktionieren zu bringen", berichtet Hamilton.


17:07 Uhr

Horner: Mercedes war heute schneller

Der Red-Bull-Teamchef sieht es bei 'Sky' ähnlich wie Verstappen. Man habe heute nicht viel anders machen können, weil Mercedes einfach das schnellere Auto gehabt habe. Bereits vor dem zweiten Stopp habe Hamilton Verstappen dicht folgen können, ohne die Reifen zu überhitzen. Beim Boxenstopp hätten sie dann nichts zu verlieren gehabt. Und man selbst habe nichts entgegensetzen können.

Das entscheidende Manöver gibt es hier noch einmal im Video:


17:14 Uhr

Was war bei Tsunoda los?

Der Japaner war heute der einzige Ausfall des Tages. "Ich denke, es war etwas am Getriebe, nicht am Motor", verrät er. Er habe keinen Gang mehr einlegen können und noch versucht, das Auto komplett neuzustarten. "Aber nichts hat funktioniert", erklärt er. Am Ende rettete Teamkollege Gasly mit P10 noch einen Punkt für AlphaTauri. Wirklich zufrieden wird man mit der Ausbeute aber nicht sein.

Und für Tsunoda war es nach P9 bei seinem Debüt in Bahrain bereits das dritte Rennen in Folge ohne Punkte.


17:20 Uhr

Sainz: Mit P7 unter den Möglichkeiten

Auch der Spanier ist nach P7 bei seinem Heimrennen "nicht sehr zufrieden" und erklärt: "Das Auto war besser als das Ergebnis. Ich hatte den Eindruck, dass wir heute zum ersten Mal in diesem Jahr klar das schnellste Auto im Mittelfeld hatten." Umsetzen konnte das aber nur Teamkollege Leclerc mit P4. Schuld sei eine schlechte erste Runde gewesen. Da verlor Sainz wertvolle Positionen.

Das Überholen sei dann "sehr, sehr schwierig" gewesen, weshalb es am Ende eben nur P7 wurde. Mit einer besseren ersten Runde wäre seiner Meinung nach deutlich mehr drin gewesen.


17:26 Uhr

Marko: Warum ein zweiter Stopp keine Option war

Zur Erinnerung: Anders als Hamilton hatte Verstappen keinen zweiten Satz Mediums mehr fürs Rennen. Helmut Marko erklärt bei 'Sky': "Wir hatten noch einen Satz neue weiche Reifen. Wir hatten überlegt, ob wir das riskieren. Wir wären aber hinter Bottas zurückgefallen. Und Bottas zu überholen, das hätte uns sicher wieder einiges an Zeit gekostet. Dann wäre ja auch noch Hamilton zu überholen gewesen."

Deswegen sei ein zweiter Stopp letztendlich keine Option gewesen, weshalb man versuchte, mit einem Stopp durchzukommen. Letztendlich lautet auch sein Fazit: "Im Renntrimm war Mercedes einfach zu schnell."


17:33 Uhr

Auch wenn es umgekehrt gewesen wäre, ...

... hätte Verstappen das Rennen laut eigener Aussage nicht gewinnen können. Man sei heute einfach langsamer als Mercedes gewesen. Er glaubt daher nicht, dass er in der Lage gewesen wäre, eine ähnliche Aufholjagd wie Hamilton hinzulegen, wenn die Rollen bei der Strategie vertauscht gewesen wären. Unterm Strich gibt es also wohl nichts, was Red Bull heute aus eigener Kraft den Sieg gebracht hätte.


17:39 Uhr

Wolff: Nicht sauer auf Bottas

Der Finne wollte Hamilton im letzten Stint nicht direkt vorbeilassen, obwohl er auf einer anderen Strategie unterwegs war. Das kostete etwas Zeit. In seiner Medienrunde, die gerade läuft, gibt sich Wolff aber ganz entspannt. "Wenn wir das Rennen dadurch verloren hätte, dann wäre ich kritischer", gesteht er. Doch letztendlich habe man das Ergebnis geholt, das man sich erhofft habe.

Man werde die Sache "freundschaftlich" noch einmal besprechen.


17:45 Uhr

Was war beim ersten Verstappen-Stopp los?

Der dauerte gut vier Sekunden. Untypisch für Red Bull. Im 'ORF' erklärt Helmut Marko: "Max ist unaufgefordert hereingekommen. Dafür haben unsere Leute sensationell reagiert. [...] Das war ein Missverständnis. Der Renningenieur hatte gesagt: nächste Runde. [Verstappen] meinte diese [Runde], hat das irgendwie missverstanden." Marko lobt: "Das war eine Sensationsleistung. Weil er kam im letzten Moment rein."

Schadensbegrenzung also. Am Ende war der Stopp aber sowieso nicht rennentscheidend.