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GP Frankreich

F1-Talk am Quali-Tag im Video: Ist Mercedes jetzt nur noch Nummer 2?

Was am Quali-Tag in Frankreich los war: +++ Max Verstappen auf der Poleposition in Frankreich +++ "Low-Downforce" am Red Bull: Für Mercedes keine Option +++

14:25 Uhr

F1-Talk: Die Quali-Analyse auf YouTube!

Heute haben wir unseren Livestream auf unserem YouTube-Kanal von Formel1.de nach der Fußball-Europameisterschaft ausgerichtet. Christian Nimmervoll und Kevin Scheuren haben daher in der Halbzeit-Pause des Deutschland-Spiels LIVE den Qualifying-Tag besprochen. Unter anderem haben sie aufgeklärt, was es mit dem Heckflügel-Trick bei Red Bull auf sich hat, oder auch was Mick Schumacher heute nach seinem Crash gesagt hat.

Die Themen am Samstag:
- Red Bull mit Heckflügel-Trick auf Pole
- Mercedes: Wirklich nur noch Nummer 2?
- "Best of the Rest": Ferrari zurück in der Realität
- Vettel: Da war mehr drin!
- Schumacher erstmals in Q2

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Verstappen auf Pole: Mercedes nur noch Nummer 2?

Auch wenn Hamilton nach dem Quali in Le Castellet zufrieden war: Eigentlich wirft das Ergebnis für ihn und Mercedes unangenehme Fragen auf ... Weitere Formel-1-Videos

23:02 Uhr

Gute Nacht!

Das war's für heute! Maria Reyer verabschiedet sich für heute mit der Pole-Runde von Max Verstappen in voller Länge. Vielen Dank fürs Mitlesen. Ich würde mich freuen, wenn Du auch morgen wieder mit dabei bist!

Nicht vergessen: Am Sonntag wird in Le Castellet der Grand Prix von Frankreich um exakt 15 Uhr gestartet. Wir werden natürlich live berichten. Wenn Du Dich jetzt fragst, wo Du das Rennen im TV live ansehen kannst - hier geht's zu unserem Guide!


22:58 Uhr

Russell: Längstes Fahrermeeting seit langer Zeit

Als GPDA-Direktor hat Russell heute außerdem noch vom Fahrermeeting mit Pirelli-Chef Mario Isola berichtet. Es sei "definitiv ein konstruktives Gespräch" gewesen, stimmte der Briten seinen Fahrerkollegen (siehe weiter unten) zu. Es sei gut gewesen, eine Erklärung für die Reifenschäden in Baku direkt von Isola und der FIA zu hören, um die Gründe dafür besser verstehen zu können.

Alle Fahrer hatten die Chance, ihre Meinung zu dem Thema zu äußern. Gleichzeitig hatte Pirelli die Chance, direkt aufzuklären und auf Kritik zu reagieren. Daher hat das Briefing diesmal sehr lange am Freitagabend gedauert. "Das war definitiv das längste GPDA-Meeting, an dem ich jemals teilgenommen habe", merkte Russell an.


22:51 Uhr

Russell: "Ich dachte, ich wäre draußen" in Q1

Am Ende von Q1 gab es nach der roten Flagge durch den Crash von Mick Schumacher ein paar Leidtragende, die deshalb ihre Runden nicht mehr verbessern und ins Q2 einziehen konnten. Auch George Russell dachte schon, dass sein Q2-Lauf in diesem Jahr nun vorbei sein würde - wie man am Boxenfunk hören konnte.

"Ich dachte, ich wäre draußen, da ich so viel Verkehr auf meiner ersten Push-Runde hatte und eine halbe Sekunde in den letzten zwei Kurven auf Nicholas verloren habe. Aber beide Runden waren sehr stark." Auf seiner zweiten Q1-Runde, die er abbrechen musste, sei er sieben Zehntel vorne gewesen.


22:37 Uhr

Ocon: "Nicht mein bestes Qualifying"

Esteban Ocon kam mit der guten Nachricht seiner Vertragsverlängerung zum Heimrennen in Le Castellet. Doch den Schwung konnte er im Qualifying nicht ganz mitnehmen. "Das war nicht mein bestes Qualifying", gestand er heute Abend. Er schaffte es knapp nicht ins Q3, eine Zehntelsekunde fehlte am Ende.

Auf dem Medium-Reifen habe er mehr Schwierigkeiten mit der Balance des Autos gehabt. "Die Pace hat nicht gereicht." Zumindest hat er für morgen freie Reifenwahl am Start. Sein Ziel am Sonntag? "P8 oder P7 wäre ideal."


22:32 Uhr

Alonso: Trainingsergebnis nicht "repräsentativ"

Wie lief es heute bei Alpine? Fernando Alonso belegte Rang neun, Esteban Ocon Platz elf. Zum vierten Mal konnte der Routinier ins Q3 einziehen. "Das war das Maximum, ehrlich gesagt. Die achte Position ist drei oder vier Zehntel weit weg." Wie kam es, dass das ehemalige Renault-Team in den Trainings so viel weiter vorne stand?

"Ich würde die Performance in den Freien Trainings nicht als repräsentativ erachten", erklärte er. Womöglich ist das Team gestern mit weniger Sprit unterwegs gewesen als die Konkurrenz. Was rechnet er sich für das Heimrennen seiner Mannschaft aus? "An Sonntagen bin ich normalerweise stärker." Alonso liebäugelt wieder mit einem Top-6-Ergebnis.


22:23 Uhr

Masepin: Aktuell gibt es "nicht viele Gentlemen" in der F1

Bevor wir uns eben noch anhören, wie es Alpine beim Qualifying vor Heimpublikum ergangen ist, möchte ich kurz ein anderes Thema einwerfen. Nikita Masepin wurde heute nämlich noch einmal auf das "Gentlemen's Agreement" unter den Fahrern angesprochen. Das besagt, dass die Piloten sich vor einer schnellen Runde im Qualifying nicht mehr überholen sollen.

Der Russe wurde dafür kritisiert, dass er diesen Kodex in Bahrain gebrochen habe. Darauf angesprochen, ob es noch einmal eine Diskussion darüber gegeben habe, entgegnete er heute: "Ich denke nicht, dass es aktuell viele Gentlemen in der Formel 1 gibt." Die ganze Geschichte kannst Du hier nachlesen!


22:01 Uhr

Ricciardo: "... dann sollte ich aufhören!"

Daniel Ricciardo hat natürlich nicht nur über das Fahrermeeting heute gesprochen, sondern auch über seine Leistung im siebten Qualifying mit McLaren. Sein Fazit: "An dem Tag, an dem ich mit dem zehnten Platz zufrieden bin, sollte ich vielleicht mit dem Racing aufhören!", scherzte er. Dennoch sprach er im Nachgang von einem "guten Wochenende" ohne große Probleme.

Nach recht großen Rückstanden auf Teamkollegen Norris in den vergangenen Qualifyings, konnte er nun wieder recht nahe heranfahren - auf 0,130 Sekunden. Diese eine Zehntelsekunde wäre heute wohl noch drin gewesen, viel mehr aber nicht, so Ricciardo.

Insgesamt fühle er sich "wohler" im Auto als zuvor. "Am Ende dieser drei [Rennwochenenden] sollte ich das Auto wohl schon mein Zuhause nennen können und sehr vertraut sein damit."


21:53 Uhr

Sainz: Pirelli "tut mir ein wenig leid"

Die meisten Fahrer wurden heute in ihren Medienrunden auch auf das Fahrerbriefing gestern Abend angesprochen. Denn Pirelli-Boss Mario Isola war zu Gast und hat mit den Piloten über die Reifenschäden in Baku diskutiert. Viele wollten allerdings nicht verraten, was genau im Meeting gesagt wurde.

Daniel Ricciardo hat nur bestätigt, dass alle "großen Fragen" vom Reifenhersteller beantwortet wurden. Er habe das Treffen "definitiv" mit einem besseren Gefühl verlassen. "Vor dem Treffen gab es ein paar Unklarheiten", gab der Australier heute zu. "Ich will ehrlich sein, ich verstehe die Reifen und die Technologie dahinter nicht, aber ich habe Erleichterung verspürt nach unserem Gespräch gestern."

Auch Carlos Sainz stimmte zu: "Das war sehr produktiv. Ehrlich gesagt tut mir Pirelli ein wenig leid." Denn: Immer wieder werden die aktuellen Reifen mit jenen Gummis aus der Vergangenheit verglichen, etwa mit Bridgestone oder Michelin. "Wir sind aber schneller als vor zehn oder 15 Jahren, die Autos sind gleichzeitig um 150 Kilogramm schwerer - das zeigt, welche Last die Reifen aushalten müssen."

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