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Ecclestone will "Alimente" seiner Ex-Frau verheimlichen

Sein Prozess gegen die britischen Steuerbehörden nimmt Fahrt auf: Will Bernie Ecclestone verhindern, dass seine Bambino-Verwicklungen ans Licht kommen?

(Motorsport-Total.com) - Über seine Ex-Frau Slavica spricht Bernie Ecclestone ungern in der Öffentlichkeit, über die Modalitäten der Scheidung von dem früheren Armani-Fotomodell noch weniger: Wie 'Bloomberg' am Mittwoch berichtet, sollen die Anwälte des Formel-1-Bosses derzeit versuchen, ihre jährlichen Zahlungen an ihren Ex-Mann unter Verschluss zu halten, wenn es in London zum Rechtsstreit mit dem britischen Fiskus (HMRC) kommt. Die Behörden wollen das Geld des Familienunternehmens Bambino.

Bernie und Slavica Ecclestone

Bernie Ecclestone und Slavica: Keine Ehe- aber weiterhin Geschäftspartner?

Ecclestone, der die Firma als Projekt Slavicas und seiner beiden Töchter hinstellt, streitet sich seit Jahren den Behörden darüber, inwiefern er dessen Einnahmen versteuern muss. Seine Anwälte argumentieren, dass die eine vor einem Familiengericht geschlossene Geheimhaltungsvereinbarung Gültigkeit besäße. "Das hat zum Ziel, öffentlichen Zugang zu Gerichtsdokumenten zu beschränken. Bei diesem Verfahren geht es um zwei Personen, was größerem öffentlichen Interesse nicht im Weg stehen sollte", kontert die Gegenseite.

HMRC fordert eine Milliarde Pfund (umgerechnet rund 1,4 Milliarden Euro) von Ecclestone, weil er seit seinem Münchener Bestechungsprozess in dem Verdacht steht, Gelder vorbeigeschleust haben. Schließlich wurde im Zuge der Verhandlung vor dem Oberlandesgericht bekannt, dass der 85-Jährige jedes Jahr circa 72 Millionen Euro von seiner Ex-Frau erhält. Der Grund ist offenbar Bambino. Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt.

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