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Christian Horner: Verstappen hat Norris mit Kartbahn-Trick alt aussehen lassen

Max Verstappen eilt in der Formel 1 von Sieg zu Sieg, in Spielberg legte er laut Teamchef Christian Horner den Grundstein mit einem Kartbahn-Trick am Start

(Motorsport-Total.com) - Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat seinen Nummer-eins-Fahrer Max Verstappen nach dessen nächster Machtdemonstration beim Österreich-Grand-Prix der Formel 1 in den höchsten Tönen gelobt. "Max ist ein tadelloses Rennen gefahren. Er hat kein einziges Rad falsch eingeschlagen. Er hat jede Runde geführt, ist die schnellste Runde gefahren. Es war wirklich ein sauberes Rennen von ihm", sagt Horner bei 'Sky'.

Titel-Bild zur News: Lando Norris (McLaren) und Max Verstappen (Red Bull) am Start zum Österreich-Grand-Prix der Formel 1

Den Grundstein für den Sieg legte Max Verstappen am Start Zoom

Der Schlüssel zum Sieg sei der Start gewesen, um sich gegen Lando Norris im McLaren zu verteidigen. "Er wusste, dass Lando auf den Geraden blitzschnell ist. Man sieht, wie er sich bewegt, als sie auf Kurve 3 zugefahren sind, um den Windschatten zu brechen. Das war ein alter Kartbahn-Trick. Es war wichtig, Lando hinter uns zu halten, denn der McLaren war sehr schnell", so Horner.

Während Verstappen auch den Restart nach der Safety-Car-Phase für sich entschied, verlor Teamkollege Sergio Perez bei seinem heftig diskutierten Angriff auf Norris einige Plätze. Dass Norris nach dem Vorfall in Kurve 4 eine Strafe bekam, stieß vielen Fans und Experten sauer auf. Und auch für Horner war die Aktion nicht regelwidrig, obwohl sein Fahrer einige Plätze verlor.

Horner: Kein Problem mit Norris' Aktion

"Ich hatte kein großes Problem mit der Aktion von Lando. Es war Racing, es war hartes Racing, es war Rad-an-Rad", meint Horner. Durch die Strafe hätten sich die Rennkommissare dann keine Wahl gelassen, als es zu den Strafen gegen Perez nach dessen Zweikämpfen mit Charles Leclerc kam.

Für Horner sind die Strafen kein gutes Zeichen. "Das ist Rennsport. Andernfalls gibt es Fahrer, die sich einfach von der Strecke werfen und eine Strafe fordern. Es ist also ein bisschen enttäuschend. Für mich ist das harter Rennsport", sagt er.


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Während Red Bull sich mit drei Siegen in den drei Rennen des Tripleheaders in beiden WM-Wertungen zunächst abgesetzt hat, wartet nun in Silverstone eine Paradestrecke von Mercedes.

Horner erwartet "mächtiges" Mercedes-Team in Silverstone

Auch Horner geht davon aus, dass das Imperium in England zurückschlagen will. "Mercedes war in den vergangenen sieben Jahren in Silverstone so stark, sie werden dort mächtig sein", blickt er voraus: "Die britischen Fans, die Lewis anfeuern werden, sorgen bei ihm für extra Benzin im Tank. "

Auch das in Silverstone erstmals ausgetragene Sprintqualifying werde für eine "andere Dynamik" sorgen. Doch das Selbstbewusstsein bei Red Bull ist nach der jüngsten Erfolgsserie groß. "Wenn wir dieses Momentum nach Silverstone mitnehmen können, dann gibt es nichts, wovor wir uns fürchten müssen", stellt Horner klar.

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