Der Argentinier selbst erklärt: "Ich bin Flavio und dem gesamten Team sehr dankbar für ihr Vertrauen in mich, das Team in Zukunft voranzubringen. Seit meinem Debüt in der Formel 1 war mir klar, dass es unter den gegebenen Umständen eine große Herausforderung sein würde, meinen Platz in diesem Sport zu behaupten."
"Es war ein langer und schwieriger Weg, und ich bin sehr stolz darauf, 2026 wieder für dieses Team fahren zu dürfen, an der Seite von Pierre, der ein großartiger Teamkollege ist und von dem ich zweifellos weiterhin viel lernen kann."
"Dass so viele Fans mich und das Team auf dieser Reise begleiten, ist der Grund, warum wir Rennen fahren, und nächstes Jahr, wenn es in der Formel 1 einen Neustart gibt, können wir hoffentlich jedem Einzelnen, der uns anfeuert, einen Grund zum Lächeln und Feiern geben", so Colapinto.
GP Brasilien
Brasilien-Freitag in der Analyse: Norris auf Pole, Untersuchung gegen Hamilton
Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Lando Norris holt die Pole für den Sprint +++ Verwarnung für Lewis Hamilton +++ Alpine bestätigt Colapinto für 2026 +++
Colapinto: Bin Flavio und Alpine dankbar
Briatore: Colapinto kann "Top-Fahrer" werden
Flavio Briatore begründet den neuen Vertrag für Colapinto so: "Ich habe Francos Fortschritte während seiner gesamten Zeit in der Formel 1 verfolgt und war immer davon überzeugt, dass er die richtigen Eigenschaften und das Potenzial hat, um ein Top-Fahrer zu werden, der mit dem Team wachsen kann."
"Unsere Entscheidung, auch 2026 zusammenzuarbeiten, ist ein klares Zeichen für unser Engagement und unsere starke Unterstützung für Franco bei seiner Entwicklung als Rennfahrer", so Briatore.
"Mit Pierre und Franco haben wir eine gute Mischung aus Erfahrung, Geschwindigkeit und Talent, die das Team vorantreiben und unseren Fans hoffentlich in der nächsten Saison Grund zum Jubeln und Anfeuern geben wird", erklärt der Italiener.
Alpine: Colapinto für 2026 bestätigt
Breaking News aus Brasilien: Alpine hat soeben Franco Colapinto für die Formel-1-Saison 2026 bestätigt. Obwohl der Argentinier in diesem Jahr bislang noch keinen WM-Punkt gesammelt hat, wird er auch in der kommenden Saison an der Seite von Pierre Gasly fahren.
Damit sind jetzt lediglich noch drei der 22 Cockpits für das kommende Jahr unbesetzt: Die beiden Plätze bei den Racing Bulls und das zweite Red-Bull-Cockpit neben Max Verstappen.
Alles Gute!
Glückwünsche gehen raus an Zak Brown. Der McLaren-Boss feiert heute seinen 54. Geburtstag. Der US-Amerikaner steht seit 2018 an der Spitze von McLaren, und unter seiner Führung holte das Team aus Woking im vergangenen Jahr den ersten Titel in der Konstrukteurs-WM seit 26 Jahren.
In dieser Saison könnte McLaren zum ersten mal seit Lewis Hamilton vor 17 Jahren auch wieder den Fahrer-Weltmeister in der Formel 1 stellen.
Keine Updates
Das sieht man auch nicht so oft: An diesem Wochenende in Brasilien gibt es bei allen zehn Teams kein einziges Upgrade. Die FIA hat eben die offizielle Liste mit allen neuen Teilen veröffentlicht - und diese ist tatsächlich komplett leer.
Eine Sensation ist das natürlich nicht, weil die Teams bereits seit einiger Zeit nur noch Kleinigkeiten mit zu den Rennen bringen. Dass es kein einziges neues Teil im ganzen Feld gibt, das kommt aber nicht so oft vor.
Kommt der Regen?
Das Wetter kann in Brasilien immer eine Rolle spielen. Aktuell ist es in Interlagos noch trocken, aber am Nachmittag könnte es regnen - also theoretisch pünktlich zum Sprint-Qualifying, das um 15:30 Uhr Ortszeit beginnt.
Auch für Samstag und Sonntag kann Regen nicht ausgeschlossen werden. Mehr dazu in unserer großen Wettervorhersage.
Russell: 2026 ungewöhnliche Überholmanöver
Der Mercedes-Pilot prophezeit, dass der neue Override-Modus 2026 für ganz neue Überholmanöver in der Formel 1 sorgen wird. "Ich denke, dass es nächstes Jahr mehr Überholmanöver geben wird", kündigt er an.
Diesen würden "aber eher an ungewöhnlichen Stellen" stattfinden, "an denen wir bisher noch nie Überholmanöver gesehen haben." Durch den neuen Modus würden Überholmanöver möglich sein, die es aktuell nicht gibt.
"Wir haben in der Vergangenheit gesagt, dass wir reine DRS-Überholmanöver nicht gerne sehen", erinnert Russell und erklärt: "Ich denke, dass die Regeln 2026 für besseres Racing sorgen werden."
Hoffen wir mal, dass er recht hat.
Hamilton: Kubica hätte Weltmeister werden können
An diesem Wochenende fährt nicht nur die Formel 1. Parallel dazu findet in Bahrain das Saisonfinale der Langstrecken-WM (WEC) statt, und dort könnte Robert Kubica mit Ferrari noch Weltmeister werden.
Auf die Frage, ob Kubica ohne seinen Unfall auch das Zeug zum Formel-1-Champion gehabt habe, antwortet Lewis Hamilton: "Er hätte definitiv Weltmeister werden können. Er war einer der besten Fahrer, die wir hier in der Formel 1 gesehen haben."
"Er war ein phänomenaler Fahrer. Es ist erstaunlich, welchen Weg er zurückgelegt hat, sogar mit seiner Verletzung wieder in die Formel 1 zurückzukehren. Aber Talent setzt sich immer wieder durch. Ich freue mich für ihn", so Hamilton.
Vor dem WEC-Finale in Bahrain liegt Kubica mit seinen Teamkollegen auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung.
Heute vor 32 Jahren ...
... holte Ayrton Senna beim Saisonfinale 1993 in Adelaide seinen 41. Formel-1-Sieg. Was damals noch niemand ahnte: Sein letztes Rennen für McLaren sollte gleichzeitig sein letzter Grand-Prix-Sieg überhaupt sein.
Mehr dazu in dieser Fotostrecke:
Medientag verpasst?
Kein Problem! Schaut euch vor den heutigen Sessions einfach noch unsere große Analyse im Re-Live an. Unseren nächsten Livestream zum Sprint-Qualifying gibt es wegen der Zeitverschiebung dann morgen um 10:00 Uhr MEZ auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.
Experte: Verstappen würde WM im McLaren wohl anführen
Wäre Max Verstappen in der Weltmeisterschaft auch in diesem Jahr ganz vorne, wenn er in einem McLaren sitzen würde? Experte Anthony Davidson geht zumindest davon aus. Das hat der ehemalige Formel-1-Pilot bei Sky verraten.
"Es ist nie so einfach, wie es auf dem Papier aussieht", sagt er zwar und betont: "Ich weiß nicht, ob Verstappen in einem McLaren gut zurechtkommen würde. Vielleicht würde er das Bremsverhalten des Autos genauso hassen wie Lewis bei Ferrari."
Allerdings sei Verstappen "ein sehr anpassungsfähiger Fahrer", erinnert er und betont: "Wir haben gesehen, wie er in verschiedenen Kategorien Rennen gefahren ist und erfolgreich war."
Er erklärt daher: "Wenn ich mich nur darauf stütze, wer dieses Jahr die meisten Fehler gemacht hat, würde ich bezweifeln, dass Lando in der Meisterschaft zwischen den beiden vorne liegen würde."
"Aber der Abstand wäre vielleicht nicht so groß, wie man denken könnte", so Davidson. Heißt: Verstappen würde die WM in einem McLaren wohl anführen, aber es könnte ähnlich eng wie zwischen Norris und Piastri aktuell zugehen.
Guten Morgen
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers. Etwas später als sonst melden wir uns an dieser Stelle bei euch, denn in Sao Paulo bricht dieser Freitag gerade erst an.
Auf dem Plan in Brasilien stehen heute das erste und einzige Training ab 15:30 Uhr MEZ und als zweite Session des Tages bereits das Qualifying zum morgigen Sprint. Start ist hier um 19:30 Uhr MEZ.
Hier im Ticker liefern wir euch also bis in den späten europäischen Abend hinein die wichtigsten Infos, Stimmen und Bilder direkt aus dem Fahrerlager in Interlagos.
Ruben Zimmermann begleitet euch an dieser Stelle durch den Tag und bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, X, Instagram und YouTube.
Hier gibt es unseren gestrigen Liveticker noch einmal zum Nachlesen.
