Welche Ferrari-Fahrer neben Lewis Hamilton in einer kompletten Formel-1-Saison in keinem Grand Prix einen Platz unter den Top 3 belegt haben
2025: Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton gewinnt zwar das Sprintrennen in China, bleibt in seinem ersten Jahr als Ferrari-Fahrer jedoch ohne Grand-Prix-Podium.
Hamilton ist damit aber nicht der erste Ferrari-Fahrer, der eine komplette Saison lang nicht unter die Top 3 fährt in einem Grand Prix - das ist vor ihm auch schon anderen passiert ...
2014: Im ersten Jahr mit dem Turbo-Hybrid-Reglement tut sich Ferrari schwer gegen die Mercedes-Übermacht. Zwar schafft es Fernando Alonso zwei Mal auf das Podium, aber ...
... Kimi Räikkönen kommt nur auf einen vierten Platz in Belgien - und verfehlt in der WM-Gesamtwertung als Zwölfter sogar die Top 10. Besser wird es 2015: Dann steht Räikkönen wieder auf dem Podest.
2011: In einem von Red Bull bestimmten Jahr setzt bei Ferrari vor allem Fernando Alonso Akzente, indem er einen Sieg und mehrere Podestplätze erzielt. Sein Teamkollege ...
... Felipe Massa dagegen verfehlt das Podium: Sechs fünfte Plätze sind für ihn das höchste der Gefühle. Massa kehrt erst 2012 zurück auf das Formel-1-Treppchen.
1981: Ferrari fährt mit dem Modell 126 auf den meisten Strecken hinterher. Gilles Villeneuve setzt aber zwei Glanzlichter in Monaco und in Spanien. Das zweite Auto aber ...
... sieht mit Didier Pironi (links im Bild) nie das Ziel auf einem Top-3-Rang. Mehr als Platz vier in Monaco schafft Pironi nicht. Das bedeutet am Ende WM-Position 13. Aber: 1982 gewinnt er zwei Rennen und ist bis zu seinem schweren Unfall WM-Favorit für Ferrari.
1980: Ein Jahr nach dem WM-Titelgewinn von Jody Scheckter ist Ferrari ein Schatten seiner selbst.
WM-Titelverteidiger Scheckter schafft im ganzen Jahr nur einen fünften Platz und schließt die Saison auf Platz 19 ab. Danach beendet er seine Formel-1-Laufbahn.
Sein Ferrari-Teamkollege Gilles Villeneuve kommt im gleichen Jahr ebenfalls nicht über fünfte Plätze hinaus. Er punktet immerhin viermal, ist aber ebenfalls weit weg vom Podium.
1960: Wolfgang Graf Berghe von Trips fährt im Ferrari eine eigentlich ordentliche Saison und punktet regelmäßig. Einzig der Sprung unter die Top 3 bleibt ihm verwehrt, weil er mehrmals Fünfter und einmal Vierter wird. Ein Jahr später ...
... aber schwingt sich von Trips (links im Bild) zum Ferrari-Titelkandidaten auf: Er gewinnt in Zandvoort und in Aintree, wird außerdem Zweiter in Spa und am Nürburgring. Dann folgt ein tragischer Unfall in Monza, den von Trips nicht überlebt - er wird WM-Zweiter hinter Ferrari-Kollege Phil Hill (rechts).
Welche Ferrari-Fahrer neben Lewis Hamilton in einer kompletten Formel-1-Saison in keinem Grand Prix einen Platz unter den Top 3 belegt haben