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Extreme E Dakar 2021: Strecke für den Ozean-X-Prix am Lac Rose vorgestellt

Auf 6,3 Kilometern am Strand des Atlantik entlang: Die Extreme E hat die Strecke für das zweite Saisonrennen vorgestellt, die deutlich kurvenreicher als beim Auftakt ist

(Motorsport-Total.com) - Am Donnerstag haben die Organisatoren der Extreme E den endgültigen Streckenverlauf für den Kurs des Ozean-X-Prix, der an diesem Wochenende (29 und 30. Mai) am Lac Rose in der Nähe der senegalesischen Hauptstadt Dakar als zweites Saisonrennen der Elektro-SUV-Rennserie ausgetragen wird.

Streckenskizze für den Ozean-X-Prix der Extreme E 2021

Streckenskizze für den Ozean-X-Prix der Extreme E 2021 Zoom

Wie schon beim Saisonauftakt in Saudi-Arabien wird im Senegal auf Sand gefahren. Aufgrund der Beschaffenheit der Oberfläche unmittelbar an der Küste des Atlantischen Ozeans und der Tatsache, dass dort auf bestehenden Straßen gefahren wird, sind Probleme durch aufgewirbelten Staub wie in Al-Ula nicht zu erwarten.

Die Strecke ist insgesamt 6,3 Kilometer lang und gliedert sich im Wesentlichen in zwei Abschnitte: Eine lange Gerade unmittelbar am Strand und einen kurvenreichen, technisch anspruchsvollen Abschnitt.

Dieser wurde von den Streckenplanern rund um Timo Scheider kurzfristig noch angepasst, um die fahrerische Herausforderung zu erhöhen und mehr Überholmöglichkeiten zu schaffen. In diesem Abschnitt entlang des Lac Rose, der viele Jahre lang Zielpunkt der Rallye Dakar war, wird auch der neu eingeführte "Super-Sektor" eingerichtet. Das Team, welches in diesem Abschnitt im Laufe des Rennwochenende die schnellste Zeit fährt, gewinnt fünf zusätzliche Punkte in der Meisterschaft.


Das 2. Rennen der Extreme E findet im Senegal statt. Welche Tücken die Rennstrecke birgt und was ihr erwarten könnt, erklärt euch Racing-Experte Timo Scheider.

Insgesamt weist die direkt am Meer gelegene Strecke geringere Höhenunterschiede als der Kurs in Saudi-Arabien auf, dafür gibt es aber mehrere kurze Anstiege und Abfahrten über die Dünen. "Nachdem Saudi-Arabien, ein ziemlich schneller Kurs war, hatten wir hier das Ziel, ein technischeres Layout mit mehr Überholmöglichkeiten und mittelschnellen bis langsamen Bereichen zu schaffen. Das ist uns gelungen", stellt Scheider fest.

"Wir haben einige knifflige Bereiche, in denen man seine Geschwindigkeit gut managen muss. Und wir haben immer noch Bereiche, auf die man aufpassen muss, denn wenn man dort zu schnell ist, kann man sein Auto beschädigen, sich drehen oder sogar überschlagen", so Scheider weiter.

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