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Zehntes DTM-Rennen: Nicht zwingend notwendig

In der DTM-Saison 2015 gibt es zwar nur neun Veranstaltungen, aber 18 Rennen - Für die Hersteller ist eine Ausweitung des Kalenders deshalb nicht zwingend notwendig

(Motorsport-Total.com) - Audi, BMW und Mercedes sind offen dafür, den DTM-Kalender wieder auf zehn Rennen pro Jahr auszuweiten. Allerdings sind sie nicht überzeugt, ob es machbar oder wichtig wäre. Die Tourenwagenserie verkürzte für 2015 auf der einen Seite den Terminplan auf neun Rennwochenenden. Auf der anderen Seite wurden zwei Läufe pro Veranstaltung eingeführt, wodurch es in Summe 18 Rennen pro Saison gibt.

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Für die Hersteller ist ein zehntes DTM-Rennen möglich, aber nicht notwendig Zoom

Hans Werner Aufrecht, der Vorsitzende der ITR, hat sich dafür ausgesprochen, dass er 2016 wieder "liebend gerne zehn Rennwochenenden" sehen würde. Die Serie hat mit potenziellen Austragungsorten in Europa gesprochen, inklusive den ehemaligen WTCC-Strecken Porto (Portugal) und Jarama (Spanien). Es ist aber nicht zu ernsthaften Verhandlungen gekommen. Trotzdem ist ein zehntes Rennwochenende nicht kategorisch ausgeschlossen.

"Es ist wie immer eine Frage der Kosten und ob man gute Orte finden kann", meint Mercedes-Teamchef Ulrich Fritz. "Prinzipiell denke ich, dass neun Veranstaltungen mit 18 Rennen eine gute Zahl für uns ist. Ich denke, wir können damit leben." BMW-Motorsportchef Jens Marquardt teilt diese Meinung. Außerdem fügt er hinzu, dass er mit der Balance zwischen sechs Deutschlandrennen und drei Auslandsgastspielen zufrieden ist.

"Für mich geht es nicht darum, einen weiteren Austragungsort hinzuzufügen", so Marquardt. "Es geht darum, den Wert der Serie zu erhöhen. Egal, ob das mit neun Veranstaltungen oder einer kleinen Umgestaltung ist. Unter dem Strich muss es vom finanziellen Standpunkt und welche Bemühungen man hineinsteckt ausbalanciert sein. Aus dieser Sicht geht es darum, das Gesamtprodukt auszubalancieren."


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Für Audi-DTM-Leiter Dieter Gass muss man auch das technische Reglement im Auge behalten. Vor allem geht es um die Laufleistung der eingefrorenen Motoren. "Wir müssen uns das sehr sorgfältig ansehen", meint Gass über eine zehnte Veranstaltung. "Ich denke, wir, die Fahrer und die Fans würden auch 15 Rennwochenenden lieben. Man muss auf der einen Seite aber ein Budget dafür haben."

"Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass das Motorenreglement eingefroren ist. Außerdem ist die Anzahl der erlaubten Motoren pro Saison limitiert. Mit einem zehnten Rennwochenende könnten wir mit den momentan erlaubten Motoren Probleme bekommen, die Laufleistung abzudecken", denkt Gass an einen weiteren Kostenfaktor. "Deshalb müssen wir das sehr sorgfältig entscheiden, wenn wir uns das ansehen."

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