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DTM vor Nennstart für Saison 2026: Welche Teams bringen sich in Stellung?
In einer Woche startet die Einschreibung für die Saison 2026: Welche Teams in den Startlöchern stehen, wie sie planen und welchen Verlust die DTM verkraften muss
(Motorsport-Total.com) - Die DTM hat die Einschreibung für die DTM-Saison 2026 verkündet. Diese ist in zwei Phasen unterteilt: Frühbucher können ihre Autos vom 8. Dezember 2025 - das ist der kommende Montag - bis zum 31. Januar 2026 zu günstigeren Konditionen einschreiben. Danach folgt bis zum offiziellen Nennschluss am 28. Februar die normale Einschreibung.
© Markus Toppmöller
Wie sieht das Feld aus, mit dem die DTM in die Saison 2026 gehen wird? Zoom
Wie man aus Teamkreisen hört, geht der ADAC auch 2026 von einem ordentlichen Starterfeld aus - die Rede ist von "rund 24 Fahrzeugen". Wer die Kandidaten sind? Das haben wir in einer neuen Fotostrecke mit zahlreichen Infos über die Planung aller uns bekannten potenziellen Teams für die kommende Saison zusammengefasst.
24 Fahrzeuge - wie in der Saison 2025 - klingt nach Einschätzung von Motorsport-Total.com derzeit eher hochgegriffen, mehr als 20 sollten es aber auf jeden Fall werden. Die DTM muss jedoch aller Voraussicht nach auf vier absolute Toppiloten verzichten, denn bei Champion Ayhancan Güven, Rene Rast, Jack Aitken und Jordan Pepper stehen die Zeichen auf Abschied.
2026 in der DTM maximal 28 Boliden zugelassen
Wie 2026 die Konditionen für die Einschreibung aussehen? In der Frühbucher-Phase müssen die Teams pro Fahrzeug 109.000 Euro plus 19 Prozent Umsatzsteuer berappen. Das ist um 11.000 Euro mehr als noch 2025. Ab dem 1. Februar sind ohne Vergünstigung pro Fahrzeug 139.000 Euro plus 19 Prozent Umsatzsteuer fällig.
Im Preis sind neben dem verpflichtenden offiziellen Testtag, der bereits im Vorjahr Teil der Gebühr war und 2026 am 14. April in Spielberg stattfindet, wie jetzt endgültig feststeht, auch erstmals drei DTM-Testtage enthalten. Sie werden dieses Jahr vom ADAC selbst veranstaltet.
Trotz der Teuerung von 11.000 Euro in der Frühbucher-Phase ist der Preis vergleichbar mit dem Vorjahr. Denn bei privaten Anbietern kostete ein Testtag pro Auto in der Regel 4.500 Euro. Die drei zentral organisierten Testtage sind im Schnitt also günstiger. Die Teams müssen sie jedoch auch dann bezahlen, wenn sie nicht daran teilnehmen, da sie im Preis bereits enthalten sind.
Der ADAC hat für die kommende Saison eine Obergrenze für das Starterfeld festgelegt und will nicht mehr als 28 Fahrzeuge zulassen. Die Teams müssen bei der Einschreibung neben dem Fahrzeugmodell auch die Fahrer nennen. Erst wenn das Geld überwiesen ist, gilt die Nennung als final. Dann gilt das Prinzip "first come first serve" - also wer zuerst kommt, malt zuerst.
Welche Teams der ADAC in der DTM sehen will
Welche Kriterien der ADAC für die Nennung in der DTM festgelegt hat? Man wolle ein konkurrenzfähiges, vielfältiges und ausgeglichenes Starterfeld mit Profifahrern und -teams auf die Beine stellen. Diese sollen "im Idealfall aus dem Umfeld des früheren ADAC GT Masters oder der DTM kommen und mehr als ein Auto in der DTM einschrieben".
Das bedeutet, dass man auch Teams mit einem oder mehreren Autos akzeptieren würde, auch wenn das für die Boxenverteilung aus Platzgründen nicht ideal ist, da sich zwei Autos eine Boxenstopp-Station teilen. Man wolle eine möglichst große Markenvielfalt erreichen und habe ein Interesse daran, dass Teams auch in den anderen vier ADAC-Serien auf der DTM-Plattform am Start sind.
Aus diesem Grund gibt es dafür auch bessere Konditionen: Wenn ein Team ein drittes Auto auf der DTM-Plattform einschreibt, erhält das Team für dieses Fahrzeug zehn Prozent Ermäßigung. Das geht bis zu 25 Prozent ab dem sechsten Boliden. Serien, die dafür infrage kommen, sind die DTM, das ADAC GT Masters, die GT4 Germany und der neue BMW-M2-Cup.

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