BMW-Nachwuchsprogramm: Welche drei Fahrer 2026 gefördert werden

Die BMW-M-Racing-Academy geht in ihr zweites Jahr: Welche drei Fahrer sich aus zwölf Talenten durchgesetzt haben und welcher 17-jährige Deutsche dabei ist

(Motorsport-Total.com) - Die BMW-M-Racing-Academy geht 2026 in die zweite Runde: Das Kundensport-Förderprogramm der Münchner, das vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde und bei dem ursprünglich Ex-DTM-Champion Bruno Spengler als Leiter vorgesehen war, gibt nun drei neuen Kandidaten die Chance, sich durch besondere Einblicke in die Arbeit bei BMW M Motorsport zu etablieren.

Titel-Bild zur News: Jens Klingmann

Die BMW-Werksfahrer Jens Klingmann und Robby Foley agieren als Mentoren Zoom

Dabei handelt es sich um Fahrer von drei Kontinenten: den 17-jährigen Deutschen Thomas Rackl, den 23-jährigen US-Amerikaner Josh Green und den 20-jährigen Australier Ryder Quinn.

Als Mentoren stehen ihnen die BMW-Werksfahrer Jens Klingmann, Max Hesse und Robby Foley zur Verfügung, die das Programm begleiten.

Zwölf Talente im Auswahlverfahren in München

Nach dem Abschluss der "Class of 2025", die aus dem Türken Berkay Bresler, der Spanierin Nerea Marti, dem US-Amerikaner Matt Million und dem Deutschen Niels Tröger besteht, fand Ende Oktober die Sichtung für die Saison 2026 mit zwölf Talenten statt, die kommende Saison den BMW M4 GT4 fahren wollen.

Sie mussten sich in München in einem Auswahlverfahren zahlreichen Herausforderungen stellen, darunter Fahrercontests, Mental- und Fitnesstests, einer Esports-Challenge am Rennsimulator und Fahrer- und Medieninterviews.

Diese drei Piloten von drei Kontinenten setzten sich durch

Aber wer sind die drei Fahrer, die sich nun durchgesetzt haben? Der Deutsche Rackl fuhr bereits in den vergangenen zwei Jahren für das ME-Team in der ADAC GT4 Germany und kam 2025 auf Platz sieben in der Gesamtwertung. 2023 wurde er deutscher Kart-Vizemeister.

Thomas Rackl

Der Deutsche Thomas Rackl ist einer von drei Piloten, die 2026 gefördert werden Zoom

Der US-Amerikaner Green wurde 2024 in der GT4 America Meister der Pro-Am-Klasse, der Australier wurde in der GT4 Australia Vierter in der Pro-Am-Gesamtwertung.

"Unsere 'Class of 2026' hat nun ein Jahr lang die einmalige Chance, Einblicke in die Arbeit von BMW M Motorsport zu bekommen, die sie in ihrer eigenen Rennfahrer-Karriere deutlich nach vorn bringen können", ist Björn Lellmann, der bei BMW den Kundensport-Bereich leitet, überzeugt.

Das genau Programm der "Class of 2026" wird laut BMW zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

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