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Fernando Alonso über Dakar-Test: Große Dünen "ein wenig beängstigend"

Bei seinem Dakar-Test mit Toyota in Namibia wird Fernando Alonso erstmals mit den Herausforderungen der Wüste konfrontiert: Respekt vor hohen Dünen

(Motorsport-Total.com) - Mit einem viertägigen Test in Namibia bereitet sich Fernando Alonso in dieser Woche auf einen möglichen Start bei der Rallye Dakar 2020 vor. Und im Gegensatz zu einem ersten Test im März, wo Alonso den Toyota Hilux unter kontrollierten Bedingungen gefahren war, wird der Spanier nun mit den Verhältnissen mitten in der Wüste konfrontiert.

Fernando Alonso

Fernando Alonso muss sich erst an das Fahren in der Wüste gewöhnen Zoom

So zählte zum Testgelände auch eine mehr als 380 Meter hohe Düne, die dem zweimaligen Formel-1-Weltmeister an seine Grenzen brachte. "Zum ersten Mal diese großen Dünen hier in Namibia hochzufahren, war eine sehr interessante Erfahrung", so Alonso gegenüber 'Motorsport-Total.com'

"Im ersten Moment war es ein wenig beängstigend, ich hatte eine Menge Respekt. Denn man braucht eine mehr oder weniger ausgefeilte Technik, die mir noch fehlt", so der Spanier weiter. Doch mit Hilfe seiner beiden Instruktoren Giniel de Villiers und Marc Coma - ihres Zeichens frühere Dakar-Sieger - tastete sich der Spanier langsam an das für ihn ungewohnte Terrain heran.

"Danke ans Team, meinen Teamkollegen Giniel und alle anderen. Wir wollen so schnell wie möglich Fortschritte machen. Hoffentlich habe ich von Versuch zu Versuch weniger Angst", sagt Alonso, der noch bis einschließlich zum morgigen Freitag im südlichen Afrika testen wird.

Auch die Navigation im Gelände steht in Namibia auf Alonsos Testprogramm, doch auch hierbei entschieden sich der Spanier und Toyota für einen langsamen Aufbau. "Bislang waren es sehr kontrollierte Tests, bei denen ich einer gut markierten Karte gefolgt bin. Das Team hat eine Menge Erfahrung und weiß, was wir machen sollten", so Alonso.

"Ich muss erst gehen lernen, bevor ich laufen kann. Aber ich mache Fortschritte und gewinne Vertrauen, bis jetzt ist alles gut", zeigt sich der Spanier zuversichtlich. "Bisher habe ich ein gutes Gefühl."

Als weitern Schritt in Vorbereitung auf einen möglichen Dakar-Start Anfang 2020 in Saudi-Arabien wird Alonso am 13. und 14. September außerhalb der Wertung an einer Marathon-Rallye in Südafrika teilnehmen.

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