Elektrischer Ford Transit schlägt Mustang GTD auf dem Nürburgring
Der Ford SuperVan 4.2, ein vollelektrischer Prototyp für die Rennstrecke, fuhr auf dem Nürburgring eine Zeit von 6:48 Minuten und schlug damit den Mustang GTD
(Motorsport-Total.com/Motor1) - Ford hat auf der Nürburgring-Nordschleife eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt - allerdings nicht mit dem Mustang GTD. Stattdessen raste das Unternehmen mit seinem einmaligen "SuperVan", einem rein elektrischen, ausschließlich für die Rennstrecke gebauten Demonstrator, der lose auf dem Transit basiert, zu einer Rekordzeit.
© Motor1.com Deutschland
The Stig Ford SuperVan Zoom
In den Händen von Romain Dumas stoppte die Uhr bei 6:48 Minuten - ganze vier Sekunden schneller als der Mustang und damit auf Augenhöhe mit den schnellsten Fahrzeugen, die jemals über die legendäre Rennstrecke gejagt sind. Ganz fair ist der Vergleich mit Straßenfahrzeugen allerdings nicht: Der SuperVan 4.2 war auf reinen Rennslicks unterwegs.
Trotzdem - nur mal zum Vergleich. Mit 6:48,42 Minuten ist der Ford schneller als die Corvette ZR1X, der aktuelle Porsche 911 GT3 RS und der Lamborghini Aventador SVJ, ein ehemaliger Rekordhalter. Selbst die Mercedes-AMG GT Black Series, die ebenfalls einst den Rekord hielt, war nur um einen Wimpernschlag schneller - gerade einmal eine halbe Sekunde. Das komplette Onboard-Video der Runde gibt es unten zu sehen.
Ford ließ sich zu diesem Rekordversuch von einem inzwischen legendären "Top Gear"-Beitrag inspirieren, in dem die unvergessene Sabine Schmitz zeigen wollte, wie schnell sich ein einfacher Transit um den Ring bewegen lässt. "Seit der Erstausstrahlung 2005 war es für einige von uns ein Traum, einen Ford Transit am Limit über die Nordschleife zu jagen", erklärt Michael Norton, Programmleiter für F1- und Demonstrationsfahrzeuge bei Ford.
"Erst jetzt hatten wir das richtige Auto, den richtigen Fahrer und die perfekten Bedingungen, um herauszufinden, was möglich ist", so Norton.
Der SuperVan 4.2 zeigt, wie extrem ein Transit sein kann. Trotz eines Gewichts von über zwei Tonnen liefert die Viermotoren-Konfiguration unfassbare 2.000 PS. Zusammen mit cleverer Aerodynamik reichte das bereits 2023 zu einem Klassensieg beim Pikes-Peak-Bergrennen - und nun zu einer Sternstunde am Nürburgring.
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Und Ford hat noch mehr vor. "Wir ruhen uns nie aus. Es kommt noch einiges, nicht zuletzt mit dem F-150 Lightning SuperTruck, der am selben Tag ebenfalls am Ring war", verrät Norton. "Doch heute feiern wir diesen Erfolg - und erinnern gleichzeitig an Sabine Schmitz und ihren besonderen Platz in dieser Geschichte."
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