Mehr...

Fotostrecke: Hybrid mal anders: 5 Autos mit 2 Verbrennungsmotoren

Unser ersters Auto mit zwei Motoren liegt lange zurück: der Alfa Romeo 16C Bimotore stammt aus dem Jahr 1935. Der "Bimotore" entstand aus einer Idee Enzo Ferraris, der mit seinem Rennstall Scuderia Ferrari seit 1933 die Einsätze der vom Stammwerk entwickelten Alfa-Romeo-Rennwagen übernommen hatte. Um der technischen Überlegenheit von Mercedes-Benz W 25 und Auto Union Typ B zumindest auf reinen Hochgeschwindigkeitskursen wie der Berliner Avus oder in Monza etwas entgegensetzen zu können, packte man zwei Motoren in die Karosserie, einen vor und einen hinter den Fahrer.  Der Gesamthubraum betrug 6,4 Liter und die Leistung erreichte 550 PS. Sie wurde mit einem einzigen Getriebe an die Hinterräder übertragen. Das Ergebnis? Ein leistungsstarkes, aber unkontrollierbares Auto, das selbst erfahrene Fahrer wie Tazio Nuvolari und Luis Chiron in Schwierigkeiten brachte. Hinzu kam ein enormer Reifenverbrauch von bis zu acht Paaren Hinterreifen pro Rennen. Wenn Sie einen 16C Bimotore sehen möchten, finden Sie im Alfa-Romeo-Museum in Arese eine Nachbildung mit zwei transparenten Motorhauben.

Foto 2/6 - mehr Fotostrecken