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  • 03.10.2010 12:06

Trotz Reifenschäden: Porsche mit Hybridauto zufrieden

Bernhard/Dumas/Rockenfeller hätten mit ihrem 911 GT3 R Hybrid in der GT2-Wertung den achten Platz belegt - Porsche mit Testeinsatz zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Einer der vielen Höhepunkte des spannenden ALMS-Saisonfinales beim Petit Le Mans war die von einem sehr großen öffentlichen Interesse begleitete Rennpremiere des Porsche 911 GT3 R Hybrid in den USA. Der Sportwagen mit seiner zukunftsweisenden Antriebstechnologie und den Le-Mans-Siegern Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller am Lenkrad demonstrierte dabei erneut seine Zuverlässigkeit, Performance und Effizienz.

Timo Bernhard

Der Hybrid-Porsche war schon außerhalb der Top 30, wurde am Ende 18. Zoom

In der Klasse GTH außer Konkurrenz am Start, bewältigte er die 1.000 Meilen auf dem schwierigen Kurs ohne technische Probleme. Nur in der ersten Stunde gab es wegen eines falschen Setups gleich zwei Reifenschäden, die das Trio weit zurückwarfen. Für die Porsche-Ingenieure brachte der Testeinsatz aber viele nützliche Erkenntnisse, um den innovativen Hybridantrieb weiter zu perfektionieren.#w1#

"Mein Einsatz mit unserem rollenden Labor war eine tolle Erfahrung für mich", sagt Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard. "Das Hybridsystem hat das ganze Rennen über perfekt funktioniert. Wir haben zwei wichtige Ziele erreicht, nämlich dieses einmalige Auto den Fans in den USA zu präsentieren und den Hybridantrieb unter Rennbedingungen weiterzuentwickeln."

Dumas ergänzt: "Ich bin glücklich, dass wir ohne technische Probleme ins Ziel gekommen sind. Mehrere Reifenschäden haben uns heute leider einige Zeit gekostet. Dennoch war es eine absolut tolle Erfahrung, denn die Fans haben uns das ganze Wochenende gefeiert wie Sieger."

Diese Begeisterung hat auch der frühere Porsche- und heutige Audi-Werksfahrer Rockenfeller genossen: "Es war toll, wieder einmal in einem Porsche zu sitzen. Ich bin von allen sehr gut aufgenommen worden und habe mich sofort wieder heimisch gefühlt. Danke an Audi und Porsche, die es mir gemeinsam ermöglicht haben, Teil dieses außergewöhnlichen Projekts zu sein."


Fotos: ALMS in Road Atlanta, Rennen


"Durch den Einsatz unseres Hybridautos haben wir wieder sehr viel gelern", zieht auch Hartmut Kristen eine positive Bilanz dieses Testeinsatzes. "Ich bin stolz darauf, dass dieses innovative System über neun Stunden völlig problemlos funktioniert hat. Aus unserer Sicht ebenso wichtig ist es, dass unsere Entwicklungsingenieure wieder jede Menge wichtiger Daten gewonnen haben."

Der 911 GT3 R Hybrid ging zwar theoretisch außer Konkurrenz an den Start, praktisch wurde er aber sehr wohl mit den anderen GT-Autos im Feld verglichen. Nach vollendeter Distanz landete das Fahrzeug an 18. Stelle der Gesamtwertung, was Platz acht in der GT2-Klasse bedeutet hätte, fünf Runden hinter der siegreichen Corvette von Gavin/Magnussen/Collard.

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