Zeitplan Donnerstag
10:10 - 10:35 Uhr Cup und Tourenwagen Trophy Freies Training
10:45 - 11:10 Uhr Cup und Tourenwagen Trophy Qualifying 1
11:50 - 12:15 Uhr Tourenwagen Legenden Rennen 1 (25 Min.)
13:00 - 15:00 Uhr 24h Nürburgring Qualifying 1
15:45 - 16:15 Uhr Cup und Tourenwagen Trophy Rennen 1 (30 Min.)
17:15 - 19:05 Uhr 24h-Classic Qualifying 1
20:00 - 20:15 Uhr 24h Nürburgring Qualifying 2 (nur SP9)
20:15 - 23:30 Uhr 24h Nürburgring Qualifying 2 (alle Autos)
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Der Überblick über das Starterfeld
So wird das Wetter
24h Nürburgring live
Liveticker 24h Nürburgring 2025: Die Chronologie des Donnerstags
Liveticker am Donnerstag von den 24h Nürburgring: +++ Rowe-BMW verpasst Top-Quali +++ HWA EVO fährt 2026 im Rennen +++ Titelverteidiger zweimal vorne +++
Alles Wichtige im Überblick
Das war der erste Tag am Nürburgring!
Damit ist Tag 1 im Kasten. Morgen geht es munter weiter mit dem Top-Qualifying. Von jetzt an wird es auch immer wärmer werden. Wir haben schon am ersten Tag reichlich Sonnenbrände gesehen.
Also, wenn ihr an den Ring kommt, denkt an die Sonnencreme! Das wird ein absolutes Sommerfest hier.
© Lüttgens/smg
Training durch
Mit dem Vanthoor-Knall ist das Nachttraining zu Ende gegangen. Zum Glück sind uns bislang größere Unfälle erspart geblieben. Lediglich das Feuer am MR-Porsche sorgte für eine Schrecksekunde, da wird sich zeigen müssen, wie viel kaputt ist. Der Scherer-Audi zeigt sich auf Michelin-Reifen mehr als konkurrenzfähig, das nehmen wir für den Moment mal mit. Die Überraschung ist, dass Rowe Racing es nicht ins Top-Qualifying geschafft hat. Damit gibt es für die Anfangsphase des Rennens bereits einen Spannungsfaktor.
Hier noch einmal die Szene des Abends: Laurens Vanthoor fährt in letzter Sekunde den Scherer-Porsche ins Top-Qualifying.
Vanthoor macht's!
Laurens Vanthoor bringt den Scherer-Phx-Porsche #16 (Niederhauser/Vanthoor/Feller) ins Top-Qualifying! 8:12.103 Minuten reichen für Platz drei. Damit ist der Prosport-Aston-Martin #37 (Palette/Böckmann/Bastian) raus. Auch der Rowe-BMW #98 (Farfus/Krohn/Marciello/van der Linde) mit Kelvin van der Linde am Steuer hat sich verbessert, aber nur auf P9 in 8:16.738 Minuten. Das reicht nicht für den Einzug.
Dicke Strafe gegen Schnitzelalm
Die Rennleitung greift dieses Jahr wirklich durch. Wegen eines Code-60-Vergehens wird der SR-Motorsport-Mercedes #11 (Heyer/Härtling/Fitje/Brück) ans Ende der ersten Startgruppe strafversetzt. Das Gleiche gilt für den McLaren Artura von Dörr Motorsport #59 aus der Klasse SP8T.
Laurens Vanthoor will's wissen
Es gibt nochmal eine absolute Bestzeit (für die Streamzuschauer: PURPLE!) von Laurens Vanthoor im Scherer-Phx-Porsche #16 (Niederhauser/Vanthoor/Feller) eingangs Nordschleife! Außerdem hat er jetzt freie Bahn. Warten wir mal ab.
Track Clear!
Das ging doch etwas schneller. Offensichtlich ist es gelungen, die #347 nach den Löscharbeiten hinter das Tor zur Steilstrecke zu ziehen. Die Strecke ist jetzt wieder komplett frei. Allerdings herrscht nach wie vor viel Verkehr. Erfahrungsgemäß kommen nach 23 Uhr Teams aus den kleineren Klassen verstärkt an die Box und es gibt eine "Happy Hour". Diesmal deutet allerdings nicht viel darauf hin.
Rowe schreibt Top-Qualifying ab!
Hans-Peter Naundorf gesteht, dass der Fokus mittlerweile ganz auf dem Rennen liegt. Aktuell dreht Raffaele Marciello seine Runden. Aufgrund der Code-60-Zone an der Hohen Acht sind derzeit keine Verbesserungen möglich.
"Mit dem ersten Tag sind wir nicht ganz zufrieden, da uns durch die verkürzte Vorbereitungszeit einige wichtige Abläufe fehlen", sagt Naunorf. "Wir hätten gerne am Top-Qualifying teilgenommen, aber aktuell tun wir uns damit ziemlich schwer. Jetzt richten wir den Fokus ganz auf das Rennen. Die Fahrer sollen sich in der Nacht noch an die Sichtverhältnisse gewöhnen, und wir müssen die Lichtanlage am Auto sauber abstimmen.“
Und wieder Code 60 - Feuer!
Rückschlag für alle, die es bei Dunkelheit nochmal wissen wollten. Im Streckenabschnitt Hohe Acht ist der Porsche 911 GT3 Cup MR von Nordique Racing #347 (Gülden/Sandtler/Hennerici) aus der SP-Pro gestrandet. Dort ist jetzt erst einmal Code 60. Da das Fahrzeug in Flammen steht, könnte das eine längere Sache werden. Wichtig: Der Fahrer ist aus dem Auto raus.
Code 60 aufgehoben
Die Code-60-Zonen sind aufgehoben! Jetzt könnte es vielleicht nochmal was geben. Allerdings muss noch ein Schleppverband die Strecke verlassen. Er befindet sich derzeit im Wippermann. Zur Erinnerung, die Top 5 ziehen das Ticket für das Top-Qualifying. 8:14.599 oder schneller müssen gefahren werden, um den Prosport-Aston-Martin #37 (Palette/Böckmann/Bastian) aus dem Top-Qualifying zu kicken.
Luca Ludwig: Schneller geht es bei uns nicht
Für den erstplatzierten Scherer-Phx-Audi #1 geht es nicht mehr schneller - meint zumindest Luca Ludwig: "Wir werden sicherlich unsere Zeit nicht mehr verbessern können. Christopher ist die Runde direkt zu Beginn bei freier Strecke gefahren. Diese Runde war einfach super. Jetzt geht es nur noch darum, uns auf die Dunkelheit einzustellen."
Sonnenuntergang
Für Romantiker ist dieses Wochenende eine Goldgrube, denn die Sonnenuntergänge zur Sommersonnenwende werden spektakulär sein. Das Zentralgestirn hat sich gerade im Nordwesten verabschiedet. Die Frage bleibt: Geht nochmal was, wenn es jetzt kühler wird? Diese Kandidaten wollen unbedingt noch das Ticket für das Top-Qualifying ziehen und müssten dafür unter die Top 5 fahren:
- Scherer-Phx-Porsche #16 (Niederhauser/Vanthoor/Feller)
- Eastalent-Audi #84 (Reicher/Klien/Siedler/Hofer)
- HRT-Ford #64 (Olsen/Maini/Stippler/J. Owega)
- Rowe-BMW #98 (Farfus/Krohn/Marciello/van der Linde)
- Konrad-Lamborghini #7 (Soufi/Paul/Elkman/Lefterov)
- Dinamic-Porsche #54 (Buus/Cairoli/Sturm/Hartog)
- Hankook-Porsche #55 (Kim/Bruins/Holzer/Cho)
- Renazzo-Lamborghini #786 (Nana/Breuer/Mutsch/"Schmidtmann")
- equipe-vitesse-Audi #50 (Heimrich/Rocco/Klasen/Ullström)
© Lüttgens/smg
Falken mit schleichendem Plattfuß
Der Falken-Porsche #44 (Boccolacci/Marschall/Heinemann/Schuring) kam vorhin in langsamer Fahrt an Start/Ziel vorbei. Der Grund dafür ist ein schleichender Plattfuß. Hier wollte man offenbar kein Risiko gehen. Tim Heinemann ist inzwischen wieder unterwegs.
Daniel Juncadella: Nürburgring ist besser als Le Mans
Daniel Juncadella gehört zu den Fahrern im Feld, die am vergangenen Wochenende beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start waren. Und beim Vergleich der beiden Langstrecken-Klassiker hat der Spanier eine eindeutige Meinung: "Ich genieße es sehr, wieder auf der Nordschleife Rennen zu fahren. Das ist meiner Meinung nach das beste Langstreckenrennen der Welt. Ich war letzte Woche in Le Mans und habe da schon gesagt, dass mein Highlight des Jahres der Nürburgring ist."
"In meiner ersten Runde habe ich es etwas langsamer angehen lassen und mir die Campingplätze, die Barbeques und die Partys angeschaut. Das ist sehr speziell, und ich bin froh, als Rennfahrer mit einem starken Fahrerteam hier im Mittelpunkt stehen zu dürfen."
Auch sportlich sind Juncadella und seine Kollegen im Abt-Lamborghini #27 auf Kurs: "Bislang läuft es gut, wir liegen auf Platz drei. Genau das, was wir brauchten für das Top-Qualifying. Wenn man hier vorne steht, macht es einem das Leben einfacher. Für mich waren es die ersten Runden an diesem Wochenende."
Black-Falcon-Porsche steckt im Reifenstapel
"Grello" springt nach vorne
Das Zeitenverbesserungen möglich sind, zeigt Kevin Estre im Manthey-EMA-Porsche #911 (Estre/Güven/Preining). Im "Grello" fährt der Franzose auf Position sechs und ist damit das bestplatzierte GT3, der schon für das Top-Qualifying qualifiziert ist.
© Gruppe C Photography
Großer Service beim Rowe-BMW
Der Rowe-BMW #98 (Farfus/Krohn/Marciello/van der Linde) steht in der Garage. Vorne ist das Auto in großen Teilen demontiert, besondere Hektik herrscht bei den Arbeiten aber nicht.
Der Stand der Dinge in Sachen Top-Qualifying
Fünf Plätze für das Top-Qualifying sind noch zu vergeben. Aktuell wären diese Teams im Einzelzeitfahren mit dabei:
- Scherer-Phx-Audi #1 (Haase/Ludwig/Winkelhock)
- Abt-Lamborghini #28 (Mapelli/Engelhart/Engstler)
- Abt-Lamborghini #27 (Pepper/Bortolotti/Juncadella)
- Walkenhorst-Aston-Martin #34 (Krognes/Pittard/Drudi/Thiim)
- Prosport-Aston-Martin #37 (Palette/Böckmann/Bastian)
Vor allem für die Prosport-Mannschaft wäre das ein echter Erfolg, während der Scherer-Phx-Porsche #16 (Niederhauser/Vanthoor/Feller) draußen wäre. Aber bis zum Ende des Trainings haben die Piloten noch die Gelegenheit, ihre Zeit zu verbessern. Allerdings war die freie Runde zu Beginn dafür die beste Gelegenheit, während nun wieder viel Verkehr herrscht.
Mapelli vorne, aber Haase kontert
Wie erwartet geht es richtig flott los. Zuerst übernimmt Marco Mapeilli im Abt-Lamborghini #28 (Mapelli/Engelhart/Engstler) die Führung, doch sofort kontert Christopher Haase und stellt den Scherer-Phx-Audi #1 (Haase/Ludwig/Winkelhock) wieder auf Position 1. 8:10.850 Minuten ist die neue Bestzeit.
Auf ins nächste Training
Um 20:00 Uhr startet das zweite Qualifying, das in die Dunkelheit hineingeht und bis 23:30 Uhr dauert. In den ersten 15 Minuten ist die Strecke ausschließlich den GT3-Fahrzeugen vorbehalten, die noch nicht für das Top-Qualifying qualifiziert sind. Bei weiterhin besten Bedingungen dürften die Piloten auf der relativ freien Strecke direkt auf Zeitenjagd gehen.
Empfindliche Strafe für Walkenhorst
Es gibt den ersten größeren "Sündenfall" der 53. Ausgabe des 24h-Rennens. Der Walkenhorst-Aston-Martin #30 (Breuer/Walkenhorst/Aust/Bollrath) muss am Samstag nach der ersten Rennrunde eine Durchfahrtsstrafe ableisten. Christian Bollrath wurde im ersten Qualifying in einer Code-60-Zone mit einer Geschwindigkeit von 90,4 km/h erwischt.
HWA EVO fährt 2026 beim 24h-Rennen
Im Rahmen des 24-Stunden-Rennens wurde der HWA EVO vorgestellt - eine moderne Neuauflage des legendären Mercedes-Benz 190E Evo II, der Anfang der 1990er-Jahre in der DTM ein Publikumsliebling war. 2026 wird man zwei seiner modernen Nachfolger beim 24-Stunden-Rennen auf auf der Rennstrecke erleben können.
Zwei der Fahrzeuge sollen in der Klasse SP-X an den Start gebracht werden. Die DTM-Legenden Roland Asch und Klaus Ludwig, die die Prototypen während der diesjährigen Demonstrationsrunden pilotierten, werden an der Erprobung und Entwicklung der Fahrzeuge auf der Nordschleife mitwirken.
Mehr Infos zum Auto findet ihr hier.
© HWA AG
Kurios! Deshalb musste der RCN-Lauf abgebrochen werden
Über den vorzeitigen Rennabbruch der RCN hatten wir bereits berichtet. Nun folgt eine offizielle Erklärung, und die liest sich durchaus kurios! Ein Teilnehmer drehte sich beim Einfahren in die Boxengasse und verkeilte sich zwischen den Leitplanken.
Da das Fahrzeug nur mit schwerem Gerät aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte und gleichzeitig die Tankrunde für die rund 140 Teilnehmer anstand, sah sich die Rennleitung gezwungen, die Leistungsprüfung zunächst zu unterbrechen.
Aufgrund des Zeitverzugs und des eng gestrickten Zeitplans entschied man sich schließlich, die Prüfung nicht wieder aufzunehmen und den vierten Saisonlauf vorzeitig zu beenden.
Es geht um eine historische Meisterschaft!
Rund um die 24h Classics entsteht eine Meisterschaft mit offiziellem DMSB-Prädikat für historische Fahrzeuge. Das ganze heißt Deutsche Historische Langstrecken-Meisterschaft (DHLM) für Fahrzeuge bis 1994 nach aktuellem Youngtimer-Reglement. Allerdings hält man sich offen, die Baujahre noch nach oben zu weiter zu öffnen.
© smg/Stritzke
Fahrer-PK durch
Etwas Weltbewegendes gab es von Luca Stolz und Frank Stippler nicht mehr. Jetzt geht es um die neue Meisterschaft.
Kevin Estre: Fährt sich bei Hitze schon anders
Interessant: Kevin Estre zufolge hat die höhere Streckentemperatur in diesem Jahr schon einen Einfluss auf die Fahrdynamik. "Es fährt sich ein wenig anders", gibt er zu. Er kommt frisch aus Le Mans, wo er Teil des überragenden Porsche war, dem einzigen Fahrzeug, das es mit Ferrari aufnehmen konnte. Dafür wirkt er sehr frisch. "Wenn eine Sache hier nicht läuft, kann man nicht gewinnen", sagt er.
Pressekonferenz geht los
Erstmal werden sich die Fahrer äußern. Erstmal ghet es mit den Fahrern los, wir sehen hier Kevin Estre und Luca Stolz. Falls sie etwas Weltbewegendes sagen, werden wir es euch wissen lassen. Ansonsten harren wir der Dinge mit der neuen Meisterschaft. Wir vermuten etwas mit BMW.
Größere Reparatur beim Scherer-Porsche
Der Porsche aus dem Scherer-Phx-Team muss eine größere Operation über sich ergehen lassen. Neben den Antriebswellen wurde auch der Motor beschädigt. Dank der Wartungsfreundlichkeit der heutigen GT3-Boliden will man aber am Nachttraining teilnehmen.
Teamchef Ron Moser erklärt: "Wir hatten ein Problem mit der Antriebswelle, die hat es leider zerrissen. Wir wissen nur nicht genau, warum. Es ist auch ein kleiner Schaden am Motor aufgetreten, deshalb mussten wir den Motor rausnehmen, um das zu beheben. Es kommen jetzt neue Antriebswellen rein, und dann sind wir aussortiert und können heute Abend wieder angreifen."
Zeittraining 1 durch
Das war der Auftakt in der "Grünen Hölle", zum Glück bis auf das Feuer ohne allzu dramatische Vorfälle. Keine Verbesserungen mehr hinten heraus, damit bleibt der Scherer-Audi auf Platz 1. Viel sollte man in diese Zeiten natürlich noch nicht reinlesen, denn bis auf den Audi hat niemand eine wirklich konkurrenzfähige Zeit hingelegt. Jetzt heißt es: Autos bereit machen für das Nachttraining ab 20 Uhr.
Das heißt aber nicht, dass jetzt Pause ist. Während auf der Strecke die Cup & Tourenwagen Trophy und dann die 24h Classics fahren werden, sind wir hier im Media Center auf zwei Pressekonferenzen gespannt, die ab 15:45 Uhr losgehen werden. Dabei geht es um eine neue Meisterschaft, außerdem hat Mercedes-AMG eine Ankündigung ab 16:15 Uhr parat.
Porsche Cayman in der Planke!
Weiteres Ungemach für den Scherer-Phx-Porsche
Der Scherer-Phx-Porsche #16 (Niederhauser/Vanthoor/Feller) steht weiterhin in der Box, am Heck des Autos wird gearbeitet. Doch das ist nicht die einzige schlechte Nachricht. Weil Partic Niederhauser in der Boxengasse zu schnell gefahren ist, wird dem Team die schnellste Rundenzeit im Qualifying gestrichen.
Zwei GT3-Autos in Problemen
Der equipe-vitesse-Audi #50 (Heimrich/Rocco/Klasen/Ullström) ist auf der Grand-Prix-Strecke ausgerollt. Und in der Anfahrt zum Schwalbenschwanz steht der HRT-Ford #65 (Fetzer/Schumacher/S. Owega/J. Owega).
