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Liveticker 24h Nürburgring 2024: Chronologie des Freitags

Liveticker am Freitag vom 24h Nürburgring: +++ RMG-BMW fährt auf die Pole +++ "Grello" in Startreihe eins +++ Scherer-Audi bringen sich in Stellung +++

Tag zwei in der Eifel

Guten Morgen aus der trüben und kühlen, aber aktuell trockenen Eifel. Die Ticker-Crew ist bereit für Tag zwei der 24h Nürburgring, an dem die erste Entscheidung fällt: Ab 17:30 Uhr fahren die Teilnehmer der Klassen SP9 und SP-X um die Poleposition und die weitern Startpositionen in Startgruppe 1. Davor findet am frühen Nachmittag noch das dritte Qualifying statt.


Der Zeitplan für den Freitag

10:00 - 12:00 Uhr: 2. Qualifying 24h-Classic - Gesamtstrecke
12:40 - 13:05 Uhr: 2. Qualifying Cup und Tourenwagen Trophy - GP-Strecke
13:30 - 14:45 Uhr: 3. Qualifying 24h Nürburgring - Gesamtstrecke
15:30 - 16:05 Uhr: 2. Rennen Tourenwagen Legenden - GP-Strecke
16:30 - 17:05 Uhr: 2. Rennen Cup und Tourenwagen Trophy - GP-Strecke
17:30 - 19:15 Uhr: Top-Qualifying 24h Nürburgring


Was am Donnerstag passiert ist

BMW-Bestzeit, Abflüge einiger GT3-Autos undBoP-Wirbel um den Frikadelli-Ferrari: Am Donnerstag war am Nürburgring schon einiges los. Wer das verpasst hat, kann sich kompakt mit unserem Trainingsbericht oder ausführlich mit der Live-Ticker-Nachlese von gestern auf den aktuellen Stand bringen.


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Zwei Teams müssen die Autos tauschen

Die zahlreichen Zwischenfälle im zweiten Qualifying am Donnerstagabend haben zwei Autos nicht überlebt. Sowohl der Mercedes-AMG GT4 #111 von Schnitzelalm, der zu Beginn des Trainings in der Fuchsröhre verunfallt war, als auch der Cup-Porsche #107 von RPM, der später mit dem Rowe-BMW #98 kollidiert war, sind so stark beschädigt, dass sie nicht repariert werden können. In beiden Fällen haben die Teams bei den Sportkommissaren beantragt, das Auto auszutauschen, was in beiden Fällen genehmigt wurde.


Die Marathon-Männer des 24h-Rennens

Während die meisten Autos beim 24h-Rennen mit drei oder vier Fahrern besetzt sind, teilt sich auf dem BMW 325i mit der Startnummer 747 aus der Serienwagen-Klasse V4 ein Fahrerduo die Arbeit am Lenkrad: Der Brite Benjamin Lyons und der Deutsche Markus Löw.

"Wir fahren hier seit Jahren und starten jetzt zum ersten Mal im eigenen Team. Ehrlich gesagt, waren wir jetzt nur zu zweit und wir haben uns gesagt, das probieren wir jetzt mal", erzählt Löw. Sollte das Duo das Rennen am Sonntag beenden, kommen beide Piloten auf eine Fahrzeit von zwölf Stunden. Das ist laut Reglement (Artikel 8.6 der Ausschreibung) erlaubt, dass eine Fahrerzahl zwischen zwei und vier vorsieht.

Besonderes Augenmerk muss das Duo aber auch die maximale Fahr- und vorgegebene Ruhezeit legen. "Wir müssen aufpassen: wenn wir mal Doppelstints fahren, können wir nicht mehr auf Einzelstints wechseln", erklärt Löw. "Dann würde es sich nicht mehr mit der Ruhezeit ausgehen."

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Der Sharky-Audi soll wieder fahren!

Wir erinnern uns an das vorherige Jahr, als der Golf GTI TCR von Sharky-Racing im zweiten Qualifying am Donnerstag abgebrannt ist (hier nochmal Nachlesen!) und das Team über Nacht ein Ersatzauto an den Start gebracht hat. Am gestrigen Donnerstag stand erneut ein Fahrzeug von Sharky-Racing in Flammen, diesmal der Audi RS3 TCR mit der Startnummer 775 (Dreiser/Löhn/Vleugels/Hundeborn). Die Mannschaft um Teamchef Frank Hess hat die ganze Nacht durchgeschraubt, die Brandschäden beseitigt und einen neuen Motor eingebaut. Zum dritten Qualifying soll der Audi tatsächlich wieder rollen! Wir werden ein Auge darauf haben…


Noch einmal 75 Minuten Qualifying

Um 13:30 Uhr schaltet die Boxenampel für das dritte und letzte Qualifying auf Grün. Teams, die nicht in den Klassen SP9 und SP-X fahren, haben noch einmal 75 Minuten Zeit, ihre Startposition zu verbessern. Für die Teilnehmer am Top-Qualifying geht es vor allem darum, die Autos heile zu lassen und letzte Abstimmungsarbeiten vor dem Einzelzeitfahren am Abend durchzuführen.


Strafenhagel im zweiten Qualifying

Noch ein Nachtrag zum zweiten Qualifying. Dort haben es etliche Fahrer mit den Signale der Sportwarte nicht so ernst genommen und sind unter gelben Flaggen oder in Code-60-Zonen zu schnell gefahren. Nicht weniger als 16 Strafen mussten die Sportkommissare aussprechen.

Den Vogel abgeschossen hat dabei Steve Brown, einer der Fahrer des "Influencer-Autos", dem BMW M4 GT4 von Black Falcon mit der Startnummer 150. In einer Code-60-Zone war der Brite satte 65 km/h zu schnell. Das hat für den Piloten drastische Folgen. Er wird von der Veranstaltung disqualifiziert und verliert sein Nordschleifen-Permit. Auch das Team wird bestraft und muss nach der ersten Rennrunde eine Stop-and-go-Strafe von 90 Sekunden absolvieren.


Schnitzelalm-GT4 fährt nicht

Der Mercedes-AMG GT4 #111 von Schnitzelalm wird im dritten Qualifying nicht fahren. Das Auto wird seit vergangener Nacht von mehr als einem halben Dutzend Mitarbeitern des Teams neu aufgebaut. Teamchef Thomas Angerer berichtet, dass es ein Kommunikationsproblem mit einem anderen Fahrer gab, der zu einem Highspeed-Crash von David Thilenius führte. Der Fahrer ist okay und das Team zuversichtlich, dass das Fahrzeug morgen am Start ist."


Rowe-BMW wieder einsatzbereit

Besser sieht es für den Rowe-BMW #98 (Marciello/Martin/Wittmann/Farfus) aus, der am Donnerstagabend ebenfalls verunfallt war. Das Fahrzeug ist wieder startklar, wozu allerdings ein Kraftakt nötig war. "Wir haben bis auf den Motor und das Chassis eigentlich alles ausgetauscht: Lenkung, Kühler, Fahrwerk, Antriebsstrang und Karosserie", berichtet Teamchef Hans-Peter Naundorf.

"Wir sind heute Nacht sogar nach St. Ingbert gefahren und haben an den Fahrzeugen in der Werkstatt noch Teile abgeschraubt, um sie hier einsetzen zu können. Um 6:30 Uhr heute morgen haben wir erstmals den Motor wieder angelassen und den Antriebsstrang gecheckt, danach ging es aber noch den ganzen Vormittag weiter."

Mit dem HRT-Mercedes #6 (Haupt/Fetzer/Aron/S. Owega) ist ein weiterer Havarist wieder einsatzbereit.

 ~Rowe-BMW~

ProSport auf P2!

Die Bedingungen sind gut, und die Zeiten werden schneller. Marek Böckmann verbessert sich mit dem ProSport-Aston-Martin #17 (Bastian/Böckmann/Sasse/Green) auf Position zwei. Kurz danach fährt Sheldon van der Linde im Rowe-BMW #99 (Frijns/D. Vanthoor/S. van der Linde/Farfus) auf Platz drei.


Schnitzelalm auf P3!

Der Schnitzelalm-Mercedes #11 (Marchewicz/Härtling/Heyer) schiebt sich wieder auf Position drei, den das Team bereits gestern zeitweilig belegte. Durchaus bemerkenswert, dass das Privatteam die werksunterstützen AMG-Teams HRT und GetSpeed deutlich in den Schatten stellt.

 ~Schnitzelalm-Mercedes~

Ausrufezeichen von Glickenhaus

Der Manthey-EMA-Porsche #911 (Vanthoor/Estre/Güven/Preining) auf P2, der Walkenhorst-Aston-Martin #34 (Krognes/Giermaziak/Pittard/Thiim) auf P5 und der GetSpeed-Mercedes #130 (Engel/Gounon/Schiller/Christodoulou) auf P2. Weitere stark besetzte Fahrzeuge verbessern ihrer Zeit deutlich.

Und auch der SCG 004c von Glickenhaus fährt in die Top 10. Nach der bisher mehr als zurückhaltenden Vorstellung des Autos in dieser Saison durchaus überraschend.


Neuer Spitzenreiter!

Jetzt zeigen auch die beiden Scherer-Audi, was in ihnen steckt. Zuerst fährt Christopher Haase mit der #15 auf Position drei, dann knackt Ricardo Feller in der #16 die bisherige Bestzeit und setzt sich mit einer Zeit von 8:16.634 Minuten an die Spitze.


Die Zeiten purzeln

Immer mehr Teams verbessern ihre Zeit, wodurch sich das Klassement laufen ändert. War der Glickenhaus vor 15 Minuten noch auf Platz sechs, rangiert das Auto aktuell nur noch auf Rang 22. Insgesamt tauchen nun immer mehr Teams vorne auf, die man auch dort erwarten kann.

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