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Volvo-Bestzeiten: Zahlt sich der Test schon aus?

Im Volvo-Lager glaubt man, dass die bisher starke Vorstellung beim Japan-Rennen der WTCC auch ein Ergebnis des kürzlich gestarteten Testprogramms ist

(Motorsport-Total.com) - Volvo ist mit zwei Bestzeiten in das Rennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) in Japan gestartet. Sowohl im ersten als auch im zweiten Freien Training von Motegi fuhr Neuzugang Nestor Girolami jeweils die Bestzeit. Vor allem im ersten Freien Training war das allerdings nicht weiter überraschend, wie man auch bei Volvo selbst weiß.

Nestor Girolami

Nestor Girolami war in Motegi zweimal der Schnellste Zoom

"Wenn man wie Nestor neu hineinkommt, bekommt man frische Reifen, was einen Teil der Performance erklärt", sagt Volvo-Motorsportchef Alexander Murdzevski Schedvin. Erfreulicher war für den Schweden daher die ebenfalls starke Vorstellung seines zweiten Fahrers Thed Björk. "Thed fuhr aber wie alle anderen mit gebrauchten Reifen und war in den Top 3", so Murdzevski Schedvin.

Im zweiten Freien Training bestätigte sich der gute Eindruck. Girolami war erneut der Schnellste, obwohl diesmal auch einige andere Fahrer zur Vorbereitung auf das Qualifying einen Versuch auf frischen Reifen unternahmen. Für Murdzevski Schedvin ist das auch ein Ergebnis des Testprogramms, welches Volvo in der vergangenen Woche in Schweden aufgenommen hatte.

"Das ist ermutigend und zeigt vielleicht, dass unser Test wie erhofft ein paar Fortschritte gebracht hat", so der Motorsportchef. "Hoffentlich können wir die Honda-Party an diesem Wochenende ein bisschen stören." Vor allem im Vergleich zum vorherigen Rennwochenende in Argentinien, als sich Volvo mit der Abstimmung verzettelt hatte und nicht konkurrenzfähig war, präsentiert sich das Team in Japan in deutlich besserer Form.


Fotos: WTCC in Motegi, Trainings & Qualifying


Murdzevski Schedvin erklärte auch, warum mit Girolami erneut ein neuer Fahrer zum Einsatz kommt, nachdem Robert Dahlgren erst vor zwei Rennwochenenden Fredrik Ekblom abgelöst hatte. "Wir haben vier verschiedene Fahrer eingesetzt, um eine große Bandbreite an Einschätzungen über die Abstimmung und das Auto zu erhalten, sagt er.

"Da wird noch nicht entschieden haben, wer im nächsten Jahr für uns fahren wird, wollen wir kein Auto für einen bestimmten Fahrer bauen, sondern eine neutrale Basis haben", erklärt Murdzevski Schedvin. "Die Arbeit geht immer weiter, und es scheint so, als hätten wir im Vergleich zu Argentinien Fortschritte gemacht. Daher freuen wir uns auf ein gutes Wochenende."

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