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Umstrittene Qualifying-Runde: Catsburg darf Pole behalten

16. Juli 2017 - 17:17 Uhr

Nicky Catsburg darf seine Pole-Position in Argentinien behalten - Die Rennkommissare kommen zum Schluss, dass er sich keinen Vorteil verschafft hat

Nick Catsburg
Nick Catsburg eroberte die zweite Pole-Position seiner WTCC-Karriere
© FIA WTCC

(Motorsport-Total.com) - Volvo-Pilot Nicky Catsburg darf seine Pole-Position für das WTCC-Hauptrennen in Termas de Rio Hondo (Argentinien) behalten. Seine Qualifying-Runde in Q3 war umstritten. Catsburg ließ sich am Ausgang der Schikane vor der Zielgeraden weit nach außen tragen und fuhr mit den rechtsseitigen Rädern durch die Wiese. Der Zielstrich befindet sich direkt am Beginn der Start-/Zielgeraden.

Im Anschluss an das Qualifying gab Catsburg zu, dass er sich dadurch einen kleinen Vorteil verschafft hat. Drei Stunden nach Q3 kamen die Rennkommissare trotzdem zu dem Schluss, dass er keinen Vorteil hatte. "Der ganze Tag lief für uns sehr gut", sagt der Niederländer am Samstagabend. "Wir waren sehr schnell und nahmen kleine Verbesserungen am Auto vor. Das hat sich im Qualifying gezeigt, obwohl es nicht einfach war."

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In Q3 hatte er schließlich um 0,184 Sekunden die Nase vor Honda-Werksfahrer Norbert Michelisz. "Meine Q3-Runde war knapp dran, was hier möglich ist. In der letzten Kurve war es natürlich spektakulär, als ich aufs Gras kam", so Catsburg. "Dadurch fand ich etwas mehr Zeit. Ich bin sehr glücklich mit der Pole-Position."

Um 19:00 Uhr Ortszeit kamen die Rennkommissare zur Entscheidung, dass Catsburgs Runde legal war. Im Statement heißt es, dass man sich alle relevanten Daten, Videos und Onboard-Aufnahmen angesehen hat. Catsburg hat sich keinen Vorteil verschafft. Das Eröffnungsrennen über elf Runden beginnt am Sonntag um 20:00 Uhr MESZ, anschließend geht das Hauptrennen ab 21:15 Uhr MESZ über 13 Runden über die Bühne.

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