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WTCC Argentinien: Neuling Guerrieri düpiert die Konkurrenz

06. August 2016 - 14:42 Uhr

Gaststarter Esteban Guerrieri fährt der Konkurrenz im ersten Freien Training der WTCC in Argentinien um die Ohren und unterbietet den Qualifying-Rekord

Esteban Guerrieri
Esteban Guerrieri nutzte den Vorteil seiner frischen Reifen
© FIA WTCC

(Motorsport-Total.com) - Esteban Guerrieri hat bei seinem ersten Auftritt in der der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Der Gaststarter dominierte am Sasmtag in seinem Campos-Chevrolet das erste Freien Training in Termas de Rio Hondo und fuhr eine überlegene Bestzeit. Guerrieri umrundete die 4,806 Kilometer lange Strecke in 1:43.557 Minuten und war damit 1,014 Sekunden schneller als Yvan Muller (Citroen) auf Rang zwei.

"Das Auto funktioniert gut, bis jetzt bin ich sehr zufrieden, wie es läuft", sagt der Argentinier, der am Samstag seine ersten schnellen Runden in einem WTCC-Auto fuhr. Dass er dennoch so deutlich vor der Konkurrenz lag, hatte allerdings seine Gründe. "Ich habe von den frischen Reifen profitiert, die ich bei dieser Veranstaltung habe", weiß Guerrieri.

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Im Gegensatz zu ihm fuhren die meisten anderen Fahrer im ersten Training auf gebrauchten Reifen, was den großen Vorsprung des Argentiniers zum größten Teil erklärt. Dennoch war seine Leistung beeindruckend, denn Guerrieri unterbot den bestehenden Qualifying-Rekord von Jose-Maria Lopez (Citroen) aus dem Jahr 2014 um gut zwei Zehntelekunden. Dennoch bleibt der der 31-Jährige mit beiden Beinen auf dem Boden. "Wir dürfen das nicht überbewerten, müssen locker bleiben und dann im zweiten Training und vor allem im Qualifying sehen, wie es läuft."

An der Spitze des Feldes zeigte sich im ersten Freien Training ein bunter Markenmix. Hinter Guerrieri und Muller fuhr Norbert Michelisz (Honda, +1,038 Sekunden) auf Rang drei, Vierter war Gabriele Tarquini (+1,229) im schnellsten Lada. Weltmeister Lopez kam auf Position fünf, Rob Huff (Honda), James Thompson (Münnich-Chevrolet), John Filippi (Campos-Chevrolet), Tiago Monteiro (Honda) und Hugo Valente (Lada) komplettierten die Top 10. Schnellster Volvo war Robert Dahlgren auf Position 14, während Teamkollege Thed Björk aufgrund von technischen Problemen nur vier Runden fahren konnte.

Zum geplanten WTCC-Debüt des uruguayischen Fahrers Mauricio Lambiris kommt es nun doch nicht. Nachdem Lambiris gestern noch als Ersatzfahrer des erkrankten Ferenc Ficza präsentiert wurde, erklärte das Team am Samstagmorgen, dass der Einsatz von zwei Autos mit dem vor Ort befindlichen Personal nicht zu stemmen sein, nachdem am Auto von Daniel Nagy der Motor gewechselt werden musste.

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