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Wiechers in Budapest mit "versöhnlichem Abschluss"

07. Mai 2012 - 00:24 Uhr

Stefano D'Aste und das Wiechers-Team kamen in Budapest nicht optimal zurecht, fuhren aber trotz allem immerhin noch einige WM-Punkte ein

Stefano D'Aste
Nicht mehr ganz taufrisch: Stefano D'Aste und sein ramponierter BMW 320 TC
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - "Es war ein sehr schwieriges Wochenende für uns", sagt Wiechers-Teammanager Dominik Greiner. Und damit übertreibt er keineswegs. Das deutsche Team mit seinem Fahrer Stefano D'Aste tat sich auf dem Hungaroring nämlich von Anfang an schwer. Zunächst wollte sich kein gutes Setup für den kurvenreichen Kurs finden lassen, später fehlte es zudem an der in der WTCC nötigen Portion Glück.

So kam es, dass D'Aste im Qualifying die Top 12 verpasste und nur als 15. in die Rennen gehen konnte. Dabei schien das Team eigentlich auf einem guten Weg zu sein: "Wir hatten im Training noch Probleme mit dem Setup, doch zur Qualifikation hatten wir sie behoben. Stefano empfand das Auto als gut, erwischte nur keine saubere Runde und brachte es nicht ganz auf den Punkt", sagt Greiner.

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"Deshalb war keine Verbesserung möglich. Der Sprung in Q2 wäre jedoch drin gewesen", meint der Teammanager von Wiechers. "So fuhren wir von Startplatz 15 aus inmitten des Feldes los. Prompt wurden wir in Mitleidenschaft gezogen. Dabei wurde die Spur verstellt und vorne links trat ein leichter Plattfuß auf. Nach einem Techtelmechtel mit James Thompson war auch der Reifen vorne rechts kaputt."

"Stefano kam also mit zwei Reifenschäden an die Box", berichtet Greiner. Damit war das erste Rennen schon einmal gelaufen. Die Crew behob die Schäden aber rasch und schickte ihren Piloten wieder hinaus, um die Funktionstüchtigkeit des BMW 320 TC zu überprüfen. Deshalb wurde D'Aste noch als 17. gewertet. Und das machte sich bezahlt: Im zweiten Rennen lief alles viel runder.

"Stefano kämpfte sich von Rang 14 schön nach vorne", sagt Greiner. "Das war toll anzuschauen. Erst setzte er Franz (Engstler; Anm. d. Red.) unter Druck und ging vorbei, dann reihte er sich hinter Muller ein. Und der spürte offenbar ebenfalls den Druck von Stefano, denn er beging einen seiner seltenen Fehler", erklärt Greiner. Muller flog kurz von der Bahn - und D'Aste nahm das Geschenk natürlich an.

"Letztendlich gab es deshalb Platz acht und ein paar WM-Punkte für Stefano und das Team", sagt Teammanager Greiner zusammenfassend. "Das war ein versöhnlicher Abschluss des Wochenendes." Viel größer war die Freude indes bei den BMW-Markenkollegen des Wiechers-Teams - und das zu recht. Greiner: "Mehdi (Bennani) und Norbert (Michelisz; Anm. d. Red.) haben starke Rennen gezeigt."

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