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Wiechers: Pech in der Slowakei, Hoffnung für Ungarn

04. Mai 2012 - 08:26 Uhr

Stefano D'Aste und das deutsche Wiechers-Team reisen nach einem schwierigen Wochenende in der Slowakei zuversichtlich weiter nach Ungarn

Stefano D'Aste
Stefano D'Aste ging im zweiten Lauf in der Slowakei leer aus
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ein guter Start in das erste Rennen, die Pole-Position für Lauf zwei: Eigentlich schienen die Weichen für ein weiteres erfolgreiches Wochenende für Stefano D'Aste und das Wiechers-Team bereits gestellt zu sein. Schwierigkeiten mit dem Setup sowie die Unachtsamkeit eines Konkurrenten sorgten jedoch dafür, dass D'Aste nur im ersten Rennen glänzen konnte. In Lauf zwei holte der Italiener keine Punkte.

Deshalb spricht D'Aste auch von einem "schwierigen Wochenende" für sich und sein Team. "Wir haben lange am Setup gearbeitet. Ein paar Veränderungen waren sehr gut, ein paar wiederum nicht." Und zu allem Überfluss musste Wiechers in der Slowakei auf die direkte Hilfe des Technischen Leiters Marco Calovolo verzichten, der zeitgleich am Nürburgring weilte und nur aus der Ferne helfen konnte.

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Trotzdem präsentierten sich Fahrer und Team zunächst in guter Form. D'Aste schlug schon beim fliegenden Start viel Kapital aus seinem zehnten Startplatz und verbesserte sich sogar auf den vierten Rang. "Rennen eins war wirklich sehr gut", meint der BMW-Fahrer, obwohl er sich noch seinem Landsmann Alberto Cerqui (ROAL) geschlagen geben musste. "Mit Rang fünf bin ich zufrieden."

Im zweiten Rennen lief es dann nach Plan für D'Aste und Wiechers, bis einer der heranstürmenden Chevrolet-Piloten das Hinterrad des BMW 320 TC erwischte und D'Aste in einen Dreher schickte. "Damit war mein Rennen gelaufen", meint der Italiener, lobt aber seine Mannschaft für deren erneut starken Auftritt in der WTCC: "Das Team hat wieder einen guten Job gemacht", findet D'Aste.

Teameigner Wolfgang Kruse zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit D'Aste und der Crew. "Stefano und unser Team harmonieren fantastisch", sagt er. Auf dem Slovakiaring habe man erneut gezeigt, dass man in der WTCC "ganz vorn" mitfahren könne. "Nur eine Unachtsamkeit eines Chevrolet-Piloten verhinderte ein erneut außergewöhnliches Ergebnis", meint Kruse. Dominik Greiner stimmt zu.

Der Teammanager von Wiechers hatte sich vom zweiten Rennen, das D'Aste letztendlich noch als 14. beendete, deutlich mehr versprochen. "Wenn man von der Pole-Position losfährt, erhofft man sich natürlich ein anderes Ergebnis. Dennoch ziehen wir nach diesem Wochenende ein positives Fazit. Platz fünf und eine Pole-Position sind sehr gut. Nun reisen wir weiter zum nächsten Rennen."

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