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Tarquini rätselt: Woher kommt die Chevrolet-Schwäche?

01. Mai 2012 - 08:24 Uhr

Chevrolet dominierte die Saison 2012 bisher recht deutlich, doch in der Slowakei waren sie plötzlich schlagbar - Gabriele Tarquini fragt sich, weshalb

Rob Huff
Gabriele Tarquini hatte im zweiten Lauf einen guten Blick auf die Chevrolets
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die WM-Titelverteidiger von Chevrolet wurden ihrer Favoritenstellung beim Saisonauftakt der WTCC völlig gerecht. Sowohl in Italien als auch in Spanien und in Marokko dominierten die drei blauen Chevrolet-Werksautos das Geschehen - auf dem Stadtkurs von Marrakesch sogar fast nach Belieben. In der Slowakei wehte jedoch ein anderer Wind. Auf einmal fuhren die großen Favoriten hinterher.

Im Qualifying schaffte weder WM-Spitzenreiter Yvan Muller noch seine beiden Stallgefährten Rob Huff und Alain Menu den Sprung unter die Top 5, was allseits großes Stirnrunzeln verursachte. Auch im Renneinsatz präsentierte sich der Chevrolet Cruze 1,6T in den Händen des Fahrertrios nicht in der gewohnten Stärke. Deshalb rätselt auch Gabriele Tarquini (Lukoil), wie das so plötzlich sein kann.

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"Ich weiß wirklich nicht, weshalb Chevrolet im Qualifying und in den Rennen so langsam war", sagt der italienische Ex-Champion. "Ich hatte sie viel stärker erwartet. So ist das aber im Motorsport. Mal läuft es so, mal läuft es so. Für mich ging alles prima vonstatten." Für Chevrolet offensichtlich nicht, denn sonst hätten Muller, Menu und Huff insgesamt bestimmt noch mehr WM-Punkte eingefahren.

Das Wochenende verlief aus der Sicht der WM-Spitzenreiter außergewöhnlich ereignisreich: Muller fing sich eine Durchfahrtsstrafe ein, Huff wurde in eine Kollision verwickelt und Menu erwischte einen Reifenschaden. Trotzdem zeigt sich Tarquini ein bisschen skeptisch: "Auf den Geraden waren sie nicht sehr schnell. Ich denke nicht, dass sie die gesamte Leistung ihres Motors ausschöpfen."

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