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Tarquini fährt an die Spitze, Lada in die Top 10

05. Mai 2012 - 12:03 Uhr

Wachablösung in der WTCC: SEAT-Fahrer Gabriele Tarquini markierte im zweiten Training eine neue absolute Bestzeit - James Thompson im Lada 9.

Gabriele Tarquini
Gabriele Tarquini bescherte SEAT die Bestzeit im zweiten Freien WTCC-Training
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Farbe Rot sorgte im zweiten Freien Training der WTCC in Budapest für viel Gesprächsstoff, denn sowohl SEAT-Pilot Gabriele Tarquini (Lukoil) als auch Lada-Fahrer James Thompson (Lada) setzten sich in der halbstündigen Einheit perfekt in Szene. Tarquini, weil er in 1:55.287 Minuten eine neue absolute Bestzeit aufstellte, und Thompson, weil er mit dem Lada Granta sogar in die Top 10 fuhr.

Der britische Rennfahrer legte erneut viele Runden zurück und platzierte sich in 1:56.705 Minuten auf dem neunten Rang unter 22 Piloten. Dabei verzeichnete Thompson einen Rückstand von lediglich 1,4 Sekunden auf Tarquini, was für den ersten Einsatz eines neuen Fahrzeugs durchaus ein ordentliches Ergebnis darstellt. Und hinzu kommt ja: Auch Thompson fährt in Budapest mit maximalem Ballast.

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Trotzdem schaffte es der Tourenwagen-Routinier für kurze Zeit sogar in die Top 5, ehe er am Schluss der Session noch einmal etwas nach hinten gereicht wurde. Vorn gab es indes viele unterschiedliche Spitzenreiter: Yvan Muller (Chevrolet) war von Darryl O'Young (Special Tuning) abgelöst worden, konterte dann jedoch, um ganz am Ende schließlich noch einmal von Tarquini unterboten zu werden.

Letzterer war dabei rund drei Zehntel schneller als Muller am Vormittag. Der aktuelle Weltmeister steigerte sich aber ebenfalls und fuhr 0,026 Sekunden hinter Tarquini als Zweiter über die Linie. Rob Huff (Chevrolet) wies als Dritter bereits einen Rückstand von 0,375 Sekunden auf, O'Young fehlten letztendlich 0,618 Sekunden auf die Spitze, während Alain Menu (Chevrolet) 0,751 Sekunden einbüßte.

Die weiteren Positionen gingen an Pepe Oriola (Tuenti), Tom Coronel (ROAL), Alex MacDowall (Bamboo), Thompson und Tiago Monteiro (Tuenti). Die beiden ungarischen Lokalmatadoren Norbert Michelisz (Zengö) und Gabor Weber (Zengö) wurden auf den Rängen zwölf und 17 abgewinkt. Franz Engstler (Engstler), der einzige Deutsche im Starterfeld der WTCC, klassierte auf dem 13. Platz.

Für Aufregung sorgte indes Stefano D'Aste (Wiechers) mit dem vielleicht spektakulärsten Dreher des zweiten Freien Trainings: Der italienische BMW-Pilot kam eingangs der Zielgeraden etwas ins Straucheln und drehte sich beim Herausbeschleunigen einmal um seine eigene Achse. D'Aste kam in Fahrtrichtung zum Stehen und fuhr weiter. Coronel fuhr indes zwischendurch mit loser Motorhaube.

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