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Monteiro & Nash: Treffen sich zwei Rennfahrer ...

04. Mai 2012 - 08:11 Uhr

Tiago Monteiro (Tuenti) und James Nash (Aon) kamen sich in der Slowakei etwas zu nahe, doch jeder hat natürlich seine eigene Version der Ereignisse

Tiago Monteiro
Monteiro konnte sein Rennen in der Slowakei nach dem Crash fortsetzen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Wenn zwei sich treffen, freut sich meist keiner. So ist das zumindest auf der Rennstrecke, wo solche Zusammenkünfte oft in Blechschäden oder gar Rennausfällen münden. Dies war auch beim Unfall zwischen Tiago Monteiro (Tuenti) und James Nash (Aon) der Fall. Der Portugiese und der Brite waren auf dem Slovakiaring schon in der Startrunde aneinander geraten, kurz darauf waren beide außen vor.

Während Monteiro mit repariertem Auto zwar noch einen Startversuch im zweiten Rennen unternahm, musste Nash nach einem Leitplanken-Kuss aufgrund der zu großen Schäden auf eine Rennteilnahme verzichten. Und natürlich hat jeder der Beteiligten eine ganz eigene Version davon, wie es eigentlich zum jeweiligen Ausscheiden kam. SEAT-Pilot und Ford-Fahrer sehen die Schuld beim jeweils anderen.

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"In der ersten Runde geht es immer eng zu. Und ich fand mich mittendrin im Geschehen wieder", sagt Nash. "Mir gelang ein ziemlich guter Start, sodass ich schon an achter Stelle lag, doch dann wurde ich vom SEAT von Tiago Monteiro berührt. Der Kontakt reichte aus, um mich ins Kiesbett zu schicken. Die Steine zerstörten die Bremsleitungen. Und das bemerkte ich beim Anbremsen der nächsten Kurve."

"Dort passierte nämlich gar nichts", berichtet der Ford-Pilot und merkt an: "Ich schlug dann recht hart in die Streckenbegrenzung ein. Im Medical Centre bescheinigte man mir dann aber, dass ich okay bin." Zu diesem Zeitpunkt nahm Monteiro gerade das zweite Rennen unter die Räder, doch die Technik seines inzwischen reparierten Autos stellte dem ehemaligen Formel-1-Fahrer ein Bein.

"Mein Auto verlor rasch an Leistung. Es gab ein Problem mit der Elektronik. Ich weiß aber nicht, ob das mit dem Unfall aus dem ersten Rennen zusammenhing", meint Monteiro. Was war aus der Sicht des WTCC-Routiniers denn überhaupt geschehen? Monteiro schildert es wie folgt: "Yvan Muller verpasste seinen Bremspunkt und zwang mich auf eine Linie, die mich einige Positionen kostete."

"In der nächsten Kurve knallte mir Nash so hart ins Auto, dass ein Teil des Hecks zerstört wurde. Ich wurde ins Kiesbett gedrückt. Das Fahrzeug war heftig beschädigt, doch mein Team leistete klasse Arbeit, um es für das zweite Rennen zu reparieren." Es nutzte nichts, denn Monteiro sah die Zielflagge nicht. Trotz der erneuten Enttäuschung blickt der Portugiese ziemlich zuversichtlich nach vorn.

"Wir hatten erstmals einen etwas besseren Motor und arbeiteten richtig gut. Das Qualifying zeigte, dass wir in beiden Rennen um die Punkte hätten kämpfen können. Leider hielten uns nicht in unserer Macht stehende Umstände davon ab. Das ist eine riesige Enttäuschung für das Team. Wenigstens können wir uns darüber freuen, dass SEAT dank Gabriele Tarquini erstmals 2012 gewonnen hat."

Auch Nash übt sich in Zweckoptimismus: "Sehr schade, dass wir die Fortschritte mit dem Ford Focus nicht zeigen konnten, als es darauf ankam. Das Beste ist jetzt, dieses Wochenende hinter uns zu lassen und nach vorn zu schauen. Zum Glück sind es nur wenige Tage bis zum nächsten Rennen in Ungarn. Ich bin fest entschlossen, Wiedergutmachung für die jüngste Enttäuschung zu betreiben."

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