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Schlag auf Schlag: Die WTCC im Reisestress

18. April 2012 - 18:12 Uhr

Vier Events in sieben Wochen: Der enge Kalender stellt die WTCC-Teams vor eine Herausforderung - "Back-to-Back" zwischen Slowakei und Ungarn

Trucks im WTCC-Fahrerlager
Die Trucks der WTCC-Teams legen 2012 in kurzer Zeit sehr viele Kilometer zurück
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Den Fahrern und Teams der WTCC stehen einige interessante Wochen ins Haus. Zwischen den WM-Veranstaltungen in Marrakesch, Bratislava, Budapest, Salzburg und Portimao liegen nämlich gerade einmal sieben Wochen. Das stellt die Rennställe - vor allem die privaten Mannschaften - vor eine sehr große Herausforderung. Die Logistik in einer Weltmeisterschaft ist schließlich nicht einfach.

Ein Beispiel gefällig? Engstler-Teammanager Kurt Treml liefert es: "Am Donnerstag erwarten wir die Lastwagen aus Marokko zurück, am Mittwoch müssen wir schon wieder los zum Slovakiaring. Nur eine Woche danach steht dann bereits Budapest auf dem Programm. Das heißt, wir werden direkt weiterreisen." Zeit für eine kleine Verschnaufpause bleibt da kaum. Und auch die Kosten sind hoch.

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Die Rennen in Marrakesch finden zwar auf dem afrikanischen Kontinent statt, werden allerdings als "Europarennen" betrachtet. Dementsprechend greifen die Veranstalter nicht so tief in die Tasche, um die Teams bei An- und Abreise zu unterstützen. All dies gilt es bei der Planung zu berücksichtigen. "Du brauchst natürlich auch mehr Ersatzteile und dergleichen", meint Treml. All dies summiert sich.

"Wir fahren aber auch in einer Weltmeisterschaft."
Kurt Treml

"Wir fahren aber auch in einer Weltmeisterschaft", betont Treml. Dadurch relativiere sich der Aufwand ein bisschen. Dennoch ordnet sich die WTCC in diesem Jahr anderen Großereignissen wie der Fußball-EM oder den Olympischen Spielen unter. Der Rennkalender trägt diesen Umständen bewusst Rechnung. Die Folge sind lange Pausen, wenn diese publikumswirksamen Wettbewerbe stattfinden.

Und dann wäre da noch der Branchengigant Formel 1, der einer Rennserie wie der WTCC nur bedingt Spielraum für eigene Termine lässt. "Du musst dir dann halt deine Nische suchen", erklärt Dominik Greiner, Teammanager bei Wiechers. "Wenn du der Formel 1 aus dem Weg gehen willst, bleiben nicht mehr viele Wochenenden übrig." Und so bestreitet die WTCC 2012 einen "Back-to-Back"-Event.

"Das ist vielleicht eine Nummer zu groß für die WTCC."
Dominik Greiner

Das heißt: Zwischen zwei Veranstaltungen - Slowakei und Ungarn - liegt nur eine Woche. "Das stellt uns vor eine Herausforderung", sagt Greiner und merkt an: "Das ist vielleicht eine Nummer zu groß für die WTCC. Wenn du keinen Unfall hast, okay. Ansonsten könnte es schwierig werden." Grundsätzlich sei der Saisonstart in Europa und später der Sprung nach Übersee aber eine sehr gute Maßnahme.

"Das war eine klasse Entscheidung der Verantwortlichen", meint Greiner und Treml pflichtet seinem Kollegen bei: "Mir gefällt der Kalender grundsätzlich ganz gut. Erst finden die europäischen Rennen statt, dann geht es nach Übersee." Deshalb muss auch das Chevrolet-Werksteam frisch planen: "Die Logistik spielt in diesem Jahr eine noch größere Rolle als bisher", bestätigt Projektchef Ron Hartvelt.

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