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Nash: "Das ist ein Fluch"

20. April 2012 - 17:42 Uhr

Ford-Pilot James Nash erklärt im Interview, was ihm sein Teamchef besser nicht mit auf den Weg geben sollte, und spricht über seine ersten WM-Punkte

James Nash
James Nash startete in Marrakesch von der Pole-Position und holte WM-Punkte
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - WTCC-Debütant James Nash erlebte in Marrakesch ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Sein Ford Focus S2000 TC erwies sich einerseits zwar als sehr schnell, andererseits wurde Nash auf dem schwierigen Stadtkurs gleich mehrfach unschuldig in Unfälle verwickelt. Während er einen Schubser im Qualifying noch unbeschadet überstand, kostete ihn ein Crash im ersten Rennen die Weiterfahrt. Im Interview mit 'Eurosport' spricht der britische Rennfahrer aber über die Wende zum Besseren.

Frage: "James, es war ein sehr interessantes Wochenende für dich. Ein Crash im ersten Rennen, dann Startplatz eins in Lauf zwei und schließlich die ersten Punkte ..."
James Nash: "Es war großartig, ganz vorn zu stehen. Das ist gut für uns, unsere Sponsoren und auch für Ford und alle anderen, die uns unterstützen. Es war toll, da mitzumischen und gegen die Leute an der Spitze zu kämpfen. Wir waren erstmals in den Top 12 unterwegs und konnten uns so einen Eindruck davon machen, wie es bei Chevrolet und BMW wirklich zugeht."

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Frage: "Nach dem Schaden aus dem ersten Rennen muss es ziemlich spannend für dich gewesen sein, denn in der Reparaturpause wusstest du noch nicht, ob du deine Pole-Position tatsächlich würdest nutzen können. Dein Auto war ziemlich beschädigt ..."
Nash: "Ja. Meine Jungs leisteten wirklich klasse Arbeit. Dank mir hatten sie einiges zu tun. Mein Teamchef Mike Earl sagte mir kurz vor dem ersten Rennen: 'Jetzt schau' einfach, dass du das Auto an einem Stück zurückbringst.' Das ist ein Fluch. Ich meinte nur, er solle das bloß nicht mehr sagen."

"Ich habe vollstes Vertrauen in die Jungs."
James Nash

"Da muss ich mir aber keine Sorgen machen. In der Reparaturpause kann ich mich auf die Jungs verlassen. Ich setze mich ins Auto und mache mein Ding. Sie kriegen es immer wieder hin. Das war schon in Monza so und jetzt auch wieder in Marrakesch. Als ich zum zweiten Rennen erneut ins Geschehen eingriff, hatte ich ein klasse Auto. Mehr kannst du nicht verlangen."

Frage: "Vor dem Rennstart hattest du nur ein paar Proberunden. Mit wie viel Vertrauen kannst du da in die erste Kurve hineinstechen?"
Nash: "Ich habe vollstes Vertrauen in die Jungs. Sie ziehen wirklich jede einzelne Schraube an und wissen, was sie tun. Ich denke nicht einmal daran, ob das Auto hält oder nicht. Es geht nur darum, wie viel Schaden der Zwischenfall hervorgerufen hat. Nein, ich vertraue meinem Team. Sie ermöglichten es mir, ganz vorn zu starten. Das haben wir gebraucht."

Die blaue Meute im Rückspiegel

Frage: "Nach dem Start hast du das Feld vier Runden lang angeführt. Danach tauchten die Chevrolets in deinem Rückspiegel auf. Was ging dir da durch den Kopf?"
Nash: "Nun, ich möchte mich nicht mit ihnen anlegen, denn sie fahren um den Titel. Uns geht es derzeit noch um das Zusammentragen von Daten. Wir wollen Erfahrungen sammeln. Jedes Mal, wenn wir auf die Strecke gehen, verbessern wir uns. Diesen Prozess müssen wir fortsetzen."

"Ich musste sie einfach nur an der richtigen Stelle ziehen lassen."
James Nash

"Sie tauchten so rasch in meinen Spiegeln auf, sodass ich sie vielleicht eine Kurve lang hätte aufhalten können, wenn ich es denn darauf angelegt hätte. Dazu bestand aber kein Bedarf. Sie zogen eh ihr Ding durch. Hätte ich sie aufgehalten, wäre der Druck nur größer geworden. Dann hätten sie mich noch schneller kassiert. Ich musste sie einfach nur an der richtigen Stelle ziehen lassen und mich dann wieder auf mich selbst konzentrieren. Ich versuchte danach, an ihnen dranzubleiben."

Frage: "Als dich dann die BMW-Fahrzeuge attackierten, hast du dich aber gut gewehrt ..."
Nash: "Da kommt es dir natürlich sehr zupass, dass links und rechts ein paar Mauern stehen. Ich spürte eine gewisse Frustration bei den anderen Piloten, tat aber einfach, was ich tun musste. Das ist halt Motorsport. Ich bin mir sicher: Sie würden sich genau so verhalten, wenn ich hinter ihnen auftauchen würde. Tom (Coronel; Anm. d. Red.) jagte mich dann in einen Fehler, fand eine Lücke und das war es dann."

Frage: "Unterm Strich kamst du auf Rang sechs ins Ziel und damit waren dir deine ersten WM-Punkte sicher. Damit bist du sicher zufrieden, oder?"
Nash: "Ich bin hochzufrieden. Es ist schön, den Jungs ein solches Ergebnis zu schenken. An diesem Wochenende mussten sie nämlich sehr hart dafür arbeiten.

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