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Die WTCC übt sich in Geduld: Marrakesch braucht Zeit

12. April 2012 - 19:01 Uhr

Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen: Fahrer und Teams der WTCC räumen Marrakesch bei der Renn-Ausrichtung eine gewisse Lernphase ein

Rickard Rydell
Ob die Kräne in Marrakesch richtig stehen, werden wir bald ganz genau sehen ...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Es ist das einzige Gastspiel einer Weltmeisterschaft in Afrika und die WTCC gastiert erst zum dritten Mal überhaupt in Marrakesch. Deshalb genießt der Austragungsort am Fuße des Atlas-Gebirges noch immer eine Art "Welpenschutz" durch die Beteiligten. Dass die Veranstaltung 2010 völlig in die Hose ging, ändert schließlich nichts daran, dass die Organisatoren in Marrakesch noch recht neu dabei sind.

Chevrolet-Fahrer Rob Huff, 2009 erster Sieger auf dem Stadtkurs von Marrakesch, bricht vor der dritten Ausgabe des Stadtrennens jedenfalls eine Lanze für die Einheimischen: "Man muss einfach verstehen, dass es bei neuen Stadtkursen für die Organisatoren sehr schwierig ist, zu raten, wo sich Zwischenfälle ereignen können und wo die Kranwagen hingesetzt werden müsse", erklärt der Brite.

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"Hoffentlich liegen sie dieses Mal richtig mit ihren Einschätzungen - und hoffentlich bleiben Unfälle aus", meint Huff. Im Fahrerlager ist man diesbezüglich aber guter Dinge, zumal in diesem Jahr einige Streckenposten aus Le Mans mithelfen werden, den Rennbetrieb zu betreuen. Und wie Ron Hartvelt, Projektmanager bei Chevrolet erläutert, hat man auch schon entsprechende Maßnahmen ergriffen.

"Das Layout der Strecke hat sich seit 2010 nicht verändert. Allerdings wurden einige Mauern etwas modifiziert, um den Streckenposten einen besseren Zugang zum Kurs zu ermöglichen, sollte es zu einem Unfall kommen", sagt Hartvelt. Ob sich diese Ansätze bezahlt machen, wird sich schon bald zeigen. Die WTCC und ihre Rahmenserien beginnen nämlich schon am Freitag mit ihren Trainings.

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