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Chevrolet: "Wir waren nicht schnell genug"

28. April 2012 - 22:40 Uhr

Die großen Favoriten abgeschlagen auf den Plätzen: Chevrolet konnte in der Qualifikation auf dem Slovakiaring überraschend rein gar nicht mithalten

Alain Menu
War Chevrolet auf dem Slovakiaring zu langsam, waren die Gegner zu schnell?
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - "Ich denke, die größte Überraschung ist, dass kein Chevrolet-Fahrer in den Top 5 liegt." Das sind die Worte von Gabriele Tarquini (Lukoil). So beschrieb der italienische Ex-Weltmeister, was ihn nach der Qualifikation in der Slowakei am meisten verwunderte. Chevrolet nicht an der Spitze des Feldes? Was war da bloß schiefgegangen? Die aktuellen WM-Führenden schieben es auf die starke Gegnerschaft.

"Die heutigen Ergebnisse zeigen, dass die WTCC ungeheuer konkurrenzfähig ist", sagt Chevrolet-Sportchef Eric Neve. "Garantien gibt es nicht. Wir müssen nun nachvollziehen, weshalb wir in Q2 nicht so konkurrenzfähig waren wie in Q1 und in den Freien Trainings. Am Sonntag wird es für uns darum gehen, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, damit wir unsere WM-Führung behaupten können."

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Letztere wird wohl kaum in Gefahr sein, obwohl das Fahrertrio von Chevrolet verhältnismäßig schlecht platziert ist. Yvan Muller, Rob Huff und Alain Menu gehen "nur" von den Positionen sechs, sieben und acht ins erste Rennen. Im zweiten WM-Lauf ist das einzige WTCC-Werksteam dafür umso besser aufgestellt, denn dann werden die Top 10 bekanntermaßen in umgekehrter Reihenfolge losgeschickt.

Aber wie kommt es eigentlich, dass die bisher so dominierende Marke auf einmal hinter die Rivalen zurückgefallen ist - und das, obwohl BMW an diesem Wochenende sogar noch mehr Gewicht an Bord hat denn je? "Wir hatten Schwierigkeiten damit, auf ein gutes Tempo zu gelangen", meint Weltmeister Muller und schickt hinterher: "Es war keine einfache Qualifikation." Es sei nicht für Chevrolet gelaufen.

"Die Strecke ist sehr technisch und angenehm zu fahren, doch die anderen können offenbar mehr Tempo aus ihren Fahrzeugen herausholen", erklärt Muller. "Über Nacht werden wir an unserem Setup arbeiten. Hoffentlich gelingt es uns, am Sonntag noch ein paar Plätze gutzumachen." Auch Huff spricht am Slovakiaring von "keinem optimalen Qualifying", zeigt sich aber "ziemlich zufrieden".

Die Rundenzeiten seien nicht so schlecht, meint Huff, kommt aber zum gleichen Schluss wie sein Teamkollege Muller: "Ein paar Zehntel wären vielleicht noch drin gewesen, aber nicht sehr viel mehr. Wir waren nicht schnell genug. Der Sonntag wird sicher sehr aufregend." Menu schließt sich an: "Auf einer so langen Strecke hast du in Q2 nur einen Versuch. Und wir waren nicht so schnell wie in Q1."

Diese Aussage ist so aber nicht korrekt, denn alle drei Chevrolet-Fahrer verbesserten sich in Q2 noch einmal und erzielten persönliche Wochenend-Bestzeiten. Der Konkurrenz gelang jedoch der größere Sprung nach vorn. Oder wie es Menu aus seiner Sicht schildert: "Mein Fahrzeug untersteuerte in der zweiten Hälfte der Runde. Weshalb das so war, müssen wir über Nacht herausfinden", erklärt er.

"Ich weiß es noch nicht. Die gute Nachricht ist allerdings, dass ich im zweiten Rennen weit vorn losfahren werde. Das möchte ich nutzen", kündigt Menu an. Vielleicht war die Taktik von Chevrolet ja auch genau darauf ausgerichtet? Wie auch immer: Für Tarquini steht selbst nach diesem seltsamen Ergebnis fest: "Die Chevrolet-Piloten sind trotzdem diejenigen, die es am Sonntag zu schlagen gilt."

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