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Chevrolet: "Alles unter Kontrolle"

21. April 2011 - 14:34 Uhr

Die WM-Spitzenreiter von Chevrolet reisen selbstbewusst und zuversichtlich nach Zolder und wollen sich dort erstmals in die Siegerlisten eintragen

Robert Huff
Rob Huff und Chevrolet wollen in Zolder wieder ganz nach vorne fahren und siegen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In den vergangenen Jahren konnte Chevrolet auf fast allen Kursen im WTCC-Kalender das oberste Siegertreppchen für sich beanspruchen, doch der Circuit Zolder bildet (noch) eine Ausnahme. Auf dem belgischen Kurs, der erst seit 2010 im Programm der Tourenwagen-WM steht, konnte Chevrolet bislang noch keinen Sieg einfahren. In diesem Jahr stehen die Chancen allerdings besser denn je.

Beim Saisonauftakt in Curitiba wurde nämlich deutlich: Die Titelverteidiger von Chevrolet sind der Konkurrenz etwas voraus. Ob dieser Vorsprung reicht, um auch in Zolder zu triumphieren, bleibt abzuwarten. Das Fahrertrio zeigt sich jedenfalls zuversichtlich. Yvan Muller schwärmt regelrecht: "Zolder ist eine dieser Rennstrecken, die eine ganz spezielle Atmosphäre haben", sagt der Franzose.

Wer kann Chevrolet in Zolder Paroli bieten?

"Ich denke, wir sollten dort gut abschneiden können. Wichtig wird auf jeden Fall sein, schon in der Qualifikation eine gute Leistung zu zeigen. Aus den ersten Reihen ins Rennen zu gehen ist in Zolder stets ein Vorteil", meint Muller. "Was man von der Konkurrenz erwarten darf, weiß ich nicht. Es wird aber interessant sein, zu sehen, welche Fortschritte unsere Rivalen seit Curitiba gemacht haben."

"Es ist schön, einmal an eine Strecke zu gelangen, ohne vorher an einem Flughafen gewesen zu sein."
Rob Huff

WM-Spitzenreiter Rob Huff stimmt zu und ergänzt: "Ich freue mich schon sehr auf den Start der Europasaison. Es ist schön, einmal an eine Strecke zu gelangen, ohne vorher an einem Flughafen gewesen zu sein. Im vergangenen Jahr lief der Cruze in Zolder recht gut, also erwarte ich, dass es 2011 genau so sein wird. Unser Auto und unser Paket sollten überall konkurrenzfähig sein."

"Das ist unsere Stärke", findet der britische Rennfahrer und merkt an: "Die Konkurrenz wird uns in Zolder aber schon einen heißen Tanz bieten. Es dürfte schwierig werden, die Dreifach-Führung in der Gesamtwertung zu behalten. Dass ich zum ersten Mal an der Spitze der Fahrerwertung liege, ist ein schönes Gefühl. Zu diesem Zeitpunkt des Jahres bedeutet das aber rein gar nichts", sagt Huff.

Die Randsteine sind besonders tückisch...

"Ich nehme dieses Wochenende einfach, wie es kommt. Ich versuche ohnehin stets, mein Bestes zu geben", erklärt der Chevrolet-Pilot. Alain Menu gibt sich ebenfalls optimistisch: "Alles ist unter Kontrolle und ich bin sehr zufrieden damit, wie der neue Cruze unterwegs ist. Mein Ziel für Zolder lautet daher, den in Curitiba begonnenen Trend fortzusetzen und erneut viele Punkte abzugreifen."

"Es ist nie wirklich klar, ob man dort nun räubern darf oder nicht."
Alain Menu

"Ich mag Zolder, denn es ist ein sehr technischer Kurs", sagt der schweizer Routinier. "Die schnellen Kurven eins und drei sind sehr interessant. Die Schikanen - speziell die zweite - schmecken mir hingegen nicht so. Es ist nämlich nie wirklich klar, ob man dort nun räubern darf oder nicht. Bei den Curbs von Zolder muss man aber ohnehin Vorsicht walten lassen", hält Menu erklärend fest.

"Zudem ist Überholen nicht gerade einfach. Wenn dein Vordermann keinen Fehler macht, wird es ganz schön schwierig für dich, einen Weg an ihm vorbei zu finden. In der Qualifikation nach vorne zu fahren, ist daher der Schlüssel zum Erfolg", meint der 47-Jährige. Hinter Huff (37 Punkte) rangieren Menu und Muller derzeit punktgleich mit je 33 WM-Zählern auf den beiden Verfolgerpositionen.

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