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Farfus und Yokohama geben Tipps für Regenfahrten

03. September 2010 - 15:05 Uhr

BMW Pilot Augusto Farfus und Reifenexperte Ole Jacobs über das Fahren bei schlüpfrigem Asphalt: "Langsamer zu fahren, vermindert das Risiko"

Augusto Farfus
Augusto Farfus kennt sich nur zu gut mit nassen Rennstrecken und wenig Grip aus...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach einer längeren Sommerpause startet die mit Yokohama eco-Rennreifen fahrende WTCC am 5. September wieder durch. Nächster Schauplatz für die Tourenwagen-WM ist Oschersleben - eine Strecke, die zu dieser Jahreszeit für ihre Regenschlachten bekannt ist. Jetzt, da sich der Sommer dem Ende zu neigt und der Herbst vor der Tür steht, müssen jedoch auch normale Autofahrer verstärkt mit feuchten und rutschigen Straßen zurecht kommen.

Wir haben deshalb den WTCC-Piloten Augusto Farfus (BMW Team RBM) gefragt, wie sich Rennfahrer auf Regenwetter einstellen. Der Brasilianer ist ein echter Crack, was feuchte Streckenbedingungen angeht. 2009 bewies er dies bei einem Regenrennen im japanischen Okayama, wo er von der Pole-Position startete und die Führungsposition bis zum Ziel hielt.

Er gilt zudem als einer der WTCC-Teilnehmer mit der meisten Erfahrung, immerhin begleitet er die Serie bereits seit ihrem Debüt im Jahre 2005. Darüber hinaus kann der 27-Jährige in Oschersleben gleich drei Siege vorweisen. "Regen gehört zu den kritischsten Bedingungen, die man auf einer Rennstrecke haben kann", erklärt Farfus. "Das Fahren bei Nässe ist ganz anders als bei Trockenheit."

Was ist zu beachten beim Fahren im Regen?

"Vor allem die Bremsphasen sind viel länger und da das Gripniveau niedriger ist, muss man wesentlich langsamer fahren. Zudem ist permanent äußerste Konzentration gefragt. Unsere Yokohama-Regenreifen sind gut, weshalb es nicht allzu schwierig ist, sie auf der richtigen Temperatur zu halten. Egal was passiert, man sollte nicht allzu langsam werden: Man muss nur den richtigen Bereich finden."

"Immer den Fahrstil an die Straßenverhältnisse anpassen."
Ole Jacobs

Bei nasser Strecke ein Optimum an Grip zu behalten, ist eine Eigenschaft, die nicht nur professionellen Rennfahrern nützt, sondern auch normalen Autobesitzern - egal ob sie nur gelegentlich am Steuer sitzen oder täglich weite Strecken pendeln. Ole Jacobs, technischer Serviceingenieur von Yokohama Europe, hält einige Expertentipps parat.

"Immer den Fahrstil an die Straßenverhältnisse anpassen und bei Nässe den Abstand zum Vordermann vergrößern", meint Jacobs. "Auch der richtige Reifenfülldruck ist wichtig. Zudem sollte man einen Premiumreifen wählen, um das Risiko für gefährliche Situationen zu senken." Fragt man WTCC-Fahrer Farfus zu allgemeinen Fahrtipps bei Regen, kommt eine eindeutige Antwort zurück.

Farfus rät: Bei Nässe unbedingt den Fuß vom Gas

"Da gibt es nur einen Rat: langsamer und vorsichtiger fahren! Auch wenn man der Meinung ist, dass man seine Geschwindigkeit gefahrlos beibehalten kann, sollte man bedenken, dass das Bremsen viel länger dauert und der Griplevel sinkt. Am eindeutigsten merkt man das in Kurven. Langsamer zu fahren, verringert das Risiko von Aquaplaning - das Schlimmste, was einem bei Nässe passieren kann."

"Der C.drive 2 leistet sich auch bei Regen keine Schwächen, er wurde gezielt dafür entwickelt."
Ole Jacobs

Um Autofahrern bei nasser Straße zusätzliche Sicherheit zu geben, hat Yokohama dieses Jahr den C.drive-Reifen der zweiten Generation eingeführt. "Der C.drive 2 leistet sich auch bei Regen keine Schwächen, er wurde gezielt dafür entwickelt, auch bei nasser Fahrbahn ein Optimum an Traktion zu liefern. Dies wurde durch ein verändertes Profildesign und spezielle Komponenten erreicht", erläutert Jacobs.

"Wer den C.drive 2 wählt, entscheidet sich für sicheres Fahren", so der technische Serviceingenieur von Yokohama Europe. Wie auch bei den Yokohama eco-Rennreifen aus der WTCC spielen auch beim C.drive 2 Umweltaspekte eine wichtige Rolle - vor allem der niedrige Rollwiderstand und die damit einhergehende günstige Verbrauchsbilanz.

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