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SEAT jubelt: "Einfach fantastisch"

20. September 2009 - 19:23 Uhr

Zwei Doppelsiege in zwei Rennen: SEAT konnte mir dem Rennwochenende in Imola vollkommen zufrieden sein - Beide WM-Führungen ausgebaut

Yvan Muller
Endlich! Yvan Muller meldet sich zurück - und die Erleichterung war ihm anzusehen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Perfekter kann man ein Rennwochenende kaum bestreiten: Der Dreifachpole ließ SEAT in den beiden Sprintrennen von Italien zwei lupenreine und nie gefährdete Doppelsiege folgen - und verschaffte sich in beiden Gesamtwertungen wieder etwas Luft gegenüber BMW. Sowohl Gabriele Tarquini als auch Yvan Muller holten jeweils 18 WM-Zähler und liegen nun wieder an der Spitze der Fahrertabelle.

"Es war einfach fantastisch, 18 Punkte abzugreifen - und noch viel mehr für SEAT", so Lokalmatador Tarquini. "Ich fühle mich wesentlich wohler, denn Yvan liegt wieder hinter mir in der Gesamtwertung. Ich bin mir aber sehr sicher, dass Augusto in Japan wieder zurück sein wird", meint der Italiener. Ganz glatt lief es aber nicht für Tarquini: "Im ersten Rennen wurde ich in Kurve eins von hinten angerempelt."

"Glücklicherweise trug ich keinen Schaden davon und konnte weiterfahren", hält der 47-Jährige fest. Hätte er im zweiten Rennen einen Angriff auf Teamkollege Muller gewagt, er hätte vor den Augen seiner Landsleute womöglich einen persönlichen Doppelerfolg einstreichen können: Beide Rennen eines Wochenendes zu gewinnen schafften bislang aber nur Jörg Müller und James Thompson.

Für einen kurzen Moment sah es jedenfalls so aus, als würde es Tarquini wirklich versuchen: "Zwei Runden vor Schluss saß er mir wirklich sehr im Nacken, doch wir hatten stets alles unter Kontrolle", erklärt Muller, der nun wieder dick im WM-Geschäft ist. "Nach zwei schlechten Wochenenden in Brands Hatch und Oschersleben war es sehr wichtig für mich, wieder zurückzuschlagen."

"Von größter Bedeutung aber war, dass wir die maximal mögliche Punktzahl für SEAT herausgeholt haben", stellt der französische Rennfahrer heraus. 36 Punkte verschafften Tarquini und Muller ihrem Arbeitgeber - die perfekte Rennbilanz. "Der Schlüssel zu unserer Dominanz an diesem Wochenende war das perfekte Teamwork in der Qualifikation", erläutert Titelverteidiger Muller abschließend.

Und das Resultat kann sich wirklich sehen lassen: Tarquini führt nach wie vor die Gesamtwertung der Tourenwagen-WM an und kommt zwei Wochenenden vor Schluss auf 109 Punkte. Sieben Zähler dahinter rangiert Muller nun auf dem zweiten Platz. Satte 21 Punkte Vorsprung hat SEAT nun in der Herstellertabelle auf BMW angehäuft. In der für SEAT so wichtigen Rangliste steht es 271:250 Zähler.

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