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Chevrolet mit ordentlichem Imola-Wochenende

20. September 2009 - 19:59 Uhr

Rob Huff und Alain Menu bescherten der Cruze-Mannschaft in Italien zwei Podestplätze, mit denen in Imola eigentlich nicht unbedingt zu rechnen war

Nicola Larini
Chevrolet fuhr mit dem Cruze in Imola zweimal auf das Siegerpodest der WTCC
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Gegen SEAT stand Chevrolet in Imola auf verlorenem Posten, doch immerhin brachte das Cruze-Team in beiden Rennen einen seiner Fahrer auf das Siegertreppchen. Rob Huff holte im ersten Lauf den dritten Platz und Alain Menu landete nach dem zweiten Rennen auf Rang drei. Einzig Nicola Larini kam bei seinem Heimspiel nicht ganz auf Touren: Ein Motorschaden warf ihn weit zurück.

"Mit dem Fahrzeug war ich im ersten Rennen sehr zufrieden, obwohl ich während des Zwischenfalls in der ersten Runde getroffen wurde", sagt der Italiener. "Kurz darauf gab es aber ein Motorenproblem bei mir und ich musste aufgeben. Das war sehr schade, doch die Jungs haben einen fantastischen Job gemacht, indem sie das Triebwerk zwischen den beiden Rennen austauschten."

Menu mit ausgezeichneter Rennleistung

"Dadurch blieb es mir erspart, die Strafversetzung um zehn Positionen mit nach Japan zu nehmen", erläutert Larini. "Das zweite Rennen verlief größtenteils unspektakulär." Teamkollege Menu konnte hingegen glatt das Gegenteil berichten - der Schweizer raste erst von Rang 20 auf Platz acht, dann von der Pole-Position noch auf das Podium. Insofern war Menu mit seinem Abschneiden zufrieden.

Alain Menu
Alain Menu: In Imola von 20 auf 8 auf 3 - und am Ende auf das Siegertreppchen...
© xpb.cc

"Wenn man bedenkt, welche Startposition ich innehatte, dann war das doch ein recht gutes Wochenende", meint der 46-Jährige. "Beim Start zum ersten Rennen ging ich sehr vorsichtig zu Werke. Ich hielt mich aus allem Ärger heraus und das hat sehr gut funktioniert. Lauf eins war klasse und ich wurde Achter. Das ist prima, wenn man von Rang 20 ins Rennen geht", sagt Menu.

"Das hat mir natürlich auch die Pole für Lauf zwei beschert. Mein Start war toll und ich versuchte, den SEATs möglichst viel Widerstand zu leisten. Auf den Geraden waren sie aber einfach schneller. Das Beste, was ich da machen konnte, war, Platz drei und das Podium zu sichern. Ein sehr schönes Ergebnis", so Menu. Stallgefährte Huff ergänzt: "Ein gutes Resultat für das Team und einige Punkte."

Positives Fazit bei Busfield

"Damit können wir zufrieden sein, denn wir haben in Imola sicherlich das Beste aus den Umständen gemacht. Rennen eins war prima. Ich erwischte einen guten Start, hatte eine gute Geschwindigkeit und landete auf dem Podium. Im zweiten Lauf wurde ich am Ende der ersten Runde getroffen, musste in den Kies und verlor dabei viele Positionen", erzählt der Brite, der abschließend Rang 17 belegte.

Alain Menu
Bindemittel bei Chevrolet: Gleich zwei Motoren versagten in Imola ihren Dienst
© xpb.cc

Teammanager Mark Busfield war trotzdem angetan von der Leistung seiner Mannschaft: "Dieses Wochenende hat gezeigt, dass unsere Geschwindigkeit sehr gut ist. Trotzdem liegen wir noch immer etwas hinter den Dieselautos. Die beiden Podien sind eine fantastische Errungenschaft für das Team und eine tolle Belohnung für den Einsatz der Jungs", kommentiert Busfield die Imola-Rennen.

"Unsere Mechaniker haben wirklich Wunder bewirkt, indem sie Nicolas Motor rechtzeitig vor dem zweiten Rennen gewechselt hatten. Der komplette Wechsel und die notwendigen Reparaturen haben nur 40 Minuten in Anspruch genommen", berichtet Busfield nicht ohne stolz und fügt abschließend an: "Wir freuen uns nun auf die beiden Überseerennen, wo wir auf unsere Leistungen aufbauen wollen."

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