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Bennani: "Die WTCC hatte einen positiven Einfluss"
Das erste Gastspiel der Tourenwagen-WM in Afrika wurde äußerst wohlwollend von den Beteiligten in Marokko aufgenommen - "Das war der erste Schritt"
(Motorsport-Total.com) - 1958 absolvierte die Formel 1 ihren ersten und einzigen Grand Prix in Casablanca - seither lag Marokko in Bezug auf motorsportliche Großevents schlichtweg brach. Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) beendete diese über 50 Jahre währende Auszeit im Mai 2009, als die populäre Serie in Marrakesch vorstellig wurde. Die WTCC hinterließ prompt einen bleibenden Eindruck.
"Für die Menschen von Marokko war das eine Einführung in den Motorsport. Die WTCC ist schließlich die erste berühmte Rennserie, die dort ein Rennen veranstaltet hat", erläutert der marokkanische Rennfahrer Mehdi Bennani, der just in seinem Heimatland sein WM-Debüt gab. "Der Kurs in Marrakesch ist darüber hinaus die erste vernünftige Strecke, die dort entstanden ist."
Am Fuße des mächtigen Atlasgebirges gelegen, fungierte Marrakesch im Mai dieses Jahres erstmals als Gastgeber für die Tourenwagen-WM, welche zum ersten Mal überhaupt in Afrika unterwegs war. Das Interesse der Einheimischen war groß - und die WTCC darf sich auch weiterhin über steigendes Interesse in Marokko freuen: "Die WTCC hatte zweifelsohne einen positiven und großen Einfluss."
"Das war der erste Schritt, um Marokko auf der Landkarte des Motorsports zu platzieren", meint Bennani, dessen Renndebüt im eigenen Land kaum besser hätte verlaufen können: Der frühere Formelpilot raste mit dem SEAT des Exagon-Teams gleich in seinem ersten WM-Einsatz zum Klassensieg. Und: "Nach diesem Event wurde ich zum besten Sportler Marokkos gewählt", so Bennani.









