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Macao - ein besonderer Ort für Huff

16. November 2008 - 04:16 Uhr

Chevrolet-Fahrer Rob Huff möchte noch den zweiten Platz der WM erreichen und hofft, in Macao die entscheidenden Punkte machen zu können

Robert Huff
Rob Huff hat noch Chancen auf die Vizeweltmeisterschaft - und will sie nutzen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - 13 Punkte beträgt der Rückstand von Rob Huff auf den zweiten Rang in der Gesamtwertung der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC, wo derzeit WM-Anwärter Gabriele Tarquini (SEAT) rangiert. Huff spekuliert auf einen Last-Minute-Coup, doch auch sein italienischer Rivale hat noch einiges im Sinn in Macao. Spannend wird auf alle Fälle sein, ob es einer der beiden schafft, den großen Vorsprung zum Vordermann noch aufzuholen - und das auf einer schwierigen Stadt-Rennstrecke...

"Macao ist mit Abstand die unterhaltsamste Strecke im ganzen Kalender der Tourenwagen-WM. Der Ort ist verrückt, die Leute dort sind einfach gut drauf. Die Reise nach Macao ist immer eine echte Erfahrung. Ein Trip, den man nie vergisst", schrieb Huff in seiner Kolumne bei 'Motorsport aktuell'. "Das sind sechs Kilometer auf der irrsten Strecke der Welt. Verrückt und ein bisschen wahnsinnig ist es dort ganz sicher."

"Vielleicht liegt mir die Strecke gerade deswegen so gut", witzelte der britische Lacetti-Pilot. "Der Stadtkurs am chinesischen Meer hat unseren Chevrolet immer schon gut gelegen. Alle drei Werksfahrer kamen dort schon aufs Treppchen. Um die WM kann ich seit Okayama auch rechnerisch nicht mehr mitreden. Also können wir uns voll auf die Galerie konzentrieren", gab Huff die Marschrichtung für seine Teamkollegen vor.

Realistische Chancen auf den Sieg haben aber nur Polesitter Alain Menu und Huff selbst - Nicola Larini bräuchte bei Startplatz neun schon ein gutes Händchen oder reichlich Glück, um sich für Lauf zwei entsprechend zu positionieren. Huff hat indes ganz anderes im Sinn: "Ich persönlich schiele noch auf den zweiten Rang in der WM-Endabrechnung", meinte der 28-Jährige. "Ich werde alles daran setzen, mich noch auf den zweiten Platz zu manövrieren."

Ein Zwischenfall könnte das Klassement freilich stark durcheinander würfeln - sowohl während als auch nach den Rennen: "Für die Teams kommt dieses Jahr noch erschwerend hinzu, dass die Reparaturpause zwischen den beiden Läufen extrem kurz ist", hielt Huff abschließend fest. "Wenn es im ersten Rennen kracht - was sehr wahrscheinlich ist - dann kann das renn- und unter Umständen sogar WM-entscheidend sein."

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