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Coronel sieht sich nicht an der Spitze in Macao

14. November 2008 - 08:47 Uhr

SEAT-Fahrer Tom Coronel glaubt nicht, dass er auf dem engen Stadtkurs von Macao unter den Topleuten mitfahren kann - Highlights schon gesetzt

Tom Coronel
Wird nach eigener Ansicht in Macau nur wenig Staub aufwirbeln: Tom Coronel
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Niederländer Tom Coronel kam als Sieger von Okayama nach China, rechnet sich allerdings für die verbleibenden WM-Läufe in Macao nur geringe Chancen aus. Schon in den Freien Trainings hatte Coronel nicht immer mit der Werks-Konkurrenz mithalten können und leistete sich noch dazu einen schweren Abflug zu Beginn der zweiten Session. So gingen weitere wichtige Trainingsminuten verloren, doch Coronel scheint mit seinem Jahr in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC schon durch zu sein.

Entsprechend knapp fiel seine Einschätzung der Lage aus: "Keine Chance!" Sowohl für die Qualifikation als auch für die beiden Rennen ist Coronel ziemlich pessimistisch. Schon vor einigen Monaten hatte der Niederländer seine persönliche To-Do-Liste ausgegeben - und diese scheint bereits vor dem letzten Rennwochenende in Macao abgearbeitet zu sein.

Das bestätigte Coronel 'Motorsport-Total.com' im Fahrerlager des 'Guia Circuit': "Ich habe schon immer betont, dass es für mich nur in Oschersleben oder in Okayama gut laufen könnte, weil diese Strecken meinem Wagen eher entgegen kommen. Und was soll ich sagen? Es hat gepasst!" Mit einem zweiten Platz in Deutschland und dem Sieg in Japan habe er seine Mission prima erfüllt, so Coronel weiter.

Für Macao sind die Aussichten aber bescheiden: "Ich kann nur darauf hoffen, in die Nähe der Top 10 zu kommen. Dann sollten möglichst viele Leute vor mir einen Fehler machen, sodass am Ende des ersten Rennens P8 für mich herausspringt", witzelte Coronel vor der Qualifikation - eine andere Lösung sieht der 36-Jährige nicht. "Das ist alles, mehr kann ich nicht machen."

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