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BMW mit gemischtem Qualifikations-Erfolg in Macao

14. November 2008 - 16:34 Uhr

Einzig Weltmeister Andy Priaulx wusste heute für BMW so richtig zu überzeugen - Augusto Farfus und Jörg Müller mit keinem optimalen Zeittraining

Jörg Müller vor Andy Priaulx
Das BMW Gespann war in der Quali von Macau nicht durch die Bank erfolgreich
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Augusto Farfus hatte wieder einmal die Freien Trainings dominiert - und konnte seine Pace einmal mehr nicht halten: Beim letzten Qualifying der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC 2008 kam Farfus abschließend nicht über Rang fünf hinaus, Teamkollege Jörg Müller wurde gar nur Zehnter. Dafür holte Andy Priaulx die Kohlen für die Münchener aus dem Feuer und bescherte seiner BMW Team UK Truppe einen Startplatz in Reihe eins. Am Sonntag soll schließlich ein großes Finale folgen.

"Ich bin mit der Position sehr glücklich, auf der ich stehe", sagte Andy Priaulx nach der Qualifikation in den Straßen von Macao. "Eine harte Saison liegt hinter mir, und umso schöner ist es, hier wieder vorn dabei zu sein. Hoffentlich können wir auch im Rennen an der Spitze mitmischen. Die Roten Flaggen haben mein Qualifying zum Glück nicht negativ beeinflusst."

Die Session musste gleich mehrfach unterbrochen werden, nachdem verschiedene Fahrer ihre Wagen zerlegt hatten. Priaulx abschließend: "Wenn ich am Sonntag gute Rennen zeigen, angreifen und ins Ziel kommen kann, dann bin ich zufrieden", so der scheidende Weltmeister, der in diesem Jahr zuweilen mit einer zu großen Portion Pech "gesegnet" war.

Nach einem Crash und Startplatz fünf musste Markenkollege Farfus hingegen erkennen: "Es wäre mehr drin gewesen. Mit den ersten beiden Reifensätzen konnte ich das Tempo an der Spitze mitgehen und lag in Führung. Beim dritten Versuch habe ich das Potenzial der neuen Reifen aber aufgrund von Verkehr nicht nutzen können", so der zerknirschte Brasilianer.

Auch Jörg Müller hatte in Macao mit diversen Schwierigkeiten zu kämpfen: "Es war für mich heute nicht einfach. Die Reifen haben unterschiedlich Grip aufgebaut, so dass ich es mal mit Unter- und mal mit Übersteuern zu tun hatte. Von Platz zehn wird es schwieriger, am Sonntag dem Startgetümmel zu entgehen. Ich hoffe dennoch, dass es mir gelingt."

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